Immer wieder dienstags: Rotnasen auf Visite im Schleswiger Krankenhaus
Clownsvisite

Immer wieder dienstags: Rotnasen auf Visite im Schleswiger Krankenhaus

Schleswig

Lachen macht gesund – das weiß man spätestens seit der amerikanische Arzt Dr. Patch Adams sich erstmals als Clown verkleidete, um über Humor den Genesungsprozess von Patienten zu unterstützen. Auch im Helios Klinikum Schleswig sind die lustigen Rotnasen regelmäßige Besucher. Mit Upps, Knolle und Fräulein Kunnigunde sind Kummer und Sorgen schnell verflogen. Immer dienstags erfreuen sie die kleinen und großen Patienten.

Eine Ukulele, Schuhe in XXL, Luftballonschlagen, ein pupsendes rosa Schweinchen und Seifenblasen - wenn Upps, Knolle oder Fräulein Kunnigunde auf der Kinderstation oder der gynäkologischen Station im Helios Klinikum Schleswig unterwegs sind, liegt große Freude in der Luft. Mal kunterbunt, mal leise und sanft, mal laut und lustig, bringen sie Spaß, Freude und Lachen ans Bett der Patienten und deren Besucher.

"In einer für Kinder und Angehörige oftmals schweren Lebensphase versuchen wir ein wenig Leichtigkeit zu bringen, die auch nach dem Ende des Besuchs nicht so schnell verfliegt", sagt Fräulein Kunnigunde mit einem Lächeln im Gesicht. Wenn die Clowns auf der Station unterwegs sind, werden die Kinder durch Spaß und Zauberei von der fremden Situation eines Krankenhausaufenthalts abgelenkt, weiß auch Britt Pieplau, Stationsleiterin der Kinderstation: "Die Rotnasen nehmen den kleinen Patienten Ängste und sorgen für die nötige Abwechslung, auch bei einem längeren Aufenthalt. Der Besuch der Klinikclowns ist für uns alle eine große Freude."

Schon seit über 15 Jahren ist Upps in Schleswig mit einem großen Koffer voller Überraschungen unterwegs. "Hmmm, deine Füße riechen ja nach Himbeeren", mit diesem Satz hat sie bisher fast jedes Kind zum Strahlen gebracht, das am Anfang vielleicht ein wenig skeptisch war. "Seifenblasen und Musik sind für mich die Eintrittskarte in das Herz der Kinder. Danach haben wir meist viel Freude zusammen". Genauso gehört es aber auch zum Dasein der Klinikclowns den Familien Ruhe zu schenken. "Wenn Eltern oder auch die Kinder zu traurig sind, um sich von mir verzaubern zu lassen, dann hinterlasse ich manchmal nur ein Luftballontier an der Tür", berichtet Knolle.

In der Regel freuen sich die Kinder aber über den Besuch der Clowns und auch die Eltern entspannen, wenn die rote Nase durch die Zimmertür lugt. "Auch die Eltern kommen in eine positive Stimmung, was den Heilungsverlauf enorm unterstützt und fördert", weiß Dr. Urte Büßen, Chefärztin der Kinderklinik.

Deswegen entwickelt sich die Komik im Patientenzimmer auch aus dem Moment heraus. Hier funktionieren keine fest einstudierten Nummern - was den Klinikclown vom Zirkusclown unterscheidet. Auf diese Weise bewirken die Clowns schon mit kleinen Mitteln ganz viel. "Die Kinder müssen nicht immer lachen. Manchmal setzt die Wirkung der Clowns erst viel später ein", sagt Upps zum Abschied - denn ein bisschen Magie bleibt nach der Clownsvisite immer in den Zimmern.

Clowns agieren aus dem Herzen heraus. Innerhalb von Sekunden gilt es die Situation am Krankenbett zu erfassen und mit Musik, kleinen Spielen, Zaubertricks und natürlich Luftballonfiguren Kinderherzen höher schlagen zu lassen. Doch Clown kann nicht jeder werden. Hierfür ist eine Ausbildung notwendig, die Vollzeit anderthalb Jahre, berufsbegleitend dreieinhalb Jahre dauert. Diese kann aber nicht die nötige Empathie und den Sinn für Humor ausgleichen - zwei absolut notwendige Voraussetzungen für Klinikclowns. Upps, Knolle und Fräulein Kunnigunde, die zwei- bis dreimal pro Monat bei den Kindern und Familien im Schleswiger Krankenhaus für gute Laune sorgen, bringen beides mit.

 

----------------------------------------------------------------------

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

--------------------------------------------------------------------

 

Pressekontakt:
Andrea Schumann
Pressesprecherin
Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (04621) 812-1905
Mobil: (0152) 227 171 87
E-Mail: andrea.schumann2@helios-gesundheit.de