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Mitmachen statt Zuschauen beim Zukunftstag 2026

Wie kann ich einen Menschen wiederbeleben und was passiert im OP? Ist Händewaschen besser als Händedesinfektion? Die Antwort auf diese und viele weitere Fragen erhielten 30 Schülerinnen und Schüler beim Zukunftstag 2026 in den Helios Kliniken Mittelweser. Von der Notaufnahme über die Stationen bis hin zum ambulanten OP konnten sie erleben, wie vielfältig moderne Medizin ist. Zahlreiche Mitarbeitende nahmen sich engagiert Zeit, um Diagnostik, Pflege und Technik erlebbar zu machen. 

24.04.2026 Lesedauer: - Min.
Mitmachen statt Zuschauen beim Zukunftstag 2026

30 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 16 Jahren haben am diesjährigen Zukunftstag der Helios Kliniken Mittelweser teilgenommen und dabei einen lebendigen Einblick in den Krankenhausalltag erhalten. Möglich wurde dies durch das große Engagement zahlreicher Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichsten Bereichen, die den jungen Gästen ihren Berufsalltag praxisnah nähergebracht haben.

Der Tag begann im Konferenzraum mit einer Begrüßung, Snacks und einer anschaulichen Einführung in die hygienische Händedesinfektion. Anschließend machten sich die drei Gruppen zeitversetzt auf den Weg in die Zentrale Notaufnahme. Dort verfolgten sie anhand fiktiver Promi-Krankengeschichten den Weg eines Patienten durch das Krankenhaus – von den ersten Symptomen über die Diagnostik bis hin zur Behandlung auf den jeweiligen Stationen. Die Kinder und Jugendlichen begleiteten so unter anderem Fälle mit starken Kopfschmerzen und Schwindel, Herzstolpern oder einem umgeknickten Fuß und erfuhren, wie unterschiedliche Fachbereiche zusammenarbeiten, um Patientinnen und Patienten optimal zu versorgen.

Von der ZNA aus ging es weiter auf die Stationen sowie in die Radiologie und verschiedene Funktionsbereiche, wo die Teilnehmenden spannende Einblicke in Diagnostik und Therapie erhielten. Besonders eindrucksvoll war der Besuch im ambulanten OP: Dort konnten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der OP- und Anästhesiepflege eine „Gummibärchen-Laparoskopie“ ausprobieren, einen Puppenkopf intubieren, eine Testlunge kennenlernen und ein Beatmungsgerät bedienen. Das Team hatte alles sorgfältig vorbereitet und nahm sich viel Zeit für Fragen und Erklärungen.

Neu im Programm und ebenfalls ein echtes Highlight war das Reanimationstraining an Übungspuppen, das im Konferenzraum stattfand. Parallel dazu konnten die Teilnehmenden das Anlegen von Verbänden und weitere praktische Übungen ausprobieren. Begleitet wurden die Gruppen den gesamten Tag über von Kolleginnen aus der Praxisanleitung sowie der Organisatorin des Zukunftstags.

Zum Abschluss gab es ein gemeinsames Mittagessen mit belegten Brötchen – eine gute Gelegenheit, die vielen Eindrücke zu teilen und offene Fragen zu klären.

Pflegedirektor Bernd Hartig bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten: „Unser Zukunftstag lebt vom Engagement unserer Mitarbeitenden. Sie haben den Schülerinnen und Schülern mit viel Herzblut gezeigt, wie vielfältig, verantwortungsvoll und spannend die Arbeit im Krankenhaus ist.“

 

Mitmachen statt Zuschauen beim Zukunftstag 2026