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Wieder mobil dank künstlichem Gelenk

In unserem Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung können wir auf eine lange Tradition und viel Erfahrung zurückgreifen. Jedes Jahr verhelfen wir etwa 800 Patienten  mit schmerzenden  Hüft- und Kniegelenken mit einem neuen Kunstgelenk zu mehr Beweglichkeit. Neben Knie- und Hüftgelenken setzen wir auch Kunstgelenke an der Schulter, am Ellenbogen und am oberen Sprunggelenk sowie bei Brüchen und bei degenerativen Erkrankungen ein.

Eine Prothese hält leider nicht ein Leben lang. Eine gute Prothese hält ungefähr 15 bis 20 Jahre. Sie kann sich jedoch auch in dieser Zeit lockern oder verschleißen. Bei Bedarf wechseln wir die vorhandene Prothese aus. Dafür steht uns eine Vielzahl von verschiedenen Prothesentypen zur Verfügung. In einem gemeinsamen Gespräch suchen wir die für Sie beste Prothese aus. Wir beraten Sie gerne.

Patientenschulung

Wir möchten jeden Patienten individuell und umfassend betreuen. Dafür bieten wir allen Patienten, die ein neues künstliches Gelenk erhalten, eine eigene Schulung an. Jede Woche erklären hier Experten über die anstehende Operation, die Narkose und deren Nachsorge.

Die Behandlung

Bei hüftgelenksnahen Brüchen als auch bei Verschleiß (Arthrosen) setzen wir auf eine minimalinvasive Technik. Minimalinvasiv bedeutet, dass ein kleiner Hautschnitt genügt, um Zugang zum Hüftgelenk zu bekommen. Wir  nutzen also eine natürliche Lücke zwischen zwei Muskeln und müssen keine Muskeln oder deren Sehnen durchtrennen oder vom Knochen ablösen. Die Methode ist besonders schonend und hat viele Vorteile für unsere Patienten: Sie haben einen deutlich geringeren Blutverlust im Gegensatz zu konventionellen Operationsmethoden, weniger Schmerzen nach der OP und können schneller wieder mobilisiert werden. Das bedeutet, sie können schneller wieder in den normalen Alltag zurückkehren.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus beginnt die Anschlussbehandlung in einer speziell ausgestatteten Reha-Einrichtung. Die Rehabilitation dauert etwa drei Wochen und kann ambulant oder stationär erfolgen. Die weitere Nachsorge übernimmt bei Bedarf der behandelnde Arzt.

Auch im  Endoprothetikzentrum kümmern wir uns um die Nachsorge unserer Patienten, bei denen wir Knie- oder Hüftgelenke implantiert haben, und laden sie regelmäßig ein. Die Daten der Operation und der Nachkontrolle werden in unserer bereits seit 20 Jahren bestehender Datenbank gespeichert.  Mit Hilfe der Datenbank können wir mittlerweile auf die Erfahrung mit über 10.000 Hüftendoprothesen und über 5.000 Knieendoprothesen zurückschauen.  Dieser Prozess dient der Qualitätssicherung und hilft uns dabei, bessere Aussagen über die Haltbarkeit von Prothesen für unsere Patienten zu machen und zu ermitteln, welche Prothese für welchen Patienten am besten geeignet ist.

Die Daten zeigen uns, dass 93 Prozent unserer Patienten auch nach 15 Jahren mit ihrer Prothese zufrieden bis sehr zufrieden sind.