Wirbelsäulenchirurgie

Wenn die Bandscheibe in den Wirbelkanal drückt

Der Bandscheibenvorfall ist ein Leiden, dass durch eine herausgerutschte Bandscheibe hervorgerufen wird. Durch das "Vorfallen" können Nerven schmerzhaft gedrückt werden.

Heftige Nacken- oder Rückenschmerzen, die in die Hände oder Füße ziehen, so beschreiben viele Patienten das Beschwerdebild eines Bandscheibenvorfalls.

Wir behandeln konservativ...

Ist der Befund bestätigt, untersuchen unsere Neurochirurgen Sie hinsichtlich Kraft, Sensibilität und Reflexstatus. Liegt nur die Schmerzsymptomatik, aber keine Lähmungserscheinungen vor, ist eine konservative Therapie mit Medikamenten und Physiotherapie das Mittel der Wahl, denn die überwiegende Mehrzahl der Bandscheibenvorfälle kann ohne Operation behandelt werden.

... und operativ

Kommen Lähmungserscheinungen, z.B. die sogenannte Fußheberschwäche zu den Beschwerden hinzu, besprechen unsere Ärzte mit Ihnen die Option einer Operation.

Im OP

Solche Operationen erfolgen mikrochirurgisch über einen kleinen Hautschnitt am Rücken.

Bei der Operation wird das Bandscheibenmaterial, das aus dem Zwischenwirbelraum herausgerutscht ist und auf die Nerven drückt, entfernt.

Wie die Nachbetreuung aussieht

Damit Sie nach einer Operation so schnell wie möglich genesen, beginnen speziell geschulte Physiotherapeuten schon am ersten Tag nach Operation mit der Mobilisation und dem Training. Nach dem stationären Aufenthalt organisiert unser Sozialdienst eine Rehabilitationsmaßnahme, in der das Training fortgesetzt wird.

Die Nachuntersuchung findet dann bei Ihrem ambulanten Neurochirurgen statt. Gern können Sie dazu auch einen Termin in unserem MVZ vereinbaren.

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