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Klinik für Anästhesie und Schmerztherapie

Wenn Sie sich einer Operation unterziehen müssen, schwer krank sind, einen Unfall erlitten haben oder intensivmedizinische Betreuung benötigen – unser Ärzteteam wird Sie fachgerecht betreuen. Unsere Ärzte bereiten Sie auf operative Eingriffe vor, kümmern sich um Ihre Schmerzbehandlung und versorgen den Landkreis als Notärzte. Sie verfügen über jahrzehntelange Kompetenz und Erfahrung in der Versorgung von Unfall- und Schwerverletzten.

So erreichen Sie uns

Sprechzeiten

Sekretariat Anästhesie und Schmerztherapie

Sekretariat Anästhesie und Schmerztherapie

Telefon

(05341) 835-1335
Montag bis Freitag 08.00 - 16.00 Uhr

Unsere Leistungen

Wir bieten unseren Patienten verschiedene Narkosetechniken an und sorgen wir für einen reibungslosen Ablauf während der Operation.

Ausbildung in der Klinik für Anästhesie und Schmerztherapie

Die Klinik bietet insgesamt 48 Monate Weiterbildungszeit in der Anästhesie, davon 1 Jahr Intensivmedizin.

Außerdem kann nach dem erfolgreichen Abschluss der Facharztprüfung die Zusatzweiterbildung „Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin“ in unserem Haus absolviert werden.

Die Klinik für Anästhesie und Schmerztherapie betreut jährlich ca. 7000 Patienten in folgenden Bereichen:

  • Unfallchirurgie/Wirbelsäulenchirurgie
  • Orthopädie
  • Viszeral-/Gefäßchirurgie
  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Urologie
  • Funktionsbereiche (Herzkatheterlabor, Gastroenterologie ect.)

Hierbei kommen alle gängigen Narkoseverfahren zur Anwendung. Zur Gewährleistung der größtmöglichen Patientensicherheit sind alle üblichen nichtinvasiven und invasiven Überwachungsmethoden Standard.

Im ersten Jahr findet die Propädeutik statt. Jede(r) neu zum Team gehörende(r) Mitarbeiter(in) wird durch einen Tutor in den ersten Wochen begleitet und zunächst mit unseren Geräten und Räumlichkeiten vertraut gemacht sowie gängige Narkoseformen (balancierte Anästhesie und intravenöse Anästhesie) erlernt.

Die selbständige Durchführung der Narkose bei sonst gesunden Patienten wird nach wenigen Wochen dann zur Routine.

Des Weiteren können in Zusammenarbeit mit der Kardiologie sowie der Radiologie das Wissen um EKG- sowie radiologischer Befundung vertieft werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Prämedikationsgespräch sowie der Umgang und die Therapie des postoperativen Schmerzes sowie Komplikationen, die während dieser Phase im Aufwachzimmer auftreten können.

Am Beginn des 2. Jahres erfolgt eine (kurze) Rotation auf die Intensivstation, um mit den dortigen Patienten sowie den dazugehörigen Krankheitsbildern und mit dem Patientendatenmanagement vertraut gemacht zu werden. Zum weiteren Spektrum gehört die Arbeit in der Notaufnahme.

Ziel dabei ist es, nach spätestens 15 Monaten „dienstfähig“ zu sein. Aufgabe hierbei ist es, die Versorgung der Intensiv/IMC-Station und Notaufnahme rund um die Uhr sicherzustellen. Fach-/Oberärztliche Rufdienste stehen im Bedarfsfall zur Verfügung. Auch ist es sinnvoll in dieser Zeit den Kurs „Rettungsmedizin“ zu absolvieren, um einen Beitrag zur Sicherstellung der Notfallversorgung der Region zu leisten. Die anästhesiologische Ausbildung pausiert in dieser Zeit natürlich nicht. Die ultraschall-gesteuerte Anlage von Schmerzkathetern wird zur Routine genauso wie die Betreuung von schwerkranken Patienten im OP. Auch die restlichen Fachgebiete unseres Klinikums werden durch die tägliche Arbeit abgedeckt.

Im 3. Jahr erfolgt dann die Rotation auf die Intensivstation, um auch dieses Spektrum des Fachgebietes kennenzulernen.

Im 4. Jahr werden dann alle gängigen Narkoseverfahren abgewendet. Auf Wunsch erfolgt eine Delegierung in Kliniken der Maximalversorgung (Klinikum Hildesheim, Medizinische Hochschule Hannover, Kinderkrankenhaus auf der Bult) um beispielsweise bei Kleinkindernarkosen sowie bei intrathorakalen und intrakraniellen Eingriffen Erfahrungen zu sammeln. Am Ende des 4. Jahres können Sie die Anzahl der für die Facharztprüfung notwendigen Narkosen bereits absolviert haben.

Nach dem 4. Jahr ist der Leiter der Abteilung auf Wunsch gerne bei der Vermittlung in eine Anstellung eines Klinikums mit 5-jähriger Weiterbildungsberechtigung behilflich (z.B. Helios Klinikum Hildesheim, Medizinische Hochschule Hannover). Dieser Schritt ist zur Vervollständigung der Facharztausbildung notwendig.

In jedem Jahr der Weiterbildung findet ein persönliches Gespräch mit dem Chefarzt statt. Hierbei wird evaluiert, ob die Weiterbildungsinhalte erfüllt worden übertroffen sind oder eventuell Nachholbedarf besteht. Auf dieser Basis werden dann für das Folgejahr Zielvereinbarungen gesetzt.

Die Teilnahme an einem Training im Simulationszentrum wird einmal jährlich durchgeführt und Weiterbildung (z.B. „Helios-Ultraschall-Pass“) aktiv gefördert.

Sollten Sie weitere Fragen zum Ausbildungskonzept unserer Klinik haben, so steht der Chefarzt der Klinik für ein Gespräch unter den unten genannten Kontaktdaten gerne zur Verfügung.