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Hygiene

Unsere Krankenhaushygiene

Unsere Krankenhaushygiene

Bei Helios gehen wir offen und transparent mit dem Thema Hygiene um. Wie in allen unseren Kliniken arbeiten wir auch in der Helios Klinik Attendorn mit festen Richtlinien.

Auch wir sind uns der enormen Gefahr bewusst, die multiresistente und panresistente Erreger (u.a. MRSA) für das Wohl unserer Patienten darstellen. Aus diesem Grund wurde bereits im Jahr 2006 die Helios Fachgruppe „Klinische Hygiene und Infektologie“ gegründet, die als zentrale Schaltstelle die neuesten Forschungsansätze diskutiert und unternehmensweite Maßnahmen plant sowie umsetzt. Diese gelten für alle Helios Kliniken und damit auch für uns.

Hygiene-Wegweiser
Hygiene-Wegweiser Wichtige Hinweise für Patienten und Besucher

In unserem Klinikalltag setzten wir die von der Fachgruppe erarbeiteten Handlungsempfehlungen konsequent um. Die Händedesinfektion mit der Kitteltaschenflasche ist dabei die wichtigste Maßnahme vor und nach Kontakt mit Patienten.

Wir folgen in unserem Hygienemanagement den Empfehlungen und Vorgaben des Robert Koch-Instituts. Eine erfahrene und ausgebildete Hygienefachkraft, vier hygienebeauftragte Ärzte sowie 14 ausgebildete  Hygienebeauftragte in der Pflege (nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene und der Vereinigung der Hygienefachkräfte Deutschlands) kümmern sich bei uns um alle hygienischen Belange.

Wir fühlen uns der Transparenz verpflichtet. Aus diesem Grund veröffentlichen wir jedes Jahr die Hygienedaten zur Keimbelastung in unserer Klinik und bestätigen damit unser ausgezeichnetes Hygienemanagement.

Jährlich werden unsere Mitarbeiter zu den Hygienemaßnahmen nach den gesetzlichen Vorgaben geschult. Dadurch gelingt es uns, die Frequenz und Gründlichkeit weiter zu erhöhen.

Zudem nehmen wir am Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS = Erfassung von nosokomialen Infektionen) des Nationalen Referenzzentrums für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ) teil. Seit 2014 bestätigen uns entsprechende Zertifikate des NRZ, dass die Hygieneanforderungen eingehalten werden.

So packt HELIOS das Thema Hygiene in seinen Kliniken an

Helios Konzernregelung Hygiene

Sie ist für unsere Kliniken und Mitarbeiter verbindlich und basiert auf den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Sie schreibt unter anderem die Händedesinfektion für Ärzte, Pflegepersonal und weiteres medizinisches Personal, z.B. Physiotherapeuten, vor, und zwar vor und nach Kontakt am Patienten.

Dokumentation

Arbeitstäglich wird in unseren Kliniken dokumentiert, ob Patienten mit einem der wichtigsten Erreger wie z.B. MRSA besiedelt oder infiziert sind. Helios stellt die wichtigsten dieser Daten auf dieser Seite im "HygieneEinBlick" online: So ist für jede Klinik sichtbar, in welchem Umfang die drei relevanten Erreger MRSA, VRE und MRGN bei Patienten nachgewiesen wurden. Bei Auffälligkeiten handeln wir sofort. Mit der Darstellung der Erreger-Daten über einen längeren Zeitraum hinweg lässt sich nachvollziehen, wie sich die Zahl der in unseren Kliniken erworbenen Infektionen entwickelt hat.

Screening

Patienten mit hohem Risikopotenzial werden bei der Klinikaufnahme auf bestimmte Erreger getestet (z.B. durch Abstriche von Nase, Rachen, Wunde, Stuhl und Urin). Risikopatienten sind zum Beispiel diejenigen, bei denen schon früher einmal eine Infektion festgestellt wurde, die chronische Wunden haben, oder die an einer Blutvergiftung oder einer Lungenentzündung leiden. Auch Patienten, die aus bestimmten Herkunfts- ländern wie z.B. Südeuropa, Nordafrika und Asien kommen, oder die in der Masttierhaltung arbeiten, werden bei ihrer Aufnahme getestet.

Hygienefachpersonal

Verantwortlich für Umsetzung und Einhaltung der Krankenhaushygiene ist speziell geschultes Personal. Dazu gehören Hygienefachschwestern und -pfleger, Krankenhaushygieniker sowie die Hygienebeauftragten (Pflege- und ärztliches Personal) der Kliniken.

Perioperative Antibiotika-Prophylaxe (PAP)

Nach Knie- oder Hüftoperationen sowie nach bauch- und gefäßchirurgischen Eingriffen sind Patienten besonders anfällig für Infektionen. Bei diesen Operationen werden daher zudem 30 bis 60 Minuten vor dem ersten Hautschnitt vorbeugend Antibiotika gegeben, um eine Wundinfektion nach der Operation zu verhindern.

Online-Antibiotika-Schulung

2016 wurden alle Helios Mitarbeiter zum richtigen Umgang mit Antibiotika geschult. Denn die unsachgemäße Verordnung und Einnahme von Antibiotika führt letztlich dazu, dass Keime im Körper im Ernstfall nicht bekämpft werden können und zu gefährlichen Infektionen führen. Wer sich zur Wirkung und zum Umgang mit Antibiotika informieren möchte, kann hier an der Schulung teilnehmen.