Station

Willkommen auf der Intensivstation B3-EGI

Willkommen auf der Intensivstation B3-EGI

Auf den Intensivstationen des Helios Universitätsklinikums Wuppertal behandeln wir Patienten nach Operationen, nach Unfällen oder bei schweren inneren Erkrankungen.

Station B3-EGI
Lage Barmen, Haus 3, EG
Fachbereich(e) Intensivmedizin
Stationsleitung Alexander Hoech
Telefon Stationszimmer (0202) 896-2286

Beim Patienten auf der Intensivstation sind wichtige Körperfunktionen lebensbedrohlich gestört. Hauptziel der intensiven Behandlung und Pflege ist es, diese Störungen zu beseitigen, zu bessern oder ihr (Wieder-)Auftreten zu verhindern. Haben sich die Körperfunktionen wieder stabilisiert, können die Patienten auf eine nachfolgende allgemeine Station verlegt werden. Wann dieser Zeitpunkt gekommen ist, entscheiden die behandelnden Ärzte individuell von Patient zu Patient. 

Nur durch die Zusammenarbeit besonders geschulter Ärzte und Pfleger, ist die intensivmedizinische Behandlung möglich. Das Kernteam aus Intensivärzten und -Pflegern, wird durch die regelmäßige Visite von Ärzten aller Fachabteilungen sowie von Physiotherapeuten und medizinisch-technischen Mitarbeitern unterstützt.

In der Intensivmedizin müssen viele Geräte eingesetzt werden, die gestörten Körperfunktionen unterstützen oder ersetzen. So wird Ihnen als erstes diese verwirrende Vielzahl um das Krankenbett auffallen. Sie sind notwendig, um die kontinuierliche Überwachung des Patienten, das sogenannte Monitoring, sicherzustellen. Diese Apparate registrieren Werte der Herz-Kreislauf-Funktion wie z.B. Puls und Blutdruck oder die Urinausscheidung. Um die Werte zu messen, sind viele Elektroden (Messfühler) am Körper des Patienten (z.B. im Brustbereich) angebracht, die per Kabel mit den Geräten und den dazugehörigen Bildschirmen verbunden sind. Regelmäßige Blutuntersuchungen dienen dazu, bestimmte Laborwerte zu erfassen und zu kontrollieren wie etwa das Blutbild oder Werte der Leber- und Nierenfunktion. Bei künstlich beatmeten Patienten kommen die Werte der Atmung hinzu. Diese Werte werden in Form von Kurven oder Zahlen auf dem dazugehörigen Bildschirm neben dem Patienten registriert. Also keine Angst vor dieser Technik, sie ist lebenserhaltend.


Als Intensivpatient sind Sie nicht zuletzt wegen der Kabel und Schläuche weniger mobil als gewohnt. In dieser Zeit übernimmt geschultes Personal die Pflege Ihres Körpers und unterstützt Sie bei den täglichen Dingen wie Essen und Trinken, Waschen, Stuhlgang und Wasserlassen. Wenn es Ihr Zustand erlaubt und erfordert, kommen Physiotherapeuten, um mit Ihnen krankengymnastisch zu üben und Sie zu mobilisieren.
Patienten, die vorübergehend nicht essen und trinken dürfen, werden übern einen Schlauch (eine sogenannte Magensonde), der durch die Nase direkt in den Magen führt, ernährt. Oder sie erhalten Nährstoffe über Venenkatheter: Dies sind dünne Plastikschläuche, die in ein Blutgefäß eingelegt werden. Daran sind Infusionsflaschen und Medikamentenpumpen angeschlossen. Über diese Schläuche werden dem Patienten Flüssigkeit, Nährstoffe und Medikamente zugeführt.
Ihre Tages- und Nachtruhe kann auf der Intensivstation mitunter gestört sein. Nahezu alle dortigen Geräte reagieren selbst auf kleinste Veränderungen mit hör- und sichtbaren Signalen. Hervorzuheben ist das Beatmungsgerät, das in besonderen Fällen eingesetzt wird und dem Patienten über Schläuche durch Mund oder Hals den lebensnotwendigen Sauerstoff zuführt. Die Alarmsignale der Apparate sind kein Grund zur Beunruhigung. Sie dienen vielmehr dazu, dass Ärzte und Pflegepersonal ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf den Patienten richten und gegebenenfalls rechtzeitig handeln und helfen können. Gerne werden Ärzte, Schwestern oder Pfleger Ihnen die Bedeutung der Alarme erklären.

Ein Hinweis zum Schluss

Für Angehörige und Besucher

Für Besucher auf der Intensivstation gelten strenge Hygienevorschriften und andere zeitliche Regelungen. Bitte haben Sie Verständnis für diese notwendigen Vorschriften.

Wenden Sie sich bitte bei allen Fragen vertrauensvoll an unser Behandlungs- und Pflegeteam.

Weiterführende Informationen

Infoblatt Intensivmedizin in fünf Sprachen

Intensivtagebuch für Angehörige

Flyer "Zu Besuch auf der Intensivstation"