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Osteoporosen

Bei Osteoporose gerät das sonst perfekt aufeinander abgestimmte Zusammenspiel der Knochen aufbauenden und Knochen abbauenden Zellen im Skelett ins Ungleichgewicht. Dadurch wird Knochensubstanz abgebaut, der Knochen somit poröser und weniger belastbar. Dieser Prozess ist nicht schmerzhaft und verläuft meist vom Betroffenen unbemerkt.

Was ist eine Osteoporose?

Der Begriff Osteoporose kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „brüchiger Knochen“. Er beschreibt den Prozess vom Abbau der Knochendichte und Substanz. Die Knochenstruktur besteht aus einem schwammigen und einem kompakten Element. Durch verschiedene Faktoren kann dieser Grundstoff langsam schwinden.

Die Erkrankung betrifft meist Frauen ab dem 55. Lebensjahr. Durch einen Mangel an Kalzium, Vitamin D oder Bewegung baut sich die Knochenstruktur im Körper unbemerkt ab. Eine Osteoporose kann jahrelang unbemerkt bleiben.

Wie kann eine Osteoporose entdeckt werden?

Für die Diagnosestellung einer Osteoporose gibt es mehrere Möglichkeiten. Dazu zählen unter anderem

  • ausführliche Anamnese
  • körperliche Untersuchung
  • Labortests
  • Knochendichtemessung

Was ist eine Knochendichtemessung (DXA)?

Die Knochendichtemessung ist die zuverlässigste und am meisten angewandte Diagnostik, um Hinweise auf eine behandlungsbedürftige Osteoporose zu erkennen. Die Knochendichtemessung dauert nur wenige Minuten und ist für den Patienten völlig schmerzfrei. Dabei wird Mithilfe von Röntgenstrahlen die Knochendichte der Hüfte und Lendenwirbelsäule ermittelt. Die DXA ist das derzeit empfohlene Standardverfahren zur Messung der Knochendichte.

Knochendichtemessung

Knochendichtemessung, auch DXA (auf Deutsch: Doppel-Röntgen-Absorptionsmessung) an der Lendenwirbelsäule und am Hüftknochen

Die Kosten für diese Untersuchung werden nur teilweise von den Krankenkassen übernommen (IGeL). Bitte informieren Sie sich bei der jeweiligen Ambulanz über eventuell anfallende Kosten.

Wie wird die Osteoporose behandelt?

Die gezielte medikamentöse Therapie kann den weiteren Knochenabbau bremsen. Für die akute Wirbelfraktur ist die Kyphoplastie eine moderne Behandlungsform. Dies ist ein minimalinvasives Verfahren, das unter Vollnarkose gebrochene oder brüchige Wirbelkörper mittels Knochenzement wieder aufbaut. Auf diese Weise werden Wirbelknochen stabilisiert und gefestigt.

Eine weitere entscheidende Therapie ist der individuelle Trainingsplan, den wir im Expertenteam gemeinsam mit dem Patienten erstellen!

Wie Sie einer Osteoporose vorbeugen?

  • Vitamin D- und Kalziummangel sowie geringe Bewegung kann den Abbau der Knochensubstanz herbeiführen. Daher ist es wichtig, auf eine ausgewogene kalziumreiche Ernährung zu achten.
  • Um Osteoporose vorzubeugen, empfiehlt es sich, ausreichend Eiweiß durch Milchprodukte und Mineralwasser aufzunehmen. Wer Milchprodukte nicht verträgt oder mag, kann mit Kalziumtabletten unterstützen.
  • Ebenso wichtig ist der Knochenstärker Vitamin D. Er kann durch die Nahrung aufgenommen werden oder wird durch UVB-Strahlung in der Haut produziert.