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Kinder weg vom Smartphone, auf in die Natur

Sommerzeit ist gleichzeitig auch die Zeit, um die Natur zu entdecken. In den Sommerferien heißt es also raus in die Natur mit den Kindern, statt den Tag vor dem Computer oder Handy mit Streamingdiensten, Games und Social Media zu verbringen.
20. August 2020
  • Es wird immer wichtiger, die Medienkompetenz von Kindern zu stärken.
  • Dadurch können Entwicklungsstörungen der Kinder und Jugendlichen vermieden werden.
  • Eltern sollten ihren Kindern Alternativen in der Natur anbieten.
  • Der Langeweile kann zum Beispiel mit Naturbingo entgegengewirkt werden.

Viele Verordnungen wurden seit März 2020 erlassen, die die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt haben: Dazu zählten unter anderem Schul- und Kitaschließungen sowie das Sperren von Sport- und Spielplätzen, das Untersagen von Vereinssport und weitreichende Kontaktbeschränkungen.

In den letzten Wochen wurde deutlich, dass Kinder, Jugendliche und die Eltern, während der Ausgangsbeschränkungen und auch jetzt noch einen erheblichen Anstieg im Medienkonsum, wie der Nutzung von Gaming oder Social Media vorweisen. Dies belegt eine aktuelle Studie im Rahmen der Präventionsoffensive „Mediensucht 2020“ der DAK-Gesundheit zum Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen.

Motive für die Nutzung der digitalen Medien sind bei den Kindern und Jugendlichen, und auch den Erwachsenen oftmals die Informationsbeschaffung, das Aufrechterhalten von Kontakten, aber auch das Bekämpfen von Langeweile.

Bei Kindern und Jugendlichen, die sich in einem Reife- und Entwicklungsprozess befinden, kann ein übermäßiger Medienkonsum jedoch zu Suchtverhalten führen.

Kinder weg vom Smartphone, auf in die Natur

„Wenn sich die Freizeitgestaltung zu einem erheblichen Anteil vor dem Smartphone oder dem PC abspielt, kann dies bei Heranwachsenden zu gesundheitlichen Folgen führen. Zum Beispiel bei exzessivem Computerspielen bis in die Nacht kann das Essverhalten gestört werden und es besteht für die Kinder und Jugendlichen die Gefahr, übergewichtig oder gar adipös zu werden.“, so Daniel Stadthaus, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Helios Klinikum Pirna.

Gravierende Folgen für die Entwicklung eines Kindes kann auch der gestörte Tag-/Nacht-Rhythmus haben. Die Kinder leiden häufig unter Schlafstörungen, woraus schlechte Laune und ständige Übermüdung resultieren. Das kann zur Vernachlässigung von Freizeitaktivitäten und sozialen Kontakten im echten Leben führen.

Die Internet Gaming Disorder (IGD) kann aus einer problematischen Nutzung von Computerspielen entstehen.

„Bei der Internet Gaming Disorder besteht die Gefahr von folgeschweren Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Mangels Bewegung können sich Einschränkungen am Bewegungsapparat des Heranwachsenden und damit auch der Mobilität entwickeln.“, sagt Daniel Stadthaus.

Tipps für die Kids zum gesunden Medienkonsum

  • Medienregeln aufstellen!
    • Legen Sie fest, wie lange und wann die Kinder online sein dürfen.
    • Behalten Sie die Medieninhalte im Auge. Informieren Sie sich über altersgerechte Seiten und Plattformen.
    • Seien Sie wachsam, wo und mit wem sich Ihre Kinder online aufhalten.
    • Nutzen Sie den Austausch mit anderen Eltern. Dieselben Regeln unter den Heranwachsenden erhöhen die Akzeptanz und mindern Diskussionen.
  • Sie haben eine Vorbildfunktion! Beobachtet Sie Ihr Kind häufig am Smartphone, wird es schwer, Akzeptanz für Regeln zu erlangen.
  • Alternativen anbieten!
    • Gehen Sie raus mit Ihren Kindern. Selbst Stubenhocker kann man mit einfachen Mitteln für die Natur begeistern. Bewegung ist gesund und macht Spaß! Wie wäre es zum Beispiel mit einer Runde Naturbingo? Das Spiel für Groß und Klein ist sowohl für die Stadt als auch für das Land geeignet. Hier geht's zu den Regeln und zu den Vorlagen.
    • Sollte das Wetter doch einmal nicht mitspielen, dann heißt es Puzzle und Brettspiele auspacken anstatt die Langeweile vor dem Smartphone und Computer auszusitzen.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.


Pressekontakt:

Patricia Girrleit
Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (0351) 646 6678
E-Mail: patricia.girrleit@helios-gesundheit.de