Darmkrebs, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa & Co.
Pressemitteilung

Darmkrebs, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa & Co.

Hildesheim

• Darmkrebsmonat März: Informationstag zur Entstehung, Vorsorge und Behandlung von Darmerkrankungen • Mittwoch, 14. März 2018, von 14:30 bis 17:15 Uhr im Helios Klinikum Hildesheim • Besonderes Highlight: sieben Meter langes begehbares Darmmodell

Hildesheim, 8. März 2018 – Bereits zum 17. Mal steht der März deutschlandweit ganz im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Nicht ohne Grund, denn Darmkrebs ist noch immer die zweithäufigste Todesursache nach Lungenkrebs. Am Helios Klinikum Hildesheim findet am Mittwoch, den 14. März 2018, von 14:30 bis 17:15 Uhr für Interessierte, Betroffene und Angehörige ein Infotag statt. An einem sieben Meter langen begehbaren Darmmodell im Foyer des Klinikums haben Besucher die Möglichkeit sich über Erkrankungen des Darms wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder auch Krebs zu informieren. Außerdem können sie die Endoskopieabteilung kennenlernen und erfahren, wie eine Darmspiegelung funktioniert. In drei Vorträgen geben die Experten des Darmzentrums umfassend und verständlich Antwort auf Fragen über die Symptome, Vorsorgemöglichkeiten und die neuesten Therapien bei Darmkrebs sowie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Im Foyer präsentieren sich zusätzlich verschiedene Selbsthilfegruppen aus Hildesheim und Braunschweig. Hier können Betroffene Kontakte mit Gleichgesinnten knüpfen. Der Eintritt ist frei.

Vorsorge: Gesunde Ernährung und Früherkennung
Der Darm ist der vielbeschäftigte Verwerter unseres Körpers. Ob Kuchen, Karotte oder Kasslerbraten - alles muss durch ihn hindurch. Er schiebt, quetscht und zermalmt, um aus der Nahrung aufzunehmen, was der Körper an Nährstoffen benötigt. Dabei wird ihm mit fettigem Essen und großen Portionen viel zugemutet. Jede Menge Stress und wenig Bewegung tun ihr Übriges. Unangenehme Folgen wie Durchfall, Verstopfungen, Blähungen oder Blut im Stuhl werden so lange ignoriert wie es geht. Doch diese Symptome sollten keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden, denn wenn ernsthafte Darmerkrankungen dahinter stecken, klingen sie nicht von alleine wieder ab. „Das Spektrum der Ursachen ist vielfältig. Häufig stecken chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa dahinter und diese erhöhen das Darmkrebsrisiko“, erklärt Dr. Stefan Köppen, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie und Onkologie des Helios Klinikums Hildesheim. Nach wie vor erkranken in Deutschland immer noch sechs von 100 Menschen an Darmkrebs. Knapp 30.000 sterben daran. „Durch eine regelmäßige Vorsorge könnte ein Großteil aller Darmkrebsfälle verhindert, frühzeitig erkannt oder geheilt werden“, so Dr. Köppen weiter. „Die Vorsorgeuntersuchung bietet die bei weitem größte Sicherheit, Darmkrebs oder seine Vorstufen wie Polypen frühzeitig zu erkennen.“ Ab dem vollendeten 55. Lebensjahr haben Krankenversicherte einen Anspruch auf eine Darmspiegelung zur Vorsorge gegen Darmkrebs. Immer noch nehmen zu wenige Menschen diese Maßnahme in Anspruch, auch aus Angst vor dieser noch immer als unangenehm geltenden Untersuchung. Dabei wird die Darmspiegelung mit einer Sedierung durchgeführt. Das heißt, der Patient kann die Untersuchung “verschlafen” und hat keinerlei Schmerzen.

Gebündelte Expertise: Experten arbeiten im Darmzentrum zusammen
Im Helios Klinikum Hildesheim arbeiten Spezialisten aus den Gebieten der Inneren Medizin, Chirurgie, Onkologie (Krebsmedizin), Strahlentherapie, Radiologie und Pathologie unter dem Dach des von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Darmkrebszentrums eng zusammen. Bei der wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz kommen alle beteiligten Fachabteilungen zusammen, um die Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen zu besprechen und die optimale Therapie für jeden einzelnen Patienten festzulegen.

Programm Aktionstag Darmerkrankungen:
14:30 Uhr  Begrüßung im Foyer
Was passiert bei einer Darmspiegelung? – Rundgang durch die Endoskopie
15:15 Uhr  Darmerkrankungen am begehbaren Darmmodell erklärt – einfach und verständlich
15:45 Uhr  Vortrag: Diagnose Darmkrebs – Was nun?
Dr. Florian Hobrack, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
16:15 Uhr  Vortrag: Moderne Operationsmethoden in der Darmchirurgie
Prof. Dr. Axel Richter, Direktor Zentrum für Chirurgie und Leiter Onkologisches Zentrum
16:45 Uhr  Vortrag: Morbus Crohn, Colitis ulcerosa & Co. – Was tun bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen?
Dr. Stefan Köppen, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie und Onkologie, Leiter Darmzentrum
Die Vorträge finden im Konferenzraum 2 statt.

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 74.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.
Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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