Grund zur Freude im OP-Bereich der Helios Kliniken Mittelweser: Drei Auszubildende habe ihre Prüfungen erfolgreich bestanden. Eine davon ist Wencke Schröter, sie hat sich für den Beruf der Anästhesietechnischen Assistentin (ATA) entschieden.
„Die Anästhesie bietet ein vielseitiges Aufgabenfeld, bei dem medizinisches Fachwissen und der direkte Kontakt zu den Patientinnen und Patienten eng zusammengehören. Von der Vorbereitung der Narkose über die Überwachung während des Eingriffs bis zur Betreuung danach übernehmen ATAs wichtige Verantwortung“, sagt Jessica Baranke, Leitung Anästhesiepflege. Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen und ein ruhiges, konzentriertes Arbeiten sind dabei besonders wichtig.
Lea Celine Milius hat die Ausbildung als Operationstechnische Assistentin (OTA) erfolgreich abgeschlossen. „OTAs instrumentieren bei Operationen, übernehmen die Springertätigkeit, bereiten Eingriffe vor und sorgen gemeinsam mit dem OP-Team für einen reibungslosen Ablauf. Dabei gleicht kein Eingriff dem anderen. Die unterschiedlichen Fachbereiche, Operationen und Instrumente machen die Arbeit besonders interessant. Gleichzeitig ist man immer Teil eines Teams, in dem jeder Handgriff sitzen muss“, erklärt Jürgen Wege, Leitung der OP-Pflege.
Die Ausbildungen dauern regulär drei Jahre und erfolgt in Kooperation mit dem Helios Bildungszentrum Salzgitter. Theorie und Praxis wechseln sich ab, der Unterricht findet in Blöcken sowohl vor Ort als auch online statt. Auf dem Lehrplan stehen unter anderem Anatomie, Krankheitslehre, Hygiene und Recht sowie – je nach Fachrichtung – Narkoseverfahren, Beatmung, Medikamentenlehre, Instrumentenkunde und Patientensicherheit.
Für Wencke Schröter war besonders die Betreuung der Patientinnen und Patienten ein Highlight: „Mir hat es viel Freude gemacht, Menschen vor, während und nach der Narkose zu begleiten. Man muss aufmerksam sein, gut kommunizieren und auf jeden Menschen individuell eingehen.“
Lea Celine Milius schätzt vor allem die Abwechslung: „Am meisten gefällt mir die Vielfalt. Jeden Tag erlebt man andere Operationen, arbeitet in unterschiedlichen Fachbereichen und hat mit verschiedenen Instrumenten zu tun.“ Besonders die Anatomie und die Begleitung von Operationen haben ihr während der Ausbildung Freude bereitet.
Eine besondere Leistung hat Leonie Baltrusch erbracht. Nach ihrer ATA-Ausbildung arbeitete sie zunächst ein halbes Jahr regulär und absolvierte anschließend aufgrund einer Verkürzung innerhalb von rund eineinhalb Jahren auch die OTA-Ausbildung. „Mir macht beides sehr viel Spaß. Gerade die Vielfalt macht den Beruf für mich so spannend“, sagt sie. Heute ist sie fest im OP-Team tätig und verbindet ihre Erfahrungen aus beiden Bereichen.
Zum Abschluss gehörten praktische, schriftliche und mündliche Prüfungen. Pflegedirektor Bernd Hartig gratuliert den Absolventinnen: „Ich freue mich sehr über diesen erfolgreichen Abschluss. Gut ausgebildete Nachwuchskräfte sind eine wichtige Verstärkung für unsere Teams. Umso schöner ist es, dass alle drei Kolleginnen den Helios Kliniken Mittelweser erhalten bleiben.“
Foto: v.l. Jessica Baranke, Leitung Anästhesiepflege, Leonie Baltrusch, ATA und OTA, Wencke Schröter, ATA, Jürgen Wege, Leitung OP-Pflege, Lea Celine Milius, OTA.