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HNO-Klinik St. Anna
Telefon: 0203 7551267
MKG-Klinik Homberg
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Wir helfen Ihnen bei Tumoren der Mundhöhle, des Rachens und des Kehlkopfes, der Schädelbasis, der Kopfspeicheldrüsen, der Nasennebenhöhlen, der Nase und der Gesichtshaut – einschließlich möglicher Metastasen im Halsbereich.
Eine gründliche und vollständige Diagnostik ist die Voraussetzung für eine bestmögliche Behandlung Ihrer Tumorerkrankung. Sie ermöglicht uns einen individuell auf Sie abgestimmten Behandlungsplan zu entwickeln, der die aktuellen Behandlungsleitlinien berücksichtigt. Entscheidend für die Wahl der Therapieform sind die Größe des Tumors, der Befall von lokalen Lymphknoten im Halsbereich und das Vorliegen von Fernmetastasen in anderen Organen, aber auch individuell vorliegende Vorerkrankungen.
Zur Verfügung stehen hierfür alle Verfahren der modernen Diagnostik:
- Sonographie (Ultraschall)
- Computertomographie (CT)
- Magnetresonanztomographie (MRT)
- Szintigraphie
- Durchleuchtung zur Schluckdiagnostik
- Funktionelle Schluckuntersuchungen (FEES)
- PET-CT
Nach Abschluss der Diagnostik erfolgt eine Vorstellung in der interdisziplinären Tumorkonferenz, in der abhängig vom Tumorstadium und dem allgemeinen Gesundheitszustand, die Empfehlung entweder zur operativen Entfernung des Tumors und eventuell vorhandener Lymphknotenmetastasen oder zur definitiven Radio(chemo)therapie ausgesprochen wird.
Vor Therapiebeginn werden Sie von den entsprechenden Spezialistinnen bzw. Spezialisten, wie zum Beispiel unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, der Strahlentherapie oder der Onkologie, über das genaue Vorgehen bei der entsprechenden Therapie informiert und aufgeklärt.
Die Operationen werden von in der Tumorchirurgie erfahrenen HNO-Chirurg:innen bzw. Mund-Kiefer-Gesichtschirurg:innen durchgeführt.
Folgende operative Verfahren bieten wir Ihnen an:
- Operative Therapie von Tumoren der Mundhöhle, des Rachens und des Schlundes mit Rekonstruktion mittels mikrovaskulär anastomosierten Transplantaten
- Entfernung von Hauttumoren im Kopf-Hals-Bereich
- Entfernung von Tumoren der Nasen- und Nasennebenhöhlen und der Schädelbasis inklusive wiederherstellender Operationen
- Entfernung der Ohrspeicheldrüse bei bösartigen Erkrankungen unter Erhalt oder mittels Rekonstruktion des Gesichtsnervs
- Kehlkopfteilentfernung (offen/endoskopisch laserchirurgisch)
- Kehlkopftotalentfernung (Laryngektomie) mit Stimmrehabilitation mittels Sprechventil
- Halslymphknotenausräumung (Neck dissection)
- Plastisch-wiederherstellende Verfahren nach Tumorentfernung mittels lokaler oder freier Lappenplastiken
- Zahnsanierungen vor definitiver oder adjuvanter Strahlentherapie
Unser Ziel ist es, ein individuell auf Sie und Ihre Erkrankung ausgerichtetes Therapiekonzept zu finden. Hierzu arbeiten wir interdisziplinär mit internen und externen Kooperationspartnern zusammen.
Für eine optimale Behandlung arbeiten wir als Team der HNO- und MKG-Klinik mit den Kolleg:innen der Onkologie und Strahlentherapie eng zusammen. Mit unseren zusätzlichen fachübergreifenden Kooperationspartnern der Augenheilkunde, der Dermatologie, der Neurochirurgie, der Phoniatrie und der Logopädie runden wir das ganzheitliche Behandlungskonzept im Kopf-Hals-Bereich ab.
Tumorkonferenz
Nach vollständiger Diagnostik werden die erhobenen Befunde in der wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenz mit erfahrenen Vertretern der erforderlichen Fachrichtungen (HNO, MKG, Radioonkologie, Onkologie, Radiologie, Pathologie) diskutiert und ein individuelles Therapiekonzept für jede Patientin bzw. jeden Patienten erstellt.
Nach erfolgreicher Therapie ist eine engmaschige Nachsorge notwendig. Dadurch kann auch ein eventuelles Wiederauftreten der Erkrankung oder eine Zweiterkrankung frühzeitig erkannt werden.
Die Nachsorge führen wir hier am Zentrum in der Regel in enger Zusammenarbeit und im Wechsel mit Ihrem behandelnden HNO-Arzt oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen. Der erste Nachsorgetermin erfolgt 3 Monate nach Abschluss der Therapie.
Im Rahmen der Nachsorge wird:
1. regelmäßig eine ambulante HNO/MKG-ärztliche Untersuchung mit Sonographie des Halses durchgeführt:
- im 1. Jahr: vierteljährlich
- im 2. Jahr: vierteljährlich
- im 3. Jahr: halbjährlich
- im 4. Jahr: halbjährlich
- ab dem 5. Jahr: jährlich
2. sollte eine Schnittbildgebung (CT/MRT) der Tumorregion sowie des Thorax/Abdomens (Brustraum/Lunge) einmal jährlich stattfinden
3. empfehlen wir zudem eine jährliche Kontrollendoskopie.