Moderne Urologie: Kleiner Schnitt mit großer Wirkung
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Moderne Urologie: Kleiner Schnitt mit großer Wirkung

Velbert

Eine Operation geht nicht unbedingt mit einem großen Hautschnitt einher. Im Helios Klinikum Niederberg greifen die Mediziner in der Klinik für Urologie und Nephrologie so oft wie möglich auf die schonende Schlüssellochmethode zurück. Der Oberarzt Dr. Andreas Gesenberg informiert am 26. September um 18 Uhr im Klinikum ausführlich über dieses Verfahren in der Urologie.

Eine Operation geht nicht unbedingt mit einem großen Hautschnitt einher. Im Helios Klinikum Niederberg greifen die Mediziner in der Klinik für Urologie und Nephrologie so oft wie möglich auf die schonende Schlüssellochmethode zurück. Der Oberarzt Dr. Andreas Gesenberg informiert am 26. September um 18 Uhr im Klinikum ausführlich über dieses Verfahren in der Urologie.

„Viele Kliniken, so auch wir im Helios Klinikum Niederberg, verzichten heute auf große Schnitte und wir arbeiten stattdessen minimal-invasiv“, sagt Dr. Andreas Gesenberg, Leitender Oberarzt in der Klinik für Urologie und Nephrologie. Das bedeutet, dass die Chirurgen den Eingriff durch mehrere besonders kleine Zugänge machen. Man spricht deshalb auch von der Schlüsselloch-Chirurgie. „Über einen winzigen Hautschnitt sehen wir, durch ein Spezialendoskop mit einer Videokamera, in den Körper. Am Ende der Operation entfernen wir alle Werkzeuge und verschließen die kleinen Schnitte mit wenigen Stichen“, erklärt der Mediziner. Das Operationsrisiko ist geringer und die Patienten erholen sich deutlich schneller von dem Eingriff.

In der Klinik für Urologie und Nephrologie im Helios Klinikum Niederberg ist die Schlüssellochchirurgie als Standardverfahren etabliert. Die Patienten profitieren hier von der großen Erfahrung der Ärzte. Die Technik wird bei der Entfernung der Prostata oder erkrankter Nieren und Nebennieren angewendet. „Die ausgezeichnete Sicht über den Videomonitor auf das Operationsgebiet während der Operation zeigt die Erektionsnerven und den Harnröhrenstumpf präzise und ermöglicht einen schonenden Eingriff“, weiß Dr. Gesenberg. Der Monitor ermöglicht während der Operation eine starke Vergrößerung des Bildes, sodass die Chirurgen eine präzise Naht zwischen Blase und Harnröhre durchführen können. Das erlaubt eine zeitnahe Entfernung des Blasenkatheters nach der Operation. „Durch den Verzicht auf einen großen Bauchschnitt sind die postoperativen Schmerzen gering, die Rehabilitation zügig und die Patienten dürfen eher wieder nach Hause“, ergänzt der Oberarzt.

Am 26. September 2017 um 18:00 Uhr beleuchtet Dr. Andreas Gesenberg die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Operationsmethoden in der Urologie und zeigt dessen Vorteile für die Patienten auf. Der Ort der Veranstaltung ist das Helios Klinikum Niederberg, SiZi I und II. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Anschließend ist auch Raum für persönliche Fragen an den Urologen.

„Viele Kliniken, so auch wir im Helios Klinikum Niederberg, verzichten heute auf große Schnitte und wir arbeiten stattdessen minimal-invasiv.“

Dr. med. Andreas Gesenberg, Oberarzt der Klinik für Urologie und Nephrologie
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In Deutschland hat Helios 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. Helios ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Helios versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der Helios Unternehmenszentrale ist Berlin.