Die Geschichte des Klinikums Freital

Die Geschichte des Klinikums Freital

Das Krankenhaus Freital blickt auf eine lange Geschichte zurück.

1909, 20. März
erste aktenkundige Erwähnung, Rechnung der Königlichen Amtshauptmannschaft Dresden über 12 Mark und 98 Pfennige, Anlass der Rechnung an die Gemeinde Deuben war die hygienische Abnahme des Hauses, das als künftiges Krankenhaus dienen sollte

1921
Etablierung als Stadtkrankenhaus im Zuge der Gründung Freitals

1923 
verfügt das Krankenhaus Freital über 60 Betten

1927
Beginn eines Erweiterungsbaus mit dem Einbau einer Dampfheizung und eines elektrisch betriebenen Personenaufzuges

1927
Anzeige zur Fertigstellung des Mittelbaus

1928
baupolizeiliche Genehmigung zur Ingebrauchnahme mit 85 Betten

1932
Ärger mit dem Brandversicherer, Einrichtung eines Großlagers für Röntgenfilme auf dem Dachboden des Hauses A

1937
erhält das spätere Haus A einen weiteren Anbau. Vor Baubeginn verfügt das Stadtkrankenhaus über 104 Betten, Anfang 1939 Fertigstellung

1942
wird auf Erlass des Reichsarbeitsministers auf dem Geländes des Krankenhauses eine Krankenbaracke für ausländische Arbeitskräfte errichtet, welche im Januar 1944 fertig gestellt ist und 1978 abgerissen wird

1949
Baubeginn am Kreiskrankenhaus Dippoldiswalde und Eröffnung des Krankenhauses in Altenberg

1956
Baubeginn eines weiteren Bettenhauses (jetzt Haus C) und des Haupteinganges, Fertigstellung 1960

1969
verfügt das Kreiskrankenhaus Freital mit seinen 4 Außenstellen über 455 Betten

1977
Start der vorbereitenden Arbeiten zur Errichtung eines Funktionsgebäudes im Kreiskrankenhauses Freital, das Gebäude (Haus F) beinhaltet die Radiologische Abteilung, die Intensivtherapiestation und 4 OP-Säle, Fertigstellung 1986

1993
Spatenstich für die bisher umfangreichsten Baumaßnahmen in der Geschichte des Freitaler Krankenhauses

1995
Inbetriebnahme des Hauses G

1993-95
Es entstanden auf 6.368 m² 4 chirurgische Stationen, die Krankenhausküche und die zentrale Wärmeversorgung

1995
Abbruch des Hauses A, Richtfest für den 2. Bauabschnitt (Haus H) am 25.01.1996

1995-97
Entstehung des Hauses H und grundlegende Sanierung des Hauses C

1997
Fertigstellung des Hubschrauberlandeplatzes auf dem Dach des Hauses F

1997
Ende der Baumaßnahmen mit einer Einweihungsfeier

1996-98
Das Krankenhaus ist im Besitz der Verwaltungsgesellschaft Klinik Bavaria mbH

1999
Verkauf an die Rhön-Klinikum AG 1999-02 Anbau des Hauses N mit der neuen Notfallambulanz sowie 2 ambulanten OP-Sälen mit angeschlossener Tagesklinik im Erdgeschoss. In der 1. Etage Bau des neuen Zentral-OPs mit 4 OP-Sälen. Weiterhin wurde die 1. Etage des Haus G zu einer neuen Überwachungsstation mit 20 Betten (IMC-Station) mit angeschlossenem Aufwachraum für den Zentral-OP ausgebaut. Zusätzlich wurde auch noch das Haus P mit dem neuen Ambulanzräumen sowie der Dialysepraxis an das Haus C angefügt.

2002
Am 13. August mussten die Patienten aus dem Krankenhaus Freital wegen des drohenden Hochwassers evakuiert werden. Die unmittelbaren Folgen des Hochwassers konnten bis Ende 2002 vollständig beseitigt werden

2004
Verbesserung des Hochwasserschutzes durch die Fertigstellung eines Schutzwalles um das Krankenhaus Freital; Zusammenführung der Krankenhaus Freital GmbH mit der Krankenhausgesellschaft Dippoldiswalde mbH und Umbenennung in Weißeritztal-Kliniken GmbH

2008
Inbetriebnahme eines neuen Katheterlabors mit einer modernen Angiografieanlage

2011
Umbau/Sanierung der Notfallambulanz, der Tagesklinik und des ambulanten OP`s. Im Jahr 2013 verfügen die Weißeritztal-Kliniken in Freital und Dippoldiswalde über 350 Betten zur stationären Betreuung in den Fachrichtungen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin sowie Anästhesie und Intensivmedizin. Am Krankenhaus Freital sind dabei 9 der 10 Fachabteilungen der Weißeritztal-Kliniken beheimatet.

28.02.2014
Übergang zur Helios Kliniken GmbH, Änderung des Namens von Krankenhaus Freital in Klinikum Freital