Suicide Transit

Suicide Transit: Untersuchung von Faktoren, die den Übergang von Suizidgedanken in einen Suizidversuch beeinflussen.

Suicide Transit

Ziel des Projekts ist die Untersuchung von Einflussfaktoren im Übergang von Suizidgedanken zu Suizidhandlungen, bzw. suizidalem Verhalten. In diesem Projekt werden in den Helios Fachkliniken Hildburghausen Patienten mit Suizidgedanken und Patienten mit suizidalem Verhalten gemäß DSM-5 hinsichtlich folgender Faktoren untersucht:

  • Schmerzschwellenmessung
  • Unterschiede im Entscheidungsfindungsprozess im IOWA Gambling Paradigma?
  • Klinischen Merkmalen sowie Persönlichkeitseigenschaften

 

Aktuelle theoretischen Entwicklungen versprechen das Wissen über das suizidale Verhalten sowie dessen Prävention entscheidend voranzubringen. Eine Schlüsselentwicklung ist die Ideation-to-action-Theorie, welche postuliert, dass die Entwicklung von Suizidgedanken und das Fortschreiten von Suizidgedanken zu Suizidversuchen unterschiedliche Phänomene mit unterschiedlichen Erklärungen und Prädikatoren sind. Die Fragestellung, wie menschliche Entscheidungsprozesse am besten untersucht werden können beschäftigt zudem die Urteils- und Entscheidungsforschung schon seit Jahrzehnten. Psychische Störungen mit nachgewiesenem Einfluss auf unsere Entscheidungsfindung sind beispielsweise Depression, Borderline Persönlichkeitsstörung, Drogenmissbrauch, ADHS und Störung der Impulskontrolle. Auch wurden bereits früher   Störung der Entscheidungsprozesse bei Personen mit einem Suizidversuch beschrieben.

Mit dem Projekt wollen wir bisherige Studien zur Erforschung suizidalen Verhaltens um eine weitere Perspektive ergänzen.

Laufzeit: 9/2021–6/2023

Reg-Nr HCRI (Helios Center for Research and Innovation):
2021-0284

Projektleitung:

Dr. Ulrich Kastner

Ärztlicher Direktor
Dr. Ulrich Kastner

E-Mail

Telefon

03685 776-200