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Hervorragende Hygieneergebnisse für das Helios Klinikum Warburg
Helios Klinikum Warburg veröffentlich Hygiene-Ergebnisse

Hervorragende Hygieneergebnisse für das Helios Klinikum Warburg

Warburg

Größtmögliche Sicherheit – das ist es, was sich Patienten, die sich einer Operation unterziehen müssen, wünschen. Genau diese bietet das Helios Klinikum Warburg seit Jahren. Auch, was die gefürchteten multiresistenten Krankenhauskeime angeht. Das belegen jetzt erneut die gerade veröffentlichten Hygienedaten.

Auch das Helios Klinikum Warburg ist dort aufgeführt. In einer grafischen Darstellung wird die Entwicklung der Keimbelastung über die letzten Jahre hinweg abgebildet. Multiresistente Keime können für abwehrgeschwächte Patienten eine ernsthafte Gefahr darstellen, weil sie resistent - also unempfindlich gegen die meisten Antibiotika - und deshalb nur schwer zu bekämpfen sind.

Nach der Novellierung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ist jedes Krankenhaus seit 2012 dazu verpflichtet, die häufigsten infektionsrelevanten Erreger zu erfassen, zu dokumentieren und zu bewerten. Diese Daten werden zum Beispiel durch sogenannte Screenings erhoben: Patienten aus bestimmten Risikogruppen, die durch das Robert Koch-Institut Berlin (RKI) festgelegt wurden, werden bei ihrer Aufnahme auf eine Vielzahl von Erregern getestet. Helios stellt schon seit 2012 als einzige Klinikgruppe in Deutschland die Zahlen zur Keimbelastung in seinen Kliniken in einem eigenen Hygiene-Portal für alle einsehbar online. Zudem analysiert Helios seit der Änderung des IfSG für jede einzelne Klinik den Antibiotikaverbrauch im Zusammenhang mit Resistenzentwicklungen der Bakterien.

"Mit der Veröffentlichung unserer Hygienezahlen berichten wir, wie häufig die wichtigsten multiresistenten Keime in unseren Kliniken vorkommen. Diese transparente Darstellung der Hygienedaten ist aus unserer Sicht nötig, um den Hygienestatus unserer Klinik richtig einschätzen zu können. Vor allem aber wird für uns noch besser ablesbar, ob unsere Hygienemaßnahmen greifen oder nicht", sagt Manuela Sommer, Hygieneexpertin im Helios Klinikum Warburg. "Dies ist ein wichtiger Bestandteil unseres Hygienemanagements."

Zur besseren Verständlichkeit und Übersichtlichkeit hat Helios die Darstellung der Hygienedaten nun grundlegend überarbeitet. Für jede Klinik sind die drei wichtigsten Keim-Gruppen MRSA (Methicillin resistenter Staphylococcus aureus), VRE (Vancomycin resistente Enterokokken) und MRGN (Multiresistente gramnegative Erreger) in Grafiken abgebildet. Hier lässt sich zum einen nachvollziehen, wie viele Patienten den Keim in die Klinik mitgebracht haben, also bereits bei ihrer Aufnahme positiv auf den Keim getestet wurden. Zum anderen ist sichtbar, wie viele Patienten den Keim während ihres Klinikaufenthaltes (nosokomial) erworben haben. Auch die Entwicklung beider Parameter über die Jahre hinweg lässt sich so gut erkennen.

Die Zahl der mitgebrachten MRSA-Keime ist im Helios Klinikum Warburg in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und liegt über dem Helios-Durchschnitt. "Dies liegt zum einen an der demographischen Lage der Warburger Börde. Hier leben viele Landwirte und ältere Menschen, die zu der Risikogruppe gehören. Der zweite Grund für den kontinuierlichen Anstieg ist das strenge Screening, was wir in unserer Klinik durchführen. Durch das Screening können wir schon vor der Aufnahme die MRSA-Patienten isolieren", erklärt Hygienefachkraft Manuela Sommer.

Die in der Warburger Klinik erworbenen MRSA-Fälle sind auf den Nullpunkt gesunken.

Im vergangenen Jahr hat keine einziger Patient in unserer Klinik den MRSA Keim erworben

freut sich Hygienefachkraft Manuela Sommer

Das gute Hygienemanagement von Frau Sommer und allen beteiligten Mitarbeitern sowie ein sinnvolles Verordnungsverhalten von Antibiotika, haben dazu beigetragen

betont Klinikgeschäftsführer Christian Thiemann

Bei den VRE-Fällen (Darmkeime) zeigt sich Heliosweit im letzten Jahr ein Anstieg bei den mitgebrachten Fällen. Hier liegt das Helios Klinikum Warburg im unteren Durchschnitt in Warburg gab es keinen Anstieg. Bei den im Klinikum erworbenen Fällen sind die Zahlen seit 2017 noch einmal zurückgegangen. Dies liegt unter anderem daran, dass der sachgemäße und kontrollierte Einsatz von Antibiotika noch strenger überwacht wurde.

Bei den sogenannten MRGN zeigen die Daten zwischen 2016 und 2018 bei den mitgebrachten Fällen und auch bei den im Krankenhaus erworbenen Fällen einen konstanten Kurs. "Die Multiresistenten Grammnegativen bereiten den Experten große Sorgen. Sie werden noch einmal in 3MRGN und 4 MRGN unterteilt. Bei den 3 MRGN hilft nur noch ein Antibiotikum, bei den 4MRGN leider gar kein Antibiotikum mehr", erklärt Manuela Sommer. Europaweit starben im letzten Jahr ca. 33.000 Menschen aufgrund dieser Antibiotikaresistenz.

Im Helios Vergleich schneidet das Klinikum in Warburg sehr gut ab. Bei allen im Klinikum erworbenen Keimen lagen die Werte unter dem des Helios Durchschnitt. "Das macht mich sehr stolz und bestätigt mir, dass wir mit unserem Hygienemanagement auf dem richtigen Weg sind", freut sich Klinikgeschäftsführer Christian Thiemann.

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Das Helios Klinikum Warburg, Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg verfügt in sieben Fachachteilungen und einer Belegabteilung über 139 Betten. Rund 320 Mitarbeiter versorgen jährlich über 7.300 stationäre Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 120 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant.

Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

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Pressekontakt

Maike Salmen (ehem. Hesse)

Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing (in Elternzeit)
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