Die Gelenke schmerzen, die Wirbelsäule versteift, die Haut ist entzündet: Rheumatische Erkrankungen können zahlreiche Auswirkungen haben. Rund ein Viertel Menschen in Nordrhein-Westfalen ist nach Schätzungen der Rheuma-Liga NRW von einer oder mehreren der mehr als 150 verschiedenen Rheuma-Diagnosen betroffen. Der Welt-Rheuma-Tag am Montag, 12. Oktober, macht auf die Folgen der Erkrankungen aufmerksam. “Außenstehende können die Symptome und deren Auswirkungen auf den Alltag kaum nachvollziehen. Umso wichtiger ist es, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen“, sagt Claudia Grebe. Sie engagiert sich seit vielen Jahren für die Rheuma-Liga NRW in der Arbeitsgemeinschaft Olpe – ebenso wie Silke Althoff, die derzeit eine Fortbildung zur qualifizierten Rheumaberaterin absolviert und Heike Berres, die das AG-Team seit kurzem unterstützt.
„Unsere Arbeit ersetzt keine ärztliche Behandlung, aber wir können die Patientinnen und Patienten in vielen Belangen begleiten, für die im Praxis- und Klinikalltag kaum Zeit bleibt“, erklärt Claudia Grebe. Und manchmal sei einfach ein offenes Ohr nötig. Sie betont: „Wir sind eine starke Gemeinschaft von Menschen, die sich unterstützen. Unser Motto ist: Wenn schon Rheuma, dann mit uns.“