Mit einer Ablation Herzrhythmusstörungen beheben

Wenn Sie unter Herzrhythmusstörungen oder Herzrasen leiden und eine medikamentöse Therapie keine Wirkung zeigt, kann Ihnen eine Ablation dauerhaft helfen.

Was ist eine Ablation?

Eine Ablation ist ein kathetergestützter Spezialeingriff am Herzmuskelgewebe, mit dem angeborene oder krankhafte elektrische Erregungsherde verödet und dadurch belastende oder riskante Herzrhythmusstörungen beseitigt werden. Das Verfahren ist besonders bei Herzrhythmusstörung sinnvoll, die sich nicht durch Medikamente kontrollieren lassen. Nach einer Ablation kehrt das Herz oft dauerhaft in seinen natürlichen Rhythmus zurück.

Voraussetzung für die Ablation ist eine Elektrophysiologische Untersuchung (EPU), in der die Art der Herzrhythmusstörung ermittelt wird. In der Regel veröden unsere speziell ausgebildeten Kardiologen noch während dieser Untersuchung den Erregungsherd mithilfe von Spezialkathetern.

Eine Ablation ist sinnvoll bei:

  • Vorhofflimmern
  • Vorhoftachykardien
  • Vorhofflattern
  • Angeborene zusätzliche Leitungsbahnen im Herzen (WPW-Syndrom)
  • AV-Knoten-Reentrytachykardien bei angeborenen doppelten Leitungseigenschaften des AV-Knotens
  • Kammertachykardien

Wir besprechen mit Ihnen vor der Behandlung alle Fragen zum Eingriff und zu den Risiken.

Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Christoph Rubens

Chefarzt Kardiologie und Nephrologie
Dr. med. Christoph Rubens

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