„Wir sind sehr froh, dass wir mit Herrn Führer einen äußerst erfahrenen und routinierten Fachmann davon überzeugen konnten, seinen beruflichen Weg in unserem Haus fortzusetzen“, freut sich Klinikgeschäftsführerin Dr. Oksana Prajzel über den Neuzugang, dessen Name in Attendorn noch immer einen guten Klang hat. Schließlich habe er die Attendorner Gefäßchirurgie bis 2022 viele Jahre geleitet und dabei eine große Zahl an Patientinnen und Patienten erfolgreich behandelt. „In dieser Zeit hat er sich ein großes Renommee bei uns erworben, und ich bin sicher, dass er nahtlos daran wieder anknüpfen wird“, so Frau Dr. Prajzel.
Davon ist auch Harald Führer selbst überzeugt. „Das mir vertraute Haus und das Team lassen mich sofort durchstarten“, blickt er optimistisch in die Zukunft. Zu dieser Einschätzung trägt bei, dass mit Cebrail Günes seit Mai jemand die Abteilung als Chefarzt leitet, der bereits früher viele Jahre erfolgreich in Attendorn mit Herrn Führer zusammengearbeitet hat. Komplettiert wird das „neue alte“ Team von Hamza Alsaieh.
Der Gefäßspezialist praktizierte bis zum vergangenen Sommer gemeinsam mit Harald Führer am Lüdenscheider Klinikum, bevor auch er sich zu einem Wechsel an die Helios Klinik entschied. Zusammen mit den Assistenzärzten will das Trio die Attendorner Gefäßchirurgie zukunftsfest machen und ihr Profil als wichtige regionale Anlaufstelle für Gefäßerkrankungen schärfen.
Fokus auf Carotis und Schaufensterkrankheit
Mit diesem Team werden sämtliche heutzutage bekannten Operationsverfahren der Gefäßchirurgie angeboten. Dazu gehören offene chirurgische und endovaskuläre Verfahren, wie zum Beispiel die Dehnung und das Stenting von Gefäßen als innere Gefäßstütze.
Bei der sogenannten Schaufensterkrankheit, einer Durchblutungsstörung der Becken- und Beinschlagadern, kann sowohl das eine als auch das andere Verfahren sinnvoll sein. Darüber hinaus ist ein wichtiges Aufgabengebiet die Diagnostik und Behandlung der Halsschlagadern zur Verhinderung von Schlaganfällen.
„So behandeln und operieren wir mit effektiven und schonenden minimalinvasiven Verfahren, die wir im Rahmen eines individuellen Behandlungsplans eng mit den Patientinnen und Patienten sowie den Hausärzten abstimmen“, erklärt Chefarzt Cebrail Günes die Herangehensweise des Fachteams.
Die Möglichkeit des Kennenlernens für Patienten, Angehörige und Interessierte besteht am 17. März um 18 Uhr im Rahmen des kostenlosen Fachvortrags „Schaufensterkrankheit: Ein harmloser Name für ein großes Problem“ mit Cebrail Günes und seinem Team.