Suchen
Menü
Schließen

Wenn der letzte Dienst mehr hinterlässt als einen sauberen Flur: Nach mehr als 40 Jahren im Einsatz der Reinigung gehen zwei bekannte Gesichter der Helios Bördeklinik in den Ruhestand

Sie waren meist schon im Haus, bevor der erste Patient zum Frühstück geweckt wurde. Sie sorgten dafür, dass Operationssäle, Patientenzimmer und Flure Tag für Tag Hygienestandards erfüllten – zuverlässig, gewissenhaft und oft im Hintergrund. Nun verabschiedet die Helios Bördeklinik Ines Bockler, Leitung der Reinigung und Marina Timpe, Mitarbeiterin der Reinigung, in den wohlverdienten Ruhestand.

31.07.2026 Lesedauer: - Min.
Hel-HKBK-Abschied in die Rente

Professionelle Reinigung ist weit mehr als Sauberkeit: Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der medizinischen Versorgung und des Infektionsschutzes.

Helios Bördeklinik

Chefärztin Klinik für Chirurgie und Orthopädie, Ärztliche Direktorin Helios Bördeklinik

In einem Krankenhaus beginnt Qualität nicht erst im Operationssaal oder auf der Station. Sie beginnt auch dort, wo für hygienische Sicherheit gesorgt wird. Unsere Reinigungskräfte tragen jeden Tag dazu bei, dass Patientinnen und Patienten bestmöglich versorgt werden können. Dafür gebührt ihnen großer Respekt und unser herzlicher Dank.

Mehr als nur Kolleginnen – über 40 Jahre Teil der Klinik

Die beiden Mitarbeitenden der Reinigung waren über 40 Jahre verlässliche Teammitglieder. Sie begleiteten bauliche Veränderungen, technische Entwicklungen und die Herausforderungen der vergangenen Jahre, darunter auch die Corona-Pandemie, in der der Stellenwert professioneller Krankenhausreinigung besonders deutlich wurde. Trotz aller Veränderungen blieb eines konstant: ihr Engagement und ihre Verbundenheit mit der Neindorfer Krankenhaus.

Helios Bördeklinik

Klinikgeschäftsführer Helios Cluster Magdeburg

Mitarbeiterinnen wie Frau Bockler und Frau Timpe prägen eine Klinik oft leise, aber nachhaltig. Ihre Arbeit bildet eine wichtige Grundlage für die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten und für einen funktionierenden Krankenhausalltag. Für ihren jahrzehntelangen Einsatz, ihre Loyalität und ihr großes Engagement möchten wir ihnen danken. Wir wünschen beiden für den neuen Lebensabschnitt alle Gute und vor allem Zeit für all das, was im Berufsalltag oft zu kurz gekommen ist.

Ein neuer Lebensabschnitt

Mit ihrem Abschied endet für Ines Bockler und Marina Timpe ein bedeutendes Kapitel ihres Berufslebens. „Wenn ich heute auf die vielen Jahrzehnte zurückblicke, denke ich vor allem an die Menschen. Aus Kolleginnen und Kollegen sind Freundschaften entstanden, und gemeinsam haben wir viele Herausforderungen gemeistert. Das Krankenhaus war für mich immer mehr als nur ein Arbeitsplatz, deshalb fällt der Abschied nicht leicht. Gleichzeitig freue ich mich auf die Zeit mit meiner Familie und darauf, endlich mehr Raum für die Dinge zu haben, die im Berufsalltag oft zu kurz gekommen sind“, freut sich die 63-jährige Ines Bockler. Auch ihre 63-jährige Kollegin Marina Timpe erklärt: „Jeder Arbeitstag war anders, auch mal schwer, aber genau das hat meine Arbeit auch ausgemacht. Es war ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir mit unserer Arbeit einen wichtigen Beitrag für die Patientinnen und Patienten leisten. Ich nehme viele schöne Erinnerungen, Begegnungen und Erlebnisse mit. Nun beginnt ein neuer Lebensabschnitt, auf den ich mich freue – auch wenn ich meine Kolleginnen und Kollegen sicher vermissen werde“.

Nun beginnt für Ines Bockler und Marina Timpe ein neuer Lebensabschnitt mit mehr Zeit für Familie, Hobbys und all die Pläne, die bisher auf den Ruhestand warten mussten.