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Hohe Versorgungsqualität für die Behandlung Schwerverletzter: Erfolgreiche Rezertifizierung als Regionales TraumaZentrum

Mehrere Schwerverletzte nach einem Verkehrsunfall, ein Arbeitsunfall mit lebensgefährlichen Verletzungen oder ein Massenanfall von Verletzten nach einem Unwetter: In solchen Situationen entscheidet nicht nur medizinisches Können, sondern vor allem das reibungslose Zusammenspiel vieler Fachbereiche. Damit diese Abläufe jederzeit funktionieren, müssen Kliniken höchste Qualitätsstandards erfüllen. Dass dies in den Helios Kliniken Mittelweser der Fall ist, bestätigt die erneute Rezertifizierung als Regionales TraumaZentrum im Traumanetzwerk Hannover DGU®.

30.06.2026 Lesedauer: - Min.
Hohe Versorgungsqualität für die Behandlung Schwerverletzter: Erfolgreiche Rezertifizierung als Regionales TraumaZentrum

Wenn Schwerverletzte in die Helios Kliniken Mittelweser eingeliefert werden, zählt jede Minute. Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt, arbeiten zahlreiche Fachbereiche eng zusammen – von der Zentralen Notaufnahme über Radiologie, Anästhesie und Intensivmedizin bis hin zu den operativen Disziplinen. Für diese hohe Qualität in der Versorgung wurde der Standort Nienburg erneut als Regionales TraumaZentrum im Traumanetzwerk Hannover DGU® rezertifiziert.

Die Auszeichnung bestätigt, dass die Klinik die hohen Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) dauerhaft erfüllt. „Regelmäßige Überprüfungen stellen sicher, dass personelle, organisatorische und medizinische Standards kontinuierlich eingehalten und weiterentwickelt werden. Ziel ist eine bestmögliche Versorgung von Patientinnen und Patienten mit schweren oder mehrfachen Verletzungen“, betont Heidi Becker, Qualitätsmanagementbeauftragte.

Ein wesentlicher Baustein dieses Erfolgs ist die enge Zusammenarbeit innerhalb des Traumanetzwerks. „Je nach Verletzungsmuster werden Betroffene zunächst stabilisiert und anschließend – wenn erforderlich – in hochspezialisierte Zentren verlegt. Gleichzeitig profitieren die Kliniken von abgestimmten Behandlungsstandards, kurzen Kommunikationswegen und einem kontinuierlichen fachlichen Austausch. So wird eine flächendeckend hohe Versorgungsqualität sichergestellt“, erläutert Sven Oliver Böhm, Oberarzt für Unfallchirurgie und Orthopädie sowie Zentrumskoordinator.

Darüber hinaus kommt dieser hohe Organisationsgrad nicht nur einzelnen Schwerverletzten zugute. Auch bei außergewöhnlichen Schadenslagen, etwa nach Umweltereignissen oder wenn innerhalb kurzer Zeit viele Schwerverletzte gleichzeitig versorgt werden müssen, greifen die etablierten Abläufe, klaren Zuständigkeiten und die enge Vernetzung mit den Partnerkliniken.

Dr. Michael Stalp, Ärztlicher Direktor der Helios Kliniken Mittelweser und Leiter des regionalen TraumaZentrums, freut sich über die erfolgreiche Rezertifizierung: „Die erneute Auszeichnung ist ein sichtbarer Beleg für die hohe Qualität unserer traumatologischen Versorgung. Sie bestätigt das Engagement aller Berufsgruppen, die täglich mit großer Fachkompetenz und Teamgeist zusammenarbeiten. Gleichzeitig zeigt sie, dass wir auch für außergewöhnliche Einsatzlagen bestens vorbereitet sind und gemeinsam mit unseren Partnern im Traumanetzwerk verlässlich handeln können, wenn es im Ernstfall darauf ankommt.“

Auch Picabo Kühn, Kaufmännische Standortleiterin, gratuliert dem Team zur erneuten Rezertifizierung: „Dieses Zertifikat ist ein Verdienst des gesamten Teams. Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrem täglichen Engagement, ihrer Expertise und der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit diese hohe Qualität erst möglich machen.“

 

Foto v.l.: Sven-Oliver Böhm, Oberarzt Unfallchirurgie und Orthopädie, Heidi Becker, Qualitätsmanagementbeauftragte, Picabo Kühn, kaufmännische Standortleiterin, Dr. Michael Stalp, ärztlicher Direktor