Der Vortrag findet am Mittwoch, 25. Februar 2026, um 18.00 Uhr im großen Konferenzraum der Helios Klinik Cuxhaven statt. Referent ist Taha Khateeb, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Die sogenannte AMIS-Methode (Anterior Minimally Invasive Surgery) ermöglicht den Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks über einen vorderen, muskelschonenden Zugang. Dabei werden Muskeln nicht durchtrennt, sondern entlang natürlicher Muskelzwischenräume beiseitegeschoben. Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet dies weniger Schmerzen nach der Operation, eine schnellere Mobilisation und häufig auch einen kürzeren Krankenhausaufenthalt.
Neben der Vorstellung des operativen Verfahrens legt der Vortrag einen besonderen Schwerpunkt auf den Behandlungsweg der Patientinnen und Patienten. Herr Khateeb erläutert, wie sich der Weg von den ersten Hüftschmerzen über die ambulante Diagnostik, die stationäre Behandlung bis hin zur Nachsorge und Rehabilitation gestaltet. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und Ängste vor einer Operation abzubauen.
„Eine moderne Endoprothetik beginnt nicht erst im Operationssaal. Entscheidend ist ein klar strukturierter Behandlungsablauf, der die Patientinnen und Patienten von der ersten Beratung bis zur Nachbehandlung begleitet“, erklärt Khateeb. „Mit der AMIS-Methode und einem interdisziplinären Behandlungskonzept wollen wir unseren Patienten eine schnelle Rückkehr zu Mobilität und Lebensqualität ermöglichen.“
Der Vortrag richtet sich an Menschen mit Hüftbeschwerden, Angehörige sowie alle Interessierten, die sich über moderne Behandlungsmöglichkeiten informieren möchten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum der Helios Klinik Cuxhaven statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.