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Diabeteszentren setzen auf richtige Ernährung
Pressemitteilung
Weltdiabetestag am 14. November

Diabeteszentren setzen auf richtige Ernährung

München

Bei der Behandlung von Diabetes setzen die Helios Kliniken München unter anderem auf eine Ernährungsumstellung. Ihr Ziel: Folgeerkrankungen vermeiden und die Lebensqualität der Betroffenen erhalten

Die Zuckerkrankheit, der sogenannte Diabetes mellitus, ist eine Zivilisationskrankheit, die schwerwiegende Folgen haben kann: Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschäden, Durchblutungsstörungen, Erblindung und ein erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen sind mögliche Konsequenzen. In Deutschland leiden mittlerweile über acht Millionen Bürger an zu hohen Blutzuckerwerten – Tendenz steigend. Der Hauptgrund: Immer mehr Menschen sind übergewichtig. Verantwortlich dafür sind insbesondere hohe Zucker- und Fettgehalte in Lebensmitteln, verbunden mit zu wenig Bewegung.

Professionelle Hilfe für Betroffene

Prof. Dr. Brigitte Mayinger leitet seit zwölf Jahren das von der Deutschen Diabetes Gesellschaft zertifizierte Diabeteszentrum am Helios Klinikum München West: „Pro Jahr behandeln wir etwa 1000 Diabetiker auf sehr hohem Niveau. Im Vordergrund steht dabei stets, mit individuell angepassten Therapien Folgeerkrankungen zu vermeiden und die Lebensqualität der erkrankten Menschen zu erhalten.“

Hauptgrund für die Zuckerkrankheit sind eine zu große Zufuhr an Zucker, insbesondere Fruchtzucker, und Fett. Die größten Zuckerfallen sind laut Mayinger zuckerhaltige Getränke und vor allem Fertigprodukte. „Leider hat es der Gesetzgeber immer noch nicht geschafft, die sogenannte Warn-Ampel auf Lebensmitteln einzuführen, um damit klar zu deklarieren, was gefährdend ist und was nicht“, erklärt die erfahrene Diabetes-Expertin.

Ernährungsumstellung ist das A und O

Das professionelle Team am Pasinger Klinikum setzt bei der Therapie von Diabetes deshalb vor allem auf eine Ernährungsumstellung. „Wenn der Wille zur Veränderung da ist, ist die Erfolgsquote bei unseren Patientinnen und Patienten groß“, verdeutlicht die Leiterin des Diabeteszentrums. Dazu trügen eine gute Schulung durch die Diabetesberater und spezielle Therapien maßgeblich bei. Männer neigen Mayingers Erfahrung nach dazu, erste Symptome wie Müdigkeit, erhöhtes Durstgefühl, Harndrang und erhöhte Infektneigung stärker zu vernachlässigen als Frauen.

Große Erfolge mit Therapien für stark übergewichtige Menschen hat das Diabeteszentrum der Helios Klinik München Perlach. „Wir behandeln Diabetes mit dem Ziel, schwerwiegende Komplikationen zu verhindern“, sagt der Chefarzt für Innere Medizin, Dr. Gernot Wolkersdörfer. Viele Menschen seien mit der Therapie überfordert. Deshalb sei es wichtig, neben innovativen und patientenfreundlichen Methoden, den Diabetes bereits bei seiner Entstehung zu hindern oder zu bremsen. „Wir richten ein ebenso großes Augenmerk darauf, begünstigende Faktoren, sei es eine Insulin-Resistenz oder die Fettleibigkeit, möglichst gut zu behandeln.“ Neben konservativen Verfahren wie Diät, Bewegung und einer Änderung des Lebensstils, setzt die Perlacher Klinik dafür modernste endoskopische Verfahren oder auch operative Methoden ein.

Der Weltdiabetestag am 14. November ist dem Geburtstag von Frederick G. Banting gewidmet. Der Mediziner erhielt 1923 den Nobelpreis für die Entdeckung des Insulins, dem wichtigsten Hormon für die Blutzuckerregulierung. Seit 2007 ist der Weltdiabetestag ein offizieller Tag der Vereinten Nationen.

Die Helios Kliniken München bieten an ihren Standorten München West in Pasing sowie in Perlach eine kompetente Versorgung auf Universitätsniveau – unter anderem mit einer umfassenden Notfallversorgung rund um die Uhr. Beide Kliniken verfügen zusammen über 550 Betten und sind akademische Lehrkrankenhäuser der Ludwig-Maximilians-Universität München. Jedes Jahr vertrauen etwa 27.000 stationäre sowie weitere 39.500 Patientinnen und Patienten der Erfahrung und Expertise der insgesamt rund 1.200 Beschäftigten. Neben der medizinischen und pflegerischen Qualität schätzen sie insbesondere die kurzen Wege sowie die persönliche, familiäre Atmosphäre.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt

Marten Deseyve

Pressesprecher | Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
Marten Deseyve

Telefon

(089) 8892-2432
[PDF] Pressemitteilung: »Diabeteszentren setzen auf richtige Ernährung«
[JPG] Pressbild 1: Prof. Dr. med. Brigitte Mayinger Chefärztin der Medizinischen Klinik II am Helios Klinikum München West (Foto: Helios Klinikum München West)
[JPG] Pressebild 2: Dr. med. Gernot Wolkersdörfer Chefarzt für Innere Medizin an der Helios Klinik München Perlach (Foto: Helios Klinik München Perlach)