Abgesehen von den genannten Standardmaßnahmen der Überwachung auf der Intensiv- und Überwachungsstation, kann eine Erweiterung der Überwachung notwendig sein. Wird ein Patient zum Beispiel kontinuierlich künstlich beatmet, erfolgt in Echtzeit auf dem Monitor des Beatmungsgerätes die Messung der Menge an Atemluft, die pro Atemzug und pro Minute in die Lunge ein- und wieder ausströmt. Gleichzeitig erfolgt die Messung der Atemzüge pro Minute und die Darstellung des Luftstroms in Form von Kurven auf dem Monitor, die den Behandlern noch wichtige Zusatzinformationen liefern können.

Weiterhin kann es eine besonders instabile Kreislaufsituation notwendig machen, dass noch speziellere Messungen des Herz-/ Kreislaufzustandes erfolgen müssen. Hierfür werden zusätzlich Kanülen platziert und zusätzliche Kurven auf dem Monitor - zeitweise auch auf einem zusätzlichen Monitor - dargestellt. Hierdurch gewinnt der Behandler wesentliche Informationen, die ihm dabei helfen können zu entscheiden, ob mehr oder weniger Infusionen gegeben werden müssen, ob es besser ist, die Herzkraft durch spezielle Medikamente zu steigern oder ob Medikamente appliziert werden sollten, die den Blutdruck auf andere Weise anheben.