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Ausbildungsstart im OP

Mit dem Start ihrer Ausbildung zur Anästhesietechnischen und Operationstechnischen Assistentin haben sechs neue Auszubildende ihre berufliche Zukunft im OP-Bereich begonnen. Nach den ersten theoretischen Unterrichtswochen am Helios Bildungszentrum Cuxhaven sammeln sie nun praktische Erfahrungen in den Helios Kliniken Mittelweser. Die Teams der Anästhesie- und OP-Pflege freuen sich darauf, den Nachwuchs auf seinem Ausbildungsweg zu begleiten.

05.11.2026 Lesedauer: - Min.
Gruppenbild Ausbildungsstart OTA, ATA

Sechs neue Auszubildende verstärken den Operationsbereich der Helios Kliniken Mittelweser. Zwei von ihnen absolvieren die Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistentin (ATA), vier haben sich für die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin (OTA) entschieden. Nach ersten theoretischen Unterrichtswochen sammeln sie nun praktische Erfahrungen im Klinikalltag.

Bereits am 1. September begann die dreijährige Ausbildung am Helios Bildungszentrum Cuxhaven. Dort beschäftigten sich die Auszubildenden zunächst mit Grundlagen wie dem Herz-Kreislauf-System, der Überwachung von Vitalparametern, Hygiene und der fachgerechten Patientenlagerung. Seit Ende Oktober absolvieren sie ihren ersten zweimonatigen Praxiseinsatz in den Helios Kliniken Mittelweser.

„Der erste Einsatz im OP ist für unsere Auszubildenden besonders spannend. Sie erleben hautnah, wie wichtig Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und ein sicherer Umgang mit den Patientinnen und Patienten sind. Wir freuen uns darauf, sie Schritt für Schritt an ihre Aufgaben heranzuführen“, sagt Jessica Baranke, Leitung der Anästhesiepflege.

Unterschiedliche Wege in den OP

Die sechs Auszubildenden bringen unterschiedliche Erfahrungen und Beweggründe mit. Lea Goitom hat nach ihrem Abitur zunächst zwei Jahre als Betreuerin in einem Kinderheim gearbeitet. Durch eine Freundin ihrer Mutter wurde sie auf die ATA-Ausbildung aufmerksam. Olena Suprulenko war zuvor in der Ukraine als Buchhalterin tätig. Sie möchte beruflich etwas Neues ausprobieren und sieht in der Anästhesieassistenz eine gute Zukunftsperspektive.

Aziza Jalal Hassan wusste bereits während ihrer Schulzeit an der IGS, dass sie im Krankenhaus arbeiten möchte. Eine Lehrerin brachte sie auf die OTA-Ausbildung. Mia Gödeker hat ihr Abitur in Sulingen absolviert und sieht die Ausbildung als Einstieg in das Gesundheitswesen mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Caroline Schrader sammelte nach ihrem Abitur in Neustadt durch Praktika erste berufliche Erfahrungen, unter anderem auch im Krankenhaus, wo sie den OP-Bereich kennenlernte. Amal Al-Irdo, die in diesem Jahr ihren Schulabschluss gemacht hat, interessierte sich ebenfalls schon lange für die Arbeit im Krankenhaus.

Vielseitige Berufe mit Zukunft

Während ATA-Fachkräfte das Anästhesieteam bei Narkosen unterstützen und wichtige Körperfunktionen überwachen, bereiten OTA-Fachkräfte Operationen vor, instrumentieren bei Eingriffen und übernehmen Springertätigkeiten.

„Im OP zählen neben medizinischem Wissen vor allem Konzentration, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein. Wir möchten unseren neuen Auszubildenden zeigen, wie vielseitig dieser Beruf ist“, erklärt Jürgen Wege, Leitung der OP-Pflege.

„Die Ausbildung eigener Fachkräfte ist eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Patientenversorgung. Ich wünschen ihnen einen guten Start und jederzeit viel Freude in ihrem Beruf“, betont Bernd Hartig, Pflegedirektor der Helios Kliniken Mittelweser.

 

Foto v.l.: Mia Gödeker, Auszubildende OTA, Caroline Schrader, Auszubildende OTA, Jürgen Wege, Leitung OP-Pflege, Aziza Jalal Hassan, Auszubildende OTA, Lea Goitom, Auszubildende ATA, Amal Al-Irdo, Auszubildende OTA, Olena Suprulenko, Auszubildende ATA, Bernd Hartig, Pflegedirektor, Jessica Baranke, Leitung Anästhesiepflege