Schülerstation – Auszubildende proben für den Berufsalltag

Schülerstation – Auszubildende proben für den Berufsalltag

Freital

Eine Woche lang übernahmen Auszubildende eine Station - Realitätscheck in der Gefäßchirurgie.

Als Vorbereitung für die Abschlussprüfungen für den Beruf des examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger/in übernahmen elf Auszubildende vom 26.02.-02.03.2018 eine Woche lang die komplette Betreuung der Station H2, Gefäßchirurgie, angefangen von der Leitung und Organisation bis hin zur Pflege und Betreuung der Patienten.

Von den Azubis, die bisher von Station zu Station gewechselt sind und dabei feste Teams unterstützt haben, hat jeder seine Zimmer und Patienten zugeteilt bekommen. All das, was sonst erfahrene Pflegekräfte und eingespieltes Personal organisiert haben, müssen die Auszubildenden nun eigenständig in den Griff bekommen. Die Arbeit mit den Patienten ist für die jungen Menschen nicht mehr neu. Neu ist die Eigenverantwortung.
Bisher arbeiteten die zukünftigen Gesundheits- und Krankenpfleger/innen auf den Stationen mit, wurden dort eingesetzt und angeleitet. Jetzt müssen sie sich absprechen, wer welche Aufgaben übernimmt, mit Angehörigen telefonieren, Akten führen, selbst Anweisungen erteilen.
Zur Seite stehen den Azubis aber immer noch genügend Schwestern, um Fragen zu beantworten und bei Bedarf einzugreifen.

Anne D. hatte schon lange den Wunsch, Krankenschwester zu werden. Die 20-Jährige wohnt in Dresden und pendelt jeden Tag nach Freital. Nach der Ausbildung möchte sie gern in der Klinik Dippoldiswalde anfangen. "Da gibt es auf einer Station mehrere Fachrichtungen. Die abwechslungsreiche Arbeit hat mir sehr gefallen."

Auch Mandy N. hat eine feste Vorstellung, sie würde gerne zur Inneren Medizin oder in die Geriatrie wechseln. "Die alten Menschen, die unter verschiedenen Krankheiten leiden, noch mal zu motivieren und zu mobilisieren, das finde ich gut".

Norman L. stellt als angehender Krankenpfleger immer noch die Minderheit unter den Azubis.
Ausbildungsleiterin Ingrid Benabdellha wünscht sich mehr Jungs, die sich bewerben. "Wir haben etwa 15 Prozent Männer in der Ausbildung. Der große Rest sind Frauen", sagt sie. "Der Beruf ist körperlich sehr anstrengend." Außerdem sei es für die Mischung der Teams gut, wenn es mehr männliche Krankenpfleger gebe. "Die Schülerstation machen wir als Vorbereitung für die Prüfung mit jedem dritten Lehrjahr, jedes Mal auf einer anderen Station", sagt Ingrid Benabdellah.
Bei der Feuertaufe ist sie mit dabei auf der Station.

Bewerbungen für das neue Ausbildungsjahr mit Start am 1.September für den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers sind noch möglich.
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte an:

Helios Weißeritztal-Kliniken
Personalabteilung
Bürgerstraße 7
01705 Freital

 

Pressekontakt:

Heike Klameth
Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: +49 351 646-6234
E-Mail: heike.klameth@helios-gesundheit.de