Nach einem Unfall, bei anhaltenden Gelenkschmerzen oder neurologischen Beschwerden hilft das neue MRT, Ursachen genauer abzuklären und Behandlungen gezielt zu planen. Bei stationären Patienten stimmen sich Radiologen und behandelnde Fachärzte der Helios Klinik Müllheim direkt ab. Bei ambulanten Patienten übermitteln die Radiologen die Befunde an die überweisenden Haus- oder Fachärzte, die auf dieser Grundlage die weitere Behandlung abstimmen.
„Das CT und das MRT ergänzen sich in der Diagnostik“, erklärt Dr. Achim Kircher, Facharzt für Radiologie und Gesellschafter von „Das Radiologie Team“. „Das CT liefert beispielsweise schnell einen Überblick über Knochenverletzungen, während das MRT Bänder, Sehnen und andere Weichteile genauer zeigt.“ Die Magnetresonanztomographie, auch Kernspintomographie genannt, arbeitet mit einem starken Magnetfeld sowie Radiowellen und kommt ohne Röntgenstrahlung aus. Neben Verletzungen des Bewegungsapparats können Ärzte damit Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Wirbelsäule abklären. Auch bei bestimmten Erkrankungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder der Prostata liefert das MRT wichtige Informationen für die weitere Behandlung.
Künstliche Intelligenz unterstützt die Bildgebung
Das neue MRT nutzt künstliche Intelligenz, um aus den aufgenommenen Daten detaillierte Bilder zu erstellen. So lassen sich aussagekräftige Aufnahmen in kürzerer Zeit gewinnen. „Bei bestimmten Fragestellungen können wir ein Kniegelenk in etwa vier Minuten untersuchen“, erklärt Kircher. Wie lange die Untersuchung dauert, hängt davon ab, was die Ärzte abklären möchten. „Das erleichtert die Untersuchung besonders für Menschen, die Schmerzen haben oder nur schwer längere Zeit ruhig liegen können.“ Die Radiologen prüfen die Bilder und erstellen den Befund für die weitere Behandlung.
Medizinischer Partner für das Markgräflerland
An der Helios Klinik Müllheim treffen die neuen Untersuchungsmöglichkeiten auf ein breites Behandlungsspektrum. Dazu gehören die Neurologie mit Stroke Unit, Orthopädie und Unfallchirurgie, Innere Medizin sowie Geriatrie und Alterstraumatologie. Seit Juni setzt die Klinik außerdem das Mako-System bei Kniegelenkersatzoperationen ein – als erstes Krankenhaus am Oberrhein mit diesem robotergestützten Verfahren.
„Wir sind das Krankenhaus für das Markgräflerland und entwickeln den Standort konsequent weiter. Die Menschen in der Region finden bei uns ein breites medizinisches Angebot mit spezialisierter Versorgung und moderner Technik“, betont Marian Schillinger, kaufmännischer Leiter der Helios Klinik Müllheim.
Bewährte Versorgung mit neuer Technik
Zum Jahresbeginn integrierte „Das Radiologie Team“ die bisherige Praxis Michael Katlewski in seine Praxisgruppe. Die niedergelassene Praxis führt die etablierte radiologische Versorgung fort, hat ihre Räume saniert und modernisiert und die Geräteausstattung erneuert – darunter das neue CT und MRT. „Wir führen die langjährig etablierte Versorgung in Müllheim fort und entwickeln sie mit neuer Technik weiter“, erläutert Kircher. „Unser Anspruch ist eine präzise radiologische Diagnostik für die Patienten der Klinik und die Menschen im Markgräflerland.“
Bildunterschrift 1: Feierliche Inbetriebnahme des neuen MRT in den Räumlichkeiten von „Das Radiologie Team“ an der Helios Klinik Müllheim.
Fotos: Helios
Fresenius Helios ist der führende private Gesundheitsdienstleister in Europa und versorgt mit rund 140 Kliniken und zahlreichen ambulanten Einrichtungen jährlich rund 27 Millionen Menschen. Zusammen mit Fresenius Kabi, Anbieter von Gesundheitsprodukten für kritisch und chronisch Kranke, gehört Fresenius Helios zum Gesundheitskonzern Fresenius. Mit seinen rund 130.000 Mitarbeitenden der Helios Gruppe in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika erzielte Fresenius Helios 2025 einen Gesamtumsatz von mehr als 13,5 Milliarden Euro.
In Deutschland betreibt Helios mehr als 80 Kliniken, rund 200 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 30 arbeitsmedizinische Zentren. Helios behandelt im Jahr 2025 rund 5,6 Millionen Menschen in Deutschland, davon mehr als 4 Millionen ambulant. Seit seiner Gründung setzt Helios auf messbare, hohe medizinische Qualität und Datentransparenz und ist bei über 90 Prozent der Qualitätsziele besser als der bundesweite Durchschnitt. In Deutschland beschäftigt Helios rund 80.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 8,1 Milliarden Euro. Helios steht mit 35 eigenen Bildungszentren für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.
Quirónsalud verfügt über 57 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, rund 130 ambulante Gesundheitszentren sowie über 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 22 Millionen Patient:innen behandelt, davon mehr als 20 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 50.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von mehr als 5,4 Milliarden Euro.