Fragen. Fragen. Fragen.

 

Was ist das Coronavirus?

Der neue Erreger gehört zum Stamm der Coronaviren. Während Formen dieses Erregers oft nur zu leichten Erkältungen führen, kann das neue 2019-nCoV „Coronavirus“ dagegen schwere Atembeschwerden, Lungenentzündungen und hohes Fieber hervorrufen. Viele Mediziner ziehen daher den Vergleich mit dem SARS-Erreger. Beide sind zu 80 Prozent genetisch ähnlich.

  • Das Virus trägt den Namen Sars-CoV-2
  • Die Erkrankung trägt den Namen COVID-19

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Wie können Sie sich mit dem Virus anstecken?

Die Ansteckung mit dem Coronavirus passiert über Tröpfcheninfektion, also über Husten oder Niesen, nicht über andere Körpersekrete, etwa den Stuhlgang.
Der Unterschied zur Influenza (Grippe) ist durch zwei Dinge gekennzeichnet:

Zum einen die Inkubationszeit, die bei der Influenza ein bis zwei Tage beträgt, beim Coronavirus 2 – 14 Tage. Zudem fehlt bei einer Coronainfektion der Schnupfen, da der Erreger eher die unteren Atemwege betrifft.

Wenn Sie die Symptome eines Atemwegsinfektes (Fieber, trockener Husten, Schwindel und Muskelschmerzen) haben und

  • innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet gewesen sind, oder
  • Kontakt zu einer Person aus einem Risikogebiet hatten oder
  • Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten,

ist eine Abklärung notwendig.

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Wie wird das Virus behandelt?
Gibt es einen Impfstoff?

Nein. Eine spezifische Behandlung gibt es derzeit nicht, die Behandlung erfolgt wie bei anderen viralen Atemwegsinfekten symptomatisch. Antibiotika wirken bei Virusinfektionen nicht! Es kann jedoch sein, dass Sie Antibiotika verordnet bekommen, weil eine zusätzliche Infektion (Superinfektion) mit Bakterien vermutet wird.

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Gefährdet das Virus mein ungeborenes Kind?

Nach aktuellem Kenntnisstand sind ungeborene Kinder aufgrund der Übertragungswege nicht gefährdet.

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Wie sollten Sie sich verhalten, wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist?

Wenn bei Ihnen eine geplante elektive Operation oder ein sonstiger invasiver Eingriff ansteht, Sie sich aber innerhalb der letzten 14 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem COVID-19-Fälle vorgekommen sind, sollten Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Arzt aufnehmen und dies mitteilen, unabhängig von vorliegenden Symptomen.

Um das Risiko einer möglichen Erkrankung auszuschließen, muss die geplante Operation ggf. verschoben werden.

Patienten, bei denen eine geplante Operation verschoben oder abgesagt werden muss, werden rechtzeitig von der Klinik kontaktiert und informiert.

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