Je besser Ihr Ernährungszustand, also die Nährstoffversorgung ist, desto besser kann Ihr Körper Operationen und Krankheiten verkraften. Eine auf Ihren Gesundheitszustand angepasste Ernährung ist daher wichtig, um wieder Kraft zu tanken und Energie zu gewinnen. Und wenn Sie in der Lage sind, Ihr Essen zu genießen, verbessert sich auch Ihre Lebensqualität.
Wir sind jederzeit für Sie da.
Manchmal hilft eine vertraute Stimme mehr als viele Klicks: Hier finden Sie alle wesentlichen Ansprechpartner. Rufen Sie uns gerne an.
Die aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie ist individuell auf die Bedürfnisse von älteren Patienten abgestimmt. Unsere Pflegekräfte leiten unsere Patienten in einer möglichst alltagsnahen Atmosphäre an, um mit ihnen zu üben, was sie können möchten. Dabei fördern wir jeden Patienten in seinen noch vorhandenen Fähigkeiten und beziehen diese bei der Durchführung einzelner Pflegemaßnahmen mit ein. Mit diesem Pflegekonzept bieten wir unseren Patienten Hilfe zur Selbsthilfe an, um zu verhindern, dass Fähigkeiten wegen fehlender körperlicher und geistiger Übung weiter abnehmen. Im Idealfall können dadurch sogar verlorengegangene Fähigkeiten wiedererlangt werden. Das können im Einzelfall durchaus kleine Verbesserungen sein, die für den Patienten aber große Vorteile für seine Lebensqualität bringen. Unser Ziel ist es, eine bestmögliche Wiedereingliederung unserer Patienten in das gewünschte Wohnumfeld zu erreichen.
Wir kümmern uns auch um Angehörige
Wir legen großen Wert auf die Angehörigengespräche, die wir direkt bei Aufnahme standardmäßig vereinbaren – wenn Sie dies wünschen. Bei Bedarf bieten wir auch Angehörigenschulungen an und vermitteln für die häusliche Versorgung erforderliche Techniken, die die Pflege erleichtern. Zudem ermöglichen wir die gemeinsame Aufnahme in ein Zimmer. Sprechen Sie uns an!
Damit unsere Patienten nach ihrem Klinikaufenthalt möglichst eigenständig zurechtkommen, trainieren unsere Physiotherapeuten wichtige Fähigkeiten. Ein individuell angepasstes physiotherapeutisches Behandlungsprogramm soll ihnen dabei helfen und ihre Lebensqualität steigern. So trainieren unsere Physiotherapeuten mit den älteren Patienten ihre Mobilität. Sie üben mit den Patienten zum Beispiel wie sie Treppen steigen, schwere Gegenstände heben oder Stolperfallen bewältigen. Die Übungen verbessern zudem die Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination unserer Patienten oder erhalten sie. Zu Anfang meist bettlägerige Patienten werden so wieder beweglich.
Unsere Ergotherapeuten führen mit unseren Patienten, die in ihrer alltäglichen Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind, speziell auf ihre Alltagssituation angepasste Übungen durch. Wichtig ist uns dabei, dass unsere Patienten bei der Behandlung überwiegend selbst agieren.
Wir schulen Bewegung, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit. So unterstützen unsere Ergotherapeuten zum Beispiel nach einem Schlaganfall dabei, Tätigkeiten wieder neu zu erlernen, die früher einfach und selbstverständlich von der Hand gingen. Zusätzlich trainieren wir alltägliche Bewegungsabläufe wie Treppen steigen, das An- und Ausziehen sowie die Hirn- bzw. Gedächtnisleistung.
Unsere Logopäden therapieren Patienten, die an Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen leiden, mit verschiedenen Übungseinheiten, damit sie verlorengegangene Funktionen möglichst wiedererlangen. Wir wollen Einschränkungen in Sprache und Stimme optimieren und somit die Kommunikationsfähigkeit verbessern. Das Erlernen von Atemtechniken sowie die Therapie zur Verbesserung der Nahrungsaufnahme gehören ebenfalls zu den Therapieschwerpunkten unserer Logopäden. Zudem bildet die Therapie von Kau- und Schluckstörungen eine zentrale Rolle in der altersmedizinischen Versorgung. Besonders bei Schlaganfallpatienten gilt es, diese sorgfältig abzuklären, da sie Lungenentzündungen begünstigen können.
Wenn Sie als Patient oder Angehöriger Hilfe und Unterstützung benötigen, dann bietet der pyschologische Dienst Zeit und Raum für ausführliche und vertrauliche Gespräche. Bisweilen kann schon ein einzelnes Gespräch sehr hilfreich sein.
Gut vorbereitet aus dem Krankenhaus
Das Überleitungsmanagement bereitet unsere älteren Patienten, aber auch deren Angehörige, auf die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt vor. Als festes Teammitglied der Geriatrie steht Ihnen unser Überleitungsmanagement in allen persönlichen, sozialen und sozialrechtlichen Belangen beratend und unterstützend zur Seite.
Plötzlich auftretende Erkrankungen aber auch die Verschlimmerung bestehender Leiden stellen Betroffene und deren Angehörige oftmals vor unerwartete Herausforderungen. Häufig sind unsere älteren Patienten besorgt, weil sie nicht wissen, wie es nach ihrem Krankenhausaufenthalt weitergeht. Denn trotz bestmöglicher medizinischer und pflegerischer Versorgung, gibt es Patienten, die nicht völlig gesund entlassen werden können. Hier erhalten Sie Hilfe und Unterstützung von unserem Überleitungsmanagement.
Stellenwert des Überleitungsmanagements in der Geriatrie
Die Mitarbeiter des Überleitungsmanagements bilden einen festen Bestandteil unseres geriatrischen Teams. Sie unterstützen Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten und beraten und entscheiden bei jedem einzelnen Patienten mit, wie die Weiterbehandlung und-versorgung erfolgen soll. Denn: Bei geriatrischen Patienten können sich Erkrankungen – je nach sozialer Situation – unterschiedlich auf Befindlichkeit, Durchführung von Therapien und Prognose auswirken.
Aufgabe des Überleitungsmanagements in der Geriatrie
Zu Beginn des Krankenhausaufenthaltes erfasst unser Überleitungsmanagement zunächst die häusliche Situation unseres geriatrischen Patienten: bisheriger Hilfebedarf, Möglichkeiten der Pflege innerhalb von Familie und Bekanntenkreis, wirtschaftliche Verhältnisse. Auch die Sorgen, Hoffnungen und Wünsche unserer Patienten nehmen wir auf.
Während des Krankenhausaufenthalts begleiten die Kollegen unseres Überleitungsmanagements regelmäßig die Visiten, um weitere Behandlungsschritte mit Ärzten und Pflegekräften abzustimmen und zu koordinieren. Sie sind zudem maßgeblich an der Entscheidung, wie der geriatrische Patient nach seinem Krankenhausaufenthalt weiter versorgt werden soll, beteiligt.
Gegen Ende des Krankenhausaufenthaltes bildet die Entlassungsplanung unserer Patienten einen Schwerpunkt im Aufgabengebiet des Überleitungsmanagements. Dabei bieten wir Hilfe in persönlichen, sozialen und sozialrechtlichen Belangen an und informieren unsere Patienten und deren Angehörige über die Leistungen von Krankenkasse und Pflegeversicherung. Unser Überleitungsmanagement leitet auch eine Rehabilitation ein und stellt entsprechende Anträge, wenn dies für unsere Patienten nach ihrem Krankenhausaufenthalt vorgesehen ist.
Froni ist eine Beagle-Mix Hündin, die mit ihrem freundlichen und offenen Wesen ein Lächeln in die Patientengesichter zaubert. Sie animiert zur Bewegung, liebt Spaziergänge mit den Patienten, freut sich aber auch über Aufforderungen zu Kunststücken und Kuscheleinheiten. Zusammen mit Maren Kramer, der Besitzerin und Logopädin unserer Klinik, hat der Vierbeiner eine umfassende Ausbildung zum Therapiehund-Team erfolgreich abgeschlossen. Froni besucht in unserer Klinik in regelmäßigen Abständen die Palliativstation und Geriatrie.
Hunde wirken sich nachweislich positiv auf die Gefühlwelt von Menschen aus – sie sind unvoreingenommene, bedingungslose und wertungsfreie Wegbegleiter.
Erkrankte Menschen können im Umgang mit einem Therapiehund Gefühle wie Glück, Zuneigung und Verantwortung für sich wiederentdecken. Sie überwinden Ängste und steigern ihre kognitiven Fähigkeiten. Ob bei körperlichen oder psychischen Erkrankungen – die Krankheitsbilder, bei denen die tiergestützte Therapie anwendbar ist, sind vielfältig. Voraussetzung ist immer, dass der Patient nicht ängstlich oder allergisch auf Hunde reagiert und sich vorher mit dem Besuch von Froni einverstanden erklärt hat.
Mo - Mi 09:00 bis 18:00
Do - Fr 09:00 bis 14:00
Sa 09:00 bis 12:00
- Mobilisierung und Förderung motorischer Fähigkeiten
- Verbesserung von Körpergefühl und Befindlichkeit
- Stabilisierung des Herz-Kreislauf-Systems
- Entspannung der Muskulatur
- Aktivierung des Gedächtnisses
- Förderung und Erhalt sprachlicher Fertigkeiten
- Stärkung des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens
- Abbau von Ängsten
- Freude und Spaß beim Umgang mit dem Hund
- Förderung der Sensibilität für eigene Ressourcen
- Befriedigung des Bedürfnisses nach Zuwendung, Nähe, Geborgenheit
- Erlernen von sozialen Verhaltensweisen wie Rücksichtnahme, Verantwortung, Zuverlässigkeit
- Isolationsabbau und Förderung von Kontakten
- Erlernen eines angemessenen Umgangs mit einem Hund
Aus hygienischen Gründen ist das Mitführen von Tieren in Krankenhäusern grundsätzlich nicht erlaubt. Der Aufenthalt von Froni stellt eine absolute Ausnahme dar und ist nur unter strengsten Hygieneauflagen und der Einhaltung einer klar geregelten Wegeführung möglich, die im Nachgang unmittelbar gereinigt werden. Froni muss zudem ein tierärztliches Gesundheitsattest vorweisen sowie regelmäßig geimpft, entwurmt, gebadet und gebürstet werden. Vor und nach jedem Einsatz mit dem Hund werden Hände und Flächen zum Schutz von Mensch und Hund zudem gründlich desinfiziert.
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