Professionelle Reinigung ist weit mehr als Sauberkeit: Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der medizinischen Versorgung und des Infektionsschutzes.
Mehr als nur Kolleginnen – über 40 Jahre Teil der Klinik
Die beiden Mitarbeitenden der Reinigung waren über 40 Jahre verlässliche Teammitglieder. Sie begleiteten bauliche Veränderungen, technische Entwicklungen und die Herausforderungen der vergangenen Jahre, darunter auch die Corona-Pandemie, in der der Stellenwert professioneller Krankenhausreinigung besonders deutlich wurde. Trotz aller Veränderungen blieb eines konstant: ihr Engagement und ihre Verbundenheit mit der Neindorfer Krankenhaus.
Ein neuer Lebensabschnitt
Mit ihrem Abschied endet für Ines Bockler und Marina Timpe ein bedeutendes Kapitel ihres Berufslebens. „Wenn ich heute auf die vielen Jahrzehnte zurückblicke, denke ich vor allem an die Menschen. Aus Kolleginnen und Kollegen sind Freundschaften entstanden, und gemeinsam haben wir viele Herausforderungen gemeistert. Das Krankenhaus war für mich immer mehr als nur ein Arbeitsplatz, deshalb fällt der Abschied nicht leicht. Gleichzeitig freue ich mich auf die Zeit mit meiner Familie und darauf, endlich mehr Raum für die Dinge zu haben, die im Berufsalltag oft zu kurz gekommen sind“, freut sich die 63-jährige Ines Bockler. Auch ihre 63-jährige Kollegin Marina Timpe erklärt: „Jeder Arbeitstag war anders, auch mal schwer, aber genau das hat meine Arbeit auch ausgemacht. Es war ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir mit unserer Arbeit einen wichtigen Beitrag für die Patientinnen und Patienten leisten. Ich nehme viele schöne Erinnerungen, Begegnungen und Erlebnisse mit. Nun beginnt ein neuer Lebensabschnitt, auf den ich mich freue – auch wenn ich meine Kolleginnen und Kollegen sicher vermissen werde“.
Nun beginnt für Ines Bockler und Marina Timpe ein neuer Lebensabschnitt mit mehr Zeit für Familie, Hobbys und all die Pläne, die bisher auf den Ruhestand warten mussten.