Wirbelsäulenchirurgie und Kinderorthopädie

Wir schützen Ihren Knochen vor dem Zusammenbruch

Vertebro-/Kyphoplastie ist ein minimalinvasiver Eingriff bei frakturgefährdeten oder eingebrochenen Wirbelkörpern.

Was ist eine Vertebro-/Kyphoplastie?

Die Vertebroplastie ist ein Verfahren zur Stabilisierung eines gesinterten („gestauchten“) Wirbelkörpers. Dies tritt traumatisch, also durch einen Unfall bedingt, durch einen Tumor oder vorwiegend im höheren Alter durch eine zunehmende Osteoporose (Knochenschwund durch Verringerung der Knochen- und Mineraliensubstanz) auf.

Wenn trotz konservativer Therapie mit Korsett und Schmerzmedikamenten starke Rückenschmerzen bestehen, muss der Patient nicht wie früher mit einer langen Phase der Bettruhe leben. In minimalinvasiver Form wird Knochenzement über eine Kanüle in den eingebrochenen Wirbelkörper eingebracht und härtet dort aus. Die Kyphoplastie ist eine Paralellentwicklung zur Vertebroplastie. Durch das vorherige Einbringen eines Ballons wird der eingebrochene Wirbel wieder aufgerichtet und anschließend mit dem Knochenzement stabilisiert. Nach beiden Operationsverfahren ist in der Regel ein sofortiges Wiederaufstehen möglich. Die meisten Patienten verlassen die Klinik bereits zwei Tage nach der Operation.

Wenn eine Osteoporose Ursache der Wirbelkörperbrüche ist, sollte eine leitliniengerechte Therapie abhängig von der Ursache begonnen werden. Hier arbeiten wir interdisziplinär mit unseren Osteologen ein Therapieschema aus.