Das Team der Orthopädie hilft Ihnen mit umfassender Erfahrung und medizinischer Expertise.
Sekretariat:
Telefon (03949) 935 351
Telefax (03949) 935 229
Detaillierte Informationen zu unseren Sprechzeiten finden Sie hier:
Wir behandeln Verletzungen aller Schweregrade vom Bagatelltrauma bis zum Polytrauma. Konservative, wie operative, ambulante sowie stationäre Therapien kommen dabei zum Einsatz. Schwerpunkt stellt die minimalinvasive/ arthroskopische Behandlung von Gelenkerkrankungen dar, mittels derer wir einen Großteil von Erkrankungen und Verletzungen am Schulter-, Hüft-, Knie- und Sprunggelenk schonend behandeln können.
Wir können bestimmte Gelenkerkrankungen mit einer Arthroskopie (Gelenkspiegelung) erkennen und behandeln. Bei dem schonenden Eingriff verwenden wir kleinste Operationsinstrumente, um große Narben zu vermeiden und schnelles Heilen zu ermöglichen.
Bei einer arthroskopischen Operation wird durch einen kleinen Schnitt in das Gelenk eine nur wenige Millimeter große Kamera eingeführt. Mit ihr wird der Gelenkinnenraum während des Eingriffs beobachtet.
Durch einen zweiten Schnitt werden chirurgische Arbeitsgeräte eingebracht, mit denen der Operateur die Verletzung oder krankhafte Veränderung schonend behandeln kann.
Einsatzgebiete der arthroskopischen Behandlung
In der Orthopädie der Helios Bördeklinik führen wir unter anderem folgende Eingriffe arthroskopisch durch:
- Eingriffe an der Schulter
- Eingriffe am Kniegelenk
- Eingriffe am oberen Sprunggelenk
Eine arthroskopische Operation ist schonender als eine offene Operation. Zumeist dürfen Patienten das operierte Körperteil schon am ersten Tag nach der Gelenkspiegelung wieder uneingeschränkt nutzen. Meist ist keine stationäre Behandlung erforderlich.
Ob angeboren oder durch Unfall oder Fehlbelastung erworben: Fußfehlstellungen beeinträchtigen die Bewegung und verursachen oft Schmerzen. Wir helfen Ihnen bei Fehlstellungen, die Funktion des Fußes wiederherzustellen.
Mitunter sind es nur kleine Eingriffe an Füßen und Zehen, die zu einer Besserung der Beschwerden und zu einer besseren Funktion führen. Folgende Eingriffe führen wir am Fuß durch:
- Versorgung sämtlicher angeborener Fehlstellungen am Fuß
- Orthopädisch-chirurgische Behandlung von Fußdeformitäten (Hallux valgus, Hammerzeh, Charcot-Fuß)
- Versteifung des oberen und unteren Sprunggelenks
- Versorgung bei Fersenbein- und Fußwurzelbrüchen
- Behandlung von Mittelfuß- und Zehenbrüchen
Wenn die Funktion der Hüfte im Alter nachlässt und Schmerzen verursacht, kann ein künstliches Hüftgelenk Abhilfe schaffen. Wir sind auf das Einsetzen Auswechseln solcher Endoprothesen spezialisiert.
Mit schonenden Maßnahmen wie minimalinvasive/ arthroskopische Behandlungen sorgen wir für einen effektive Behandlung mit den besten Aussichten auf eine schnelle Erholung.
Das Hüftgelenk ist ein Nussgelenk, auf dem ein großer Teil des Körpergewichts lastet. Es besteht aus dem Hüftkopf und der Hüftpfanne. Im Alter kann der Knorpelüberzug des Hüftgelenkes abgenutzt sein, wodurch die Beweglichkeit einschränkt wird und Schmerzen entstehen.
Ursachen für Schäden am Hüftgelenk:
- Gelenkverschleiß „Arthrose“ (durch Fehlstellung, traumatische Veränderungen oder Übergewicht)
- Hüftgelenkdysplasie (angeborene oder erworbene Fehlstellung des Hüftgelenks, Verknöcherungsstörungen im Kindesalter)
- Rheumatische Erkrankungen (z.B. rheumatoide Arthritis)
- Hüftkopfnekrose (Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes)
- Spätfolgen eines Morbus Perthes (kindliche Hüftkopfnekrose)
- Spätfolgen einer Epiphyseolysis capitis femoris (jugendliche Hüftkopflösung)
- Spätfolgen nach Knochenbrüchen des Hüftkopfes und der Hüftpfanne
- Spätfolgen nach Infektionen des Hüftgelenks
- Komplikationen bestimmter Stoffwechselerkrankungen (z.B. Gicht)
Unser Ziel
Durch die Implantation eines künstlichen Gelenks (Endoprothese) können wir Schmerzen lindern und die Funktion von Hüfte oder Knie wiederherstellen. Im Rahmen der Operation werden die abgenutzten oder beschädigten Oberflächen des Gelenks entfernt und durch künstliche Teile ersetzt.
Das Knie besteht aus Oberschenkelknochen (Femur), Unterschenkelknochen (Tibia) und Kniescheibe (Patella). Die Menisken, zwei halbmondförmige Strukturen, bestehen aus Faserknorpel und dienen als Stoßdämpfer im Kniegelenk. Schäden am Knorpel, etwa durch Verschleiß (Arthrose) oder Verletzungen, verursachen starke Schmerzen und schränken die Beweglichkeit stark ein.
Ursachen für Schäden am Kniegelenk:
- Gelenkverschleiß „Arthrose“ (durch Fehlstellung oder Übergewicht)
- Fehlstellungen der Beinachse wie O-und X-Beine
- Rheumatische Erkrankungen (rheumatoide Arthritis)
- Spätfolgen nach Verletzungen (z.B. Kreuzbandriss) oder Brüchen im Bereich des Kniegelenks
- Spätfolgen nach Erkrankungen des Kniegelenks wie Meniskusriss, Osteochondrosis dissecans
- Spätfolgen bei Stoffwechselerkrankungen (z. B. Gicht)
Unser Ziel
Durch die Implantation eines künstlichen Gelenks (Endoprothese) können wir Schmerzen lindern und die Funktion von Hüfte oder Knie wiederherstellen. Im Rahmen der Operation werden die abgenutzten oder beschädigten Oberflächen des Gelenks entfernt und durch künstliche Teile ersetzt.
Endoprothetik am Knie- und Hüftgelenk
Angeborene Fehlstellungen
Sind Knochen oder Gelenke von Geburt an verformt, kann das nicht nur starke Schmerzen verursachen. Wir stehen Ihnen mit unserer ganzen Erfahrung zur Seite, um auch ein schnelles Verschleißen der Gelenke zu verhindern.
Durch gezielte Eingriffe an verformten Gelenken kann die natürliche Körperachse und damit auch die Körperhaltung verbessert werden. Bei folgenden angeborenen Erkrankungen unterstützen wir Sie:
- Alle angeborenen Erkrankungen und Fehlstellungen des Bewegungs- und Stützapparates
- X-Beine
- O-Beine
- Hüftdysplasie
- Hand- und Handgelenksfehlstellungen
- Fehlstellung der Kniescheiben
- Fußfehlstellungen (Klumpfuß o.ä.)
- und vieles mehr
Knochenbrüche
Egal ob beim Sport oder durch einen Unfall – ein gebrochener Knochen muss gut versorgt werden, um seine Funktion auch in Zukunft richtig zu erfüllen. Folgende Leistungen bieten wir Ihnen bei Knochenbrüchen:
- Versorgung von Brüchen der langen Röhrenknochen (Arm oder Bein) mit Nägeln, winkelstabilen
- Platten und äußeren Festhaltern
- Stabilisierung von Brüchen um bereits vorhandene Gelenkprothesen
- Zusammenführung von gebrochenen Knochenteilen am Beckenknochen (Osteosynthese)
- Fersenbein- und Fußwurzelbrüche
- Mittelfuß- und Zehenbrüche
Gelenkbrüche
Nicht nur Knochen, auch Gelenke können durch Krankheit oder Unfall brechen. Für die Beweglichkeit sind die flexiblen Gelenke jedoch unerlässlich. Um die Funktion wiederherzustellen, bieten wir Ihnen beim Gelenkbruch folgende Möglichkeiten der Versorgung:
- Behandlung von Gelenkbrüchen mit Verschraubung, Platten zur Befestigung von Knochensplittern und äußeren Festhaltern
- Versorgung von gerissenen Gelenken mit arthroskopischen oder offenen operativen Verfahren (auch beim Schultergelenk)
- Protheseneinsatz bei zu stark beschädigten Gelenken (an Ellenbogen, Hüfte, Knie und Oberarmkopf)
- Versteifungsoperationen des oberen und unteren Sprunggelenks
Sehnenriss
Stabil und flexibel gleichzeitig: Sehnen sind für die Beweglichkeit unerlässlich, denn sie fixieren Knochen und Gelenke und sorgen für deren korrekte Funktion. Zur Wiederherstellung gerissener Sehnen bieten wir Ihnen folgende Leistungen:
- Sehnenchirurgie der Kniegelenke, Beine und Füße sowie am Ellenbogen (auch bei bereits erfolgter Sehnenoperation)
Knochendefekte und -infekte
Krankheitsbedingt werden häufig auch die Knochen in ihrer Struktur verändert und in ihrer Funktion gemindert. Zudem können Entzündungen oder Infektionen die Knochen schwächen. Hier helfen wir Ihnen so:
- Behandlung von Knocheninfekten und unfallbedingten Knochendefekten
Sprechstunde D-Arzt
Leistungen
Die D-Arzt-Sprechstunde ist speziell für Patienten nach Arbeits- und Wegeunfällen. Kompetente Fachärzte kümmern sich um die akute Versorgung und Nachbetreuung.
Voranmeldung
Eine Voranmeldung ist nötig. Bitte rufen Sie uns zur Terminvereinbarung an.
Notwendige Dokumente
- Überweisung vom Facharzt (Chirurg, Orthopäde)
- Krankenversichertenkarte
- ggf. bereits vorhandene Befunde, Röntgenbilder etc
Behandlung von Arbeits- und Wegeunfällen
Unfälle während der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg werden durch einen speziellen Arzt behandelt. Dieser Durchgangsarzt, kurz D-Arzt, hat eine spezielle Zulassung für die Behandlung von Arbeitsunfällen.
Das sogenannte Durchgangsarztverfahren (D-Arzt-Verfahren) regelt in Deutschland die Behandlung von Arbeits- und Wegeunfällen.
In unserer Klinik steht Verunfallten ein zugelassener D-Arzt bei der Erst- und Nachversorgung zur Seite.
Unser D-Arzt übernimmt folgende Aufgaben:
- Diagnostik und Ermittlung des Unfallhergangs, der zur Verletzung geführt hat
- Fachärztliche Erstversorgung
- Erstellung des Durchgangsarztberichtes für den Unfallversicherungsträger
- Falls nötig, Hinzuziehen anderer Fachärzte
Der Durchgangsarzt entscheidet, ob die Weiterbehandlung durch den Hausarzt durchgeführt wird oder ob wegen der Art oder Schwere der Verletzung eine besondere Heilbehandlung einzuleiten ist, die er dann regelmäßig selbst durchführt.
Werden Patienten durch den Hausarzt weiterbetreut, übernimmt unser D-Arzt die Überwachung der Heilung im Rahmen der Nachsorge.
Sprechzeiten D-Arzt
Telefon:
(03949) 935- 397 oder -398
Helios Bördeklinik, Ambulanz im Erdgeschoss
Sie erreichen uns:
| Die. | von 13:00 - 16:00 Uhr |
| Fr. | von 08:00 - 12:00 Uhr |
Außer an den gesetzlichen Feiertagen.
Kompetenzen bündeln und von Spezialisierungen profitieren: Das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie Sachsen-Anhalt bietet Ihnen bei Erkrankungen der Knochen eine optimale Versorgung.
Das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie Sachsen-Anhalt bündelt die fachlichen Kompetenzen der Helios Kliniken in Zerbst/Anhalt, Vogelsang-Gommern, Burg und Neindorf in einem Netzwerk. Dank dieser Kooperation profizieren Sie von einem breiteren Spektrum an orthopädischen und unfallchirurgischen Behandlungen.
Unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Frank Friedrichs setzen die Experten des Kompetenzzentrums ihr Fachwissen standortübergreifend für die individuelle Diagnostik und Therapie der vielfältigen Erkrankungen des Knochenapparates ein.
Dank der direkten Anbindung an die Medizinischen Versorgungszentren Sachsen-Anhalt und Anhalt werden Patienten zudem vor und nach einem operativen Eingriff oder einem stationären Klinikaufenthalt optimal betreut.
(03949) 935 445
Jährlich werden in Deutschland ca. 347.000 Patient:innen endoprothetisch an Hüfte und Knie versorgt, wobei moderne Endoprothetik vielen Patient:innen ermöglicht, trotz schwerer Gelenkerkrankungen wieder schmerzfrei und mobil zu leben. Über Wissenswertes rund um den künstlichen Gelenkersatz referiert Oberarzt Sebastian Massel, am 12. November um 18 Uhr im Rahmen der Patientenakademie im Foyer der Helios Bördeklinik.
Wer bei Rückenschmerzen sofort an einen Bandscheibenvorfall denkt, liegt nicht immer richtig. Selbst wenn MRT-Bilder auf Bandscheibenprobleme hindeuten, könnte die wahre Ursache woanders liegen: im Piriformis-Muskel. Über diesen versteckten, aber häufigen Auslöser von Ischiasschmerzen informiert Oberarzt Thomas Klehm, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in der Helios Bördeklinik.
Kaum eine Krankheit wird der Bezeichnung „Volkskrankheit“ derart gerecht wie der Rückenschmerz. Er kann zahlreiche Ursachen haben und bedarf genauer Diagnostik und individueller Therapie. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Patientenakademie“ informiert der Oberarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie Thomas Klehm über Herkunft sowie konservative und operative Behandlungsformen beim Rückenschmerz. Besonders im Fokus des Abends steht das Piriformis Syndrom, ein selten bekannter Verursacher des Rückenschmerzes.
Seit fast 40 Jahren ist Oberarzt Dr. med. Ralph Matthews mit der Chirurgie und Orthopädie der Neindofer Klinik verbunden. Er gilt als Koryphäe für die Knie- und Hüftendoprothetik. Seine Erfahrung und sein Wissen gibt er bei jährlich fast 400 geplanten Endoprothesen Operationen an seine jüngeren Kollegen wie Oberarzt Dr. med. Sebastian Massel weiter. Beide geben Einblicke in den Operationstrakt der Helios Bördeklinik.
Die Helios Kliniken im Cluster Magdeburg und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund in Sachsen-Anhalt haben sich auf einen Tarifabschluss für tarifbeschäftigte Ärztinnen und Ärzte der vier Kliniken geeinigt. Unter anderem steigen die Gehälter in zwei Schritten um insgesamt 7 Prozent.