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Hüftprothese

Endoprothetik Zentrum

Als Maximalversorger für den Hüft- und Kniegelenkersatz betreut das EndoProthetikZentrum am Helios Klinikum Meiningen seit mehr als 25 Jahren Patientinnen und Patienten aus Südthüringen und darüber hinaus.

Unsere Expert:innen
Gerne beraten die Mitarbeiter:innen unseres Teams Sie persönlich.
Bernhard Öhlein
Chefarzt Orthopädie
Bert Näder
Leitender Oberarzt, Sportmedizin und Rheumatologie
Jana Ehrenberger
Chefarztsekretärin
Kniearthrose? Zurück zu mehr Beweglichkeit!
Exklusiver Leitfaden & Newsletter zur Kniearthrose

Kniearthrose? Zurück zu mehr Beweglichkeit!

Unsere Experten zeigen in ihrem exklusiven Arthrose-Leitfaden, wie gezielte Maßnahmen auch Ihnen helfen können. Wir beraten Sie gern ausführlich über die Vor- und Nachteile des operativen Gelenkersatzes und begleiten Sie engmaschig vor und nach dem Eingriff.

Ihr Termin bei uns

Sie können Ihren Termin entweder telefonisch oder ganz bequem über unser Patientenportal buchen.

 

Telefon: 03693 901057

Unsere Leistungen

Als endoCert-zertifiziertes Zentrum der Maximalversorgung bieten wir den Hüft- und Kniegelenkersatz sowie rekonstruktive Eingriffe an allen großen Gelenken an. Beim Kniegelenkersatz setzen wir dabei auch auf roboterassistierte Verfahren. Neben dem Gelenkersatz bieten wir gezielt auch gelenkerhaltende Therapien an – mit dem Ziel, Ihnen dauerhaft schmerzfreie Beweglichkeit zurückzugeben.

Wenn konservative Behandlungsmöglichkeiten wie Medikamente, Physiotherapie oder gelenkerhaltende Operationen keine ausreichende Linderung mehr bringen, kann ein künstlicher Gelenkersatz eine sinnvolle Behandlungsoption sein.

 

Unser Leistungsangebot:

 

  • Teilweiser oder vollständiger Kniegelenkersatz
  • Nutzung moderne Prothesensysteme für eine sichere und stabile Verankerung im Knochen
  • Individuell ausgewählte Prothese, angepasst an den Zustand Ihrer Bänder – die Planung erfolgt computergestützt
  • Hochwertige und verschleißarme Materialien für eine möglichst lange Haltbarkeit der Prothese
  • Knochensparende und gewebeschonende Operationstechnik

Mit zunehmendem Alter kann sich die Struktur der Knochen und Gelenke verändern. Wenn das Hüftgelenk Schmerzen bereitet und die Bewegung deutlich einschränkt, kann ein Gelenkersatz Abhilfe schaffen.

 

Unser Leistungsangebot:

 

  • Minimal-invasive und konventionelle Hüft-Endoprothetik
  • Spezial-Endoprothetik bei komplizierten Ausgangssituationen (z. B. bei Vor-Operationen, angeborenen Fehlstellungen)
  • Wechsel-Endoprothetik bei Prothesenlockerung
  • Versorgung von Knochenbrüchen bei bereits liegender Prothese

Ein künstliches Gelenk ist oft ein geeignetes Mittel, wenn Verschleißerscheinungen in den Hüft- oder Kniegelenken die Lebensqualität enorm beeinträchtigen. Der Gelenkersatz hält zumeist viele Jahre. Doch was, wenn die Endoprothese, sich lockert oder die Schmerzen zurückkehren? Muss ein Kunstgelenk durch ein Neues ersetzt werden, bedarf es einer Wechsel- oder Revisionsoperation.

 

Das Team der Orthopädie führt sämtliche Wechseloperationen durch. Der Austausch des gesamten Gelenks oder von Teilen ist notwendig, wenn sich künstliche Gelenke lockern oder verschleißen.

 

Wechseloperationen sind zumeist aufwändiger. Bei der ersten Implantation müssen die Orthopäden bereits Knochenteile entfernen, um die Prothese einsetzen zu können. Bei einem neuerlichen Austausch greift unser erfahrenes orthopädisches Team daher oft auf größere Implantate, so genannte Revisionsimplantate zurück. Die fehlende knöcherne Struktur wird damit ersetzt.

 

Zum Einsatz kommen auch individuell angefertigte Beckenteilersatz-Prothesen, die nach CT-gesteuerter Planung im 3D Druckverfahren hergestellt werden.

Patientinnen und Patienten, die bei uns ein künstliches Kniegelenk erhalten, können sich für ein roboterassistiertes Verfahren entscheiden (sofern aus medizinischer Sicht sinnvoll) und damit von der Präzision neuester Technologie profitieren.

Die Klinik hat bereits vor Jahren das Fast-Track-Konzept etabliert, das den Patientinnen und Patienten die erste Mobilisation unter Vollbelastung bereits am OP-Tag erlaubt. Grundlage hierfür ist eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit von Operateur, Anästhesie, Pflege und Physiotherapie.

Meiningen ist Referenzklinik für einige Endoprothetikzentren der Grundversorgung sowie alle orthopädischen Kliniken im Helios-Cluster Mainfranken-Südthüringen.

Einblicke in unser Zentrum

Ablauf der Behandlung im Helios Klinikum Meiningen

1
Vorstationäre Untersuchung

Steht bei Ihnen die Implantation eines künstlichen Knie- oder Hüftgelenks an, kommen Sie einige Tage vor dem Eingriff zunächst zur vorstationären Untersuchung in unser Klinikum. An diesem Tag erfolgen alle notwendigen Untersuchungen. Unsere orthopädischen Experten erklären Ihnen den Ablauf der Operation. Sie erhalten von uns ein spezielles Waschgel und eine Nasensalbe für die antiseptische Waschung für zu Hause. Damit reduzieren wir die Anzahl der Bakterien auf der Haut und senken das Risiko für Wundinfektionen nach der Operation.

2
Tag Ihrer Operation

Am Tag Ihrer Operation kommen Sie am Morgen ins Klinikum. Nach Ihrer stationären Aufnahme bringen wir Sie in Ihr Zimmer, wo Sie sich Ihre OP-Kleidung anziehen. Bereits auf Station erhalten Sie ein beruhigendes Medikament. In Ihrem Bett fahren wir Sie in den OP. Während des Eingriffs entfernt das orthopädische Operationsteam den beschädigten Knorpel und Knochen und ersetzt die fehlende Struktur durch künstliche Komponenten.

3
Nach der OP

Nach der Implantation eines künstlichen Knie- oder Hüftgelenks bleiben Sie ungefähr vier bis sechs Tage bei uns. Direkt nach der Operation beginnen wir mit der Rehabilitation. Bei normalem Verlauf dürfen Sie bereits am Operationstag wieder aufstehen. Mit Hilfe unserer Physiotherapeuten lernen Sie in den nächsten Tagen mit Unterstützung von Gehhilfen zu laufen. Wir erklären Ihnen, worauf Sie bei Ihrem neuen Gelenk achten müssen.

4
Nach der Entlassung

Nach Ihrer Entlassung aus unserem Haus beginnt für Sie die Anschlussbehandlung in einer Reha-Einrichtung. Die Rehabilitation dauert ungefähr drei Wochen und kann ambulant oder stationär erfolgen.

Stryker, OP-Roboter, Helios Fachklinik Vogelsang Gommern

Roboterassistierte Knie-OP

Patientinnen und Patienten, die im Helios Klinikum Meiningen ein künstliches Kniegelenk erhalten, können sich dabei nicht nur auf unsere erfahrenen Gelenk-Experten verlassen, sie profitieren zudem von neuester Technologie.

Antworten auf häufige Fragen zum Kniegelenkersatz

FAQ

Das Kniegelenk ermöglicht uns vor allem die Streckung und Beugung im Bein. Es besteht aus dem Oberschenkelknochen, dem Schienbein und der Kniescheibe. Der Meniskus, ein weicher Knorpel zwischen dem Oberschenkelknochen und dem Schienbein dient als Polster und sorgt für eine reibungslose Bewegung.

 

Unsere Gelenke nutzen sich im Laufe des Lebens ab. Auch Verletzungen können zu Schäden am Knie führen. Wenn starke Schmerzen auftreten, ist die Beweglichkeit und Lebensqualität bei den betroffenen Personen stark eingeschränkt.

 

Ein künstliches Kniegelenk kann dessen Funktion wiederherstellen. In der Medizin ist bei Implantaten, die Körperstrukturen wie Gelenke ersetzen und zumeist dauerhaft im Körper bleiben, allgemein von „Endoprothesen“ die Rede. Wird die gesamte Kniestruktur ersetzt, heißt das „Kniegelenk-Total-Endoprothese“, kurz Knie-TEP.

Im Normalfall kann von 15 und mehr Jahren ausgegangen werden.

Vollbelastung ist von Anfang an erlaubt. Im Ausnahmefall wird Ihr Operateur dies mit Ihnen besprechen. Wichtig ist, dass Sie bis zum Ende des stationären Aufenthaltes das Kniegelenk selbstständig voll strecken und bis etwa 90° beugen können.

Das hängt natürlich wesentlich von Ihrer beruflichen Tätigkeit ab. 6 bis 12 Wochen sollten Sie aber einplanen.

Ja. Punktbelastungen sollten jedoch vermieden werden.

Antworten auf häufige Fragen zum Hüftgelenkersatz

FAQ

Das Hüftgelenk ist das zweitgrößte Gelenk des Menschen und verbindet den Oberschenkelknochen mit dem Becken. Als Kugelgelenk ist es in alle Richtungen frei beweglich. Gleichzeitig lastet ein großer Teil des Körpergewichtes auf diesem Gelenk.

 

Altersbedingter Verschleiß, Erkrankungen wie Rheuma oder Brüche können die Bewegung des Hüftgelenks einschränken. Mitunter begleiten starken Schmerzen diesen Prozess.

 

Schaffen Physiotherapie oder Medikamente keine dauerhafte Linderung, können unsere Orthopäden durch das Einsetzen (Implantation) eines künstlichen Hüftgelenkes dessen Funktion wiederherstellen. In der Medizin ist bei Implantaten, die Körperstrukturen wie Gelenke ersetzen und zumeist dauerhaft im Körper bleiben, allgemein von „Endoprothesen“ die Rede. Wird die gesamte Hüftstruktur ersetzt, heißt dies „Hüftgelenk-Total-Endoprothese“, kurz Hüft-TEP.

Aus Titan. Damit ist eine zementfreie Implantation in den allermeisten Fällen möglich.

In der Regel nicht. Ausnahmen sind eine schlechte Knochenqualität und das Lebensalter: So  profitieren nach aktueller Datenlage Frauen über 70 und Männer über 75 von einem zementierten Hüftschaft.

Vollbelastung ist von Anfang an erlaubt. Im Ausnahmefall wird Ihr Operateur dies mi Ihnen besprechen.

Zur Sicherheit ist dies für die ersten sechs Wochen angeraten. 

Wissenschaftlich betrachtet erlangen Sie die nötige Reaktionsfähigkeit ab der siebten postoperativen Woche. Daher sollten Sie in den ersten 6 Wochen kein Auto fahren.

Im Normalfall besteht nach der Operation kein Beinlängenunterschied. Präoperative Beinlängenunterschiede können ausgeglichen werden. Ausnahmen sind schwer zerstörte Gelenke, die postoperativ unter Umständen einen dezenten Sohlenausgleich erforderlich machen können.

Ja. Kontaktsportarten und Punktbelastungen sollten jedoch vermieden werden. 

Helios Klinikum Meiningen
Bergstraße 3
98617 Meiningen
Kontakt
Tel: 03693 90-0
Fax: 03693 90-12 34