Prämedikationsgespräch

Unsere Abteilung führt regionale und allgemeine Anästhesieverfahren für diagnostische und therapeutische Eingriffe in allen operativen Fachkliniken des Hauses durch. Jährlich werden über 7.000 Anästhesien in zehn Operationssälen vorgenommen. Seit 2002 wird bei allen Allgemeinanästhesien aus medizinischen und ökologischen Gründen auf Lachgas verzichtet. Um die Verträglichkeit der Narkosen für unsere Patienten zu optimieren, gehören die Messung der Muskelentspannung (Relaxometrie) und der Einsatz modernster, kurz wirksamer Medikamente (TIVA) zu unseren Standardverfahren.

Den ersten Kontakt mit der Klinik für Anästhesie erhalten Sie als Patient beim Vorbereitungsgespräch zur Narkose (Prämedikation). Hier werden Ihnen die verschiedenen Anästhesieverfahren näher gebracht.

Bei größeren Operationen werden zusätzlich zur Allgemeinanästhesie, Vollnarkose, bei der Patienten in einen schlafähnlichen Zustand versetzt werden, Verfahren der Regionalanästhesie (Betäubung einzelner Körperregionen) oder Leitungsanästhesie (Gezielte Betäubung des Nervs) zur postoperativen Schmerzausschaltung zum Einsatz gebracht.

Bei jeder Operation sind ein Narkosearzt oder eine Narkoseärztin sowie eine anästhesiologische Pflegekraft während der gesamten Narkose beim Patienten anwesend.

Zur Klinik für Anästhesiologie, Schmerztherapie und Notfallmedizin gehören 21 ärztliche Mitarbeiter/Innen sowie 15 speziell ausgebildete Pflegekräfte, die sowohl in den Operationssälen als auch im Aufwachraum ihren Dienst leisten.