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Anästhesie und Schmerztherapie

Die Narkose für eine geplante OP ist wie eine Reise: Vor dem Eingriff finden wir den besten Weg der Narkose, während des Eingriffs überwachen wir Ihre Körperfunktionen und danach kümmern wir uns darum, dass Sie keine Schmerzen haben. 

Leitung des Fachbereiches
Unser Chefarzt leitet das Team mit ausgezeichneter fachlicher Expertise.
Ole Bayer
Chefarzt der Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin, Schmerztherapie sowie Tauchmedizin
Gerne beraten wir Sie persönlich!

Bei Ihnen steht eine Operation an? In unserer Narkosesprechstunde klären wir alle wichtigen Fragen rund um die passende Narkose.

 

So erreichen Sie uns:
Telefon: (07551) 94 77-5208
E-Mail: ambulantesprechstunden.ueberlingen@helios-gesundheit.de
Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8:00 bis 16:00 Uhr

Unsere Behandlungsschwerpunkte

Im Narkosegespräch wählen wir mit Ihnen die Form der Narkose aus, die für Sie am besten geeignet ist.

 

Für das breite operative Spektrum unserer Klinik stehen alle modernen Narkoseverfahren zur Verfügung. Man unterscheides zwischen einer Vollnarkose, bei der Sie während der Operation schlafen und eine Reihe von regionalen Betäubungsverfahren, bei denen Sie wach sind. Je nachdem, welche Operation bei Ihnen ansteht, finden unsere Spezialisten das für Sie passende Verfahren.

 

Vollnarkose

Bei einer Vollnarkose werden Sie in einen schlafartigen Zustand versetzt. Dafür wird meist ein Medikament über die Vene gespritzt. Der Anästhesist überwacht während des gesamten Eingriffs mithilfe modernster Technik die Atmung, Herztätigkeit und andere wichtige Parameter.

 

Regionalanästhesie

Viele Eingriffe können auch mit einer örtlichen Betäubung durchgeführt werden und sind so noch schonender.

 

Diese Möglichkeiten bestehen in unserem Krankenhaus:

 

  • Rückenmarksnahe Verfahren zur Narkose der unteren Extremitäten
  • Regionale Betäubung an Armen oder Beinen
  • Örtliche Betäubungsverfahren (werden in der Regel vom Operateur selbst durchgeführt)
  • Bei Risikopatienten kann die zusätzliche Überwachung lebenswichtiger Körperfunktionen durch den Anästhesisten notwendig sein („Stand by“), obwohl die örtliche Betäubung durch den Operateur erfolgt

Unsere anästhesiologischen Fachärzte führen bei schwer zu therapierenden, akuten oder chronischen Schmerzen spezielle Schmerz-Visiten auf unseren Stationen durch. Unser Ziel ist, dass Sie möglichst schmerzfrei sind.

 

Schmerz gehört zu den ältesten Symptomen, weshalb Patienten jeher einen Arzt aufsuchten. Was früher lediglich mit Weidenrinde, Alkohol oder Hanfsamen behandelt wurde, hat sich heutzutage zu einer weit entwickelten medizinischen Spezialabteilung mit breitem Behandlungsspektrum entwickelt. 

 

Unsere anästhesiologischen Fachärzte führen bei schwierig zu therapierenden, akuten oder chronischen Schmerzen spezielle Visiten auf unseren Stationen durch, um Ihnen als Patient eine weitestgehend schmerzfreie Zeit zu ermöglichen.

 

Dabei arbeiten wir immer interdisziplinär zusammen, das heißt mehrere Fachärzte schließen sich zusammen, um die optimale Therapie für Sie zu finden. Bei Tumorschmerzen arbeiten wir z.B. mit Spezialisten für Krebserkrankungen und Psychoonkologen aus dem angegliederten Facharztzentrum zusammen.

 

Je nach Operation legen wir bereits vorher einen Schmerzkatheter an, damit Sie später schnell wieder schmerzfrei auf den Beinen sind.

In unserem Krankenhaus folgt jeder operative Eingriff einem festen Ablauf: vom Vorgespräch bis zum Aufwachraum. Hier geben wir Ihnen einen Überblick.

 

Vorgespräch

Wenn bei Ihnen ein operativer Eingriff ansteht, besprechen Sie zunächst alle Details mit Ihrem behandelnden Arzt während einer unserer Sprechzeiten. Danach kommen Sie zu einem Vorgespräch in unsere Klinik.

 

Hierin klären wir:

 

  • Welche Narkoseform für Ihren Eingriff passend ist
  • Welche Medikamente oder Techniken für die Narkose eingesetzt werden
  • Ob Sie Vorerkrankungen oder Allergien haben und wie ihr gesundheitlicher Zustand ist
  • Welche Risiken und Nebenwirkungen eine Narkose haben kann

 

Operationskleidung

Sind alle Abläufe mit Ihnen besprochen, werden Sie nach ausreichender Bedenkzeit umgezogen und im Bett von der Station oder vom Aufnahmezimmer in den OP gebracht.

 

Transport in den OP

In den OP-Bereich werden Sie liegend gefahren. Im Operationssaal angekommen, überprüfen wir zur Ihrer Sicherheit noch einmal genau, was vorgenommen wird. Auch das Team und die Ärzte besprechen sich nun nochmals anhand einer Checkliste, um Verwechselungen auszuschließen. Wir nennen das „Team-Time-Out“ und führen dies mit großer Sorgfalt durch.

 

Narkose

Nun wird die Vollnarkose eingeleitet oder die regionale Betäubung vorgenommen. Bei einer regionalen Betäubung können Sie zusätzlich ein leichtes Schlafmittel erhalten – dies besprechen wir im Vorfeld.

 

Während des Eingriffs

Während des Eingriffs sind wir immer an Ihrer Seite und haben Ihre gesundheitlichen Werte im Blick. Selbst bei einem Stromausfall kann Ihnen dank Notstromaggregaten und zusätzlichen Sicherungen nichts geschehen.

 

Aufwachphase

Nach Ihrem Eingriff werden Sie aus dem OP in den sogenannten Aufwachraum gebracht. Je nach Narkoseform und Eingriff verbringen Sie hier noch einige Zeit, um sich zu erholen. Über Ihre Entlassung aus dem Aufwachraum informiert Sie eine erfahrene Pflegekraft, die dauerhaft im Aufwachraum anwesend ist und gewährleistet, dass Sie den Eingriff gut überstanden haben.