Seit Mitte Oktober ist an den Helios Kliniken Mittelweser ein neuer Magnetresonanztomograph (MRT) mit einer Magnetfeldstärke von 1,5 Tesla im Einsatz. Rund 1,1 Millionen Euro hat der Klinikstandort in die moderne Bildgebung investiert. Das Gerät bietet einen größeren, heller gestalteten Untersuchungstunnel und ermöglicht deutlich kürzere Untersuchungszeiten.
„Gerade für Menschen, denen die Enge im MRT unangenehm ist, macht der großzügigere Tunnel einen Unterschied. Die hellere Umgebung und kürzere Abläufe können helfen, die Untersuchung entspannter zu erleben“, sagt Daniela Gensler, leitende Medizinische Technologin für Radiologie (MTR).
Die Magnetresonanztomographie erstellt mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen detaillierte Schnittbilder des Körperinneren, ohne Röntgenstrahlung einzusetzen. Das Verfahren kommt beispielsweise bei Untersuchungen des Gehirns, der Wirbelsäule, von Gelenken und Weichteilen zum Einsatz. Die neue Technik liefert kontrastreiche Aufnahmen mit klaren Konturen. So lassen sich anatomische Strukturen und mögliche Veränderungen differenziert beurteilen. Kürzere Aufnahmezeiten können zudem Bewegungsunschärfen verringern.
„Für uns zählt, dass die Bilder eine sichere und präzise Befundung unterstützen. Die verbesserte Darstellung feiner Strukturen und die leistungsfähige Software helfen uns, diagnostische Fragestellungen zuverlässig zu beantworten – und das bei vielen Untersuchungen in kürzerer Zeit“, erklärt Dr. Ulrich Heiß, Chefarzt der Radiologie.
Auch beim Ressourcenverbrauch setzt das neue MRT an: Seine Magnettechnologie benötigt deutlich weniger flüssiges Helium als herkömmliche Systeme. Im regulären Betrieb ist kein routinemäßiges Nachfüllen vorgesehen. Optimierte technische Komponenten unterstützen zudem einen energieeffizienteren Betrieb.
„Die Investition von 1,1 Millionen Euro ist ein klares Bekenntnis zu unserem Standort und zu einer hochwertigen medizinischen Versorgung in der Region. Wir verbinden damit moderne Diagnostik mit einem spürbaren Mehrwert für unsere Patientinnen und Patienten“, betont Picabo Kühn, kaufmännische Standortleitung.
Foto: v.l. Svenja Husmann, MTR, Daniela Gensler, leitende MTR, Picabo Kühn, kaufmännische Standortleitung, Dr. Ulrich Heiß, Chefarzt der Radiologie