Operation bei Darmkrebs

Die Behandlung von Darmkrebs erfolgt in der Regel durch einen operativen Eingriff.

Als Patient profitieren Sie in unserem Darmzentrum von der Expertise unserer erfahrenen Chirurgen - wo immer möglich, werden die Operateure mit schonenden, minimalinvasiven Techniken vorgehen.

Bei der Operation wird der Teil des Darmes entfernt, der vom Tumor betroffen ist, außerdem alle Lymphknoten in diesem Bereich. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich die Krebszellen nach der Operation erneut ausbreiten können.

In einigen Fällen kann es nach der Operation notwendig werden, Ihnen als Patienten einen vorübergehenden künstlichen Darmausgang, ein sogenanntes Stoma, anzulegen. Damit wird die operierte Darmsequenz vom Verdauungsvorgang ausgeschlossen und kann schneller und besser heilen. In der Regel wird dieses Stoma nach wenigen Wochen wieder zurückverlegt.

Ziel unserer Operateure ist es immer, einen dauerhaften künstlichen Darmausgang zu verhindern. Allerdings ist dies nicht in jedem Fall möglich - etwa dann, wenn der Tumor im Bereich des Schließmuskels liegt. Sie dürfen sich sicher sein, dass wir Sie in jedem Fall individuell aufklären, um mit Ihnen die beste Therapie für Ihre Krebserkrankung zu finden.