Das Team der Handchirurgie hilft Ihnen mit umfassender Erfahrung und medizinischer Expertise.
Sekretariat: (03949) 935 210
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Leistungen der Handchirurgie: Das können wir für Sie tun
Von Karpaltunnelsyndrom über Morbus Dupuytren bis Rheuma: In unserer Handchirurgie behandeln wir alle Erkrankungen an Händen, Handgelenken und Fingern.
Karpaltunnelsyndrom und Co.
Das Karpaltunnelsyndrom ist sicher das Bekannteste unter den sogenannten Kompressionssyndromen. Dabei werden Nerven am Handgelenk durch entzündetes Gewebe oder durch Verletzungen komprimiert. In der Folge können Schmerzen und Gefühlsstörungen entstehen, die es Betroffenen nahezu unmöglich machen, die Hand normal zu nutzen.
Sind konventionelle Maßnahmen wie Schienen zur Ruhigstellung erfolglos durchgeführt worden, können unsere Spezialisten mithilfe moderner minimalinvasiver Technik („Schlüssellochchirurgie“) für eine Entlastung der gereizten Nerven sorgen.
Neben dem Karpaltunnelsyndrom behandelt das Team unter anderem auch das
- Kubitaltunnelsyndrom
- Interosseus-anterior-Syndrom
- Supinatorlogensyndrom
- Wartenbergsyndrom und weitere Kompressionssyndrome (auch der unteren Extremität)
Morbus Dupuytren
Gebeugte Finger, die sich nicht mehr strecken lassen, haben meist eine gemeinsame Ursache – Morbus Dupuytren. Meist sind Ring- und Kleinfinger betroffen, bei der Hälfte aller Patienten finden sich Beeinträchtigungen an beiden Händen. Bei zu stark gekrümmten Fingern wächst das Risiko von Folgeerkrankungen – Betroffene sollten daher frühzeitig mit einem Experten Kontakt aufnehmen. Während unserer Sprechzeiten ist dies möglich.
Tumorerkrankungen
Die häufigsten gutartigen Tumoren der Hand sind das Ganglion, im Volksmund Überbein genannt, und das Enchondrom, eine meist gutartige Knochengeschwulst.
Das Enchondrom ist eine Knochengeschwulst, die kaum Beschwerden hervorruft und meist als Zufallsbefund auftritt. Da sie jedoch häufig zu plötzlichen Knochenbrüchen führt, ist eine operative Entfernung ratsam. Wie dies im Detail abläuft, erklären wir Ihnen gern persönlich.
Rheuma
Entzündliche Prozesse im Körper, die durch Rheuma ausgelöst werden, führen bei vielen Patienten auch zu Entzündungen in der Hand. Vor allem die Entzündung der Gelenke, die sogenannte Arthritis verursacht Schmerzen, da hier Knorpelgewebe schwindet und Knochen auf Knochen reibt.
Verschiedene diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, von der Gelenkspiegelung bis zum Einsatz von künstlichen Gelenken stehen Ihnen in unserem Fachbereich zur Verfügung.
Das Karpaltunnelsyndrom ist sicher das Bekannteste unter den sogenannten Kompressionssyndromen. Dabei werden Nerven am Handgelenk durch entzündetes Gewebe oder durch Verletzungen komprimiert. In der Folge können Schmerzen und Gefühlsstörungen entstehen, die es Betroffenen nahezu unmöglich machen, die Hand normal zu nutzen.
Sind konventionelle Maßnahmen wie Schienen zur Ruhigstellung erfolglos durchgeführt worden, können unsere Spezialisten mithilfe moderner minimalinvasiver Technik („Schlüssellochchirurgie“) für eine Entlastung der gereizten Nerven sorgen.
Neben dem Karpaltunnelsyndrom behandelt das Team unter anderem auch das
- Kubitaltunnelsyndrom
- Interosseus-anterior-Syndrom
- Supinatorlogensyndrom
- Wartenbergsyndrom und weitere Kompressionssyndrome (auch der unteren Extremität)
Gebeugte Finger, die sich nicht mehr strecken lassen, haben meist eine gemeinsame Ursache – Morbus Dupuytren. Fast zwei Millionen Deutsche leiden daran, Männer häufiger als Frauen. Eine Knotenbildung in der Handinnenfläche blockiert zunehmend die Beugung der Finger. Meist sind Ring- und Kleinfinger betroffen, bei der Hälfte aller Patienten finden sich Beeinträchtigungen an beiden Händen.
Kann die Hand nicht mehr flach auf einen Tisch gelegt werden, kann eine Operation an der Handinnenfläche helfen. Dabei wird das erkrankte Bindegewebe entfernt. Bei zu stark gekrümmten Fingern wächst das Risiko von Folgeerkrankungen – Betroffene sollten daher frühzeitig mit einem Experten Kontakt aufnehmen. Während unserer Sprechzeiten ist dies möglich.
Entzündliche Prozesse im Körper, die durch Rheuma ausgelöst werden, führen bei vielen Patienten auch zu Entzündungen in der Hand. Vor allem die Entzündung der Gelenke, die sogenannte Arthritis verursacht Schmerzen, da hier Knorpelgewebe schwindet und Knochen auf Knochen reibt.
Verschiedene diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, von der Gelenkspiegelung bis zum Einsatz von künstlichen Gelenken stehen Ihnen in unserem Fachbereich zur Verfügung. Zum Gelenkersatz lesen Sie hier mehr.
Bei der Therapie rheumatischer Erkrankungen arbeiten wir eng mit der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern zusammen. Die Funktion des Rheumazentrums wurde der Klinik durch das Land Sachsen-Anhalt übertragen.
Die häufigsten gutartigen Tumoren der Hand sind das Ganglion, im Volksmund Überbein genannt, und das Enchondrom, eine meist gutartige Knochengeschwulst.
Das Ganglion oder Überbein ist eine mit einer Flüssigkeit gefüllte, harte Geschwulst am Handgelenk oder Handrücken. Je nach Beschwerdebild muss nicht jedes Überbein operiert werden, einige bilden sich von allein zurück. Sind die Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen größer, kann durch eine Punktion Flüssigkeit abgelassen oder das Ganglion komplett entfernt werden.
Das Enchondrom ist eine Knochengeschwulst, die kaum Beschwerden hervorruft und meist als Zufallsbefund auftritt. Da sie jedoch häufig zu plötzlichen Knochenbrüchen führt, ist eine operative Entfernung ratsam. Wie dies im Detail abläuft, erklären wir Ihnen gern persönlich.
Brüche und Verletzungen an der Hand schädigen oft auch Nerven oder Sehnen. Wird dabei die Funktionsfähigkeit von Hand und Fingern beeinträchtigt, können wir sie bei vielen Verletzungen und Fehlbildungen wiederherstellen.
Knochenbrüche
In unserem Fachbereich stehen wir Ihnen bei Brüchen an Händen und Fingern mit zahlreichen Angeboten zur Seite. Dies beginnt bei der ersten operativen oder konservativen Versorgung kurz nach dem Bruch. Die Stabilisierung erfolgt bei uns entweder durch eine operative Fixierung mit Schrauben oder Platten oder konservativ durch Eingipsen bzw. eine Ruhigstellung durch Schienen.
Korrekturen an Hand und Finger
Auch Korrekturoperationen bei falsch zusammengewachsenen Knochen oder bei einer auftretenden Bewegungseinschränkung nach fehlverheiltem Bruch in Hand und Fingern werden bei uns mit großer Expertise durchgeführt.
Handwurzelverletzungen
Die Handwurzel besteht aus vielen kleinen Knochen und zahlreichen Sehnen und Bändern. Sind diese durch Brüche oder Sportverletzungen beschädigt, erfolgt durch unsere Handspezialisten eine kompetente Versorgung.
Sehnenchirurgie
Gerissene oder durch Schnittverletzungen durchtrennte Sehnen an Händen und Fingern bedürfen sofortiger Hilfe. Unsere kompetenten Handchirurgen führen Eingriffe zur Wiederherstellung der Sehnenfunktion mit großer Erfahrung durch. Auch krankhaft verkürzte oder durch entartetes Gewebe außer Funktion gesetzte Sehnen können durch sanfte Operationstechniken wieder einer Beweglichkeit zugeführt werden.
Motorische Ersatzplastik
Sollte eine Wiederherstellung der Sehnen nicht möglich sein, verfügen unsere Chirurgen auch über Techniken der sogenannten motorischen Ersatzplastiken, bei denen andere Sehnen zur als Ersatzfunktion umgesetzt werden können.
Instabilitäten von Hand- und Fingergelenken
In unserem Fachbereich Handchirurgie bieten wir Ihnen verschiedene operative und konservative Behandlungsmöglichkeiten, die die Stabilität in den Gelenken wiederherstellt und für eine Schmerzreduktion sorgt.
Folgen einer Instabilität
Ob angeboren oder durch Unfälle erworben – instabile Knochen und Sehnen in den Hand- oder Fingergelenken sorgen bei Betroffenen nicht nur für eine geminderte Lebensqualität sondern verursachen häufig auch Schmerzen.
Fehlbildungen
Schon ab dem Kindesalter führen unsere Experten korrigierende Operationen bei Fehlbildungen der Hand und Finger mit großem Erfolg durch. Lassen Sie sich zu den verschiedenen Eingriffen gern persönlich von uns beraten.
Bewegung und Optik
Fehlbildungen der Hand und Finger sind meist angeboren. In einigen Fällen schränken sie die Beweglichkeit und Funktion der Hand ein, in einigen Fällen empfinden Betroffene die Fehlbildung als optisch störend.
Wenn schützender Knorpel sich alters- oder krankheitsbedingt zurückbildet, kann es zu einer Arthrose kommen. In diesem Fall können wir mit Verfahren wie Arthroskopie (Spiegelung) oder künstlichen Gelenken Abhilfe schaffen.
Handgelenkarthroskopie
Die Spiegelung des Handgelenks wird in unserem Fachbereich besonders schonend durch kleinste Hautschnitte und mithilfe feiner Instrumente durchgeführt.
Eine Arthroskopie des Handgelenks dient nicht nur der Diagnostik, wenn konventionelle Verfahren wie Röntgen, MRT oder Computertomographie keine Ursache für Beschwerden finden konnten. Bei einer Handgelenkspiegelung kann zudem erkranktes Gewebe, etwa durch Arthrose oder Rheuma hervorgerufen, schonend entfernt werden. Wie eine Spiegelung im Detail abläuft, stellen wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch vor.
Sattelgelenksarthrose (Rhizarthrose)
Schmerzen am Daumen sind häufig eine Anzeichen für eine Arthrose im Daumengelenk. Frauen sind hiervon 10mal häufiger betroffen als Männer, meist tritt die Erkrankung im mittleren Lebensalter auf. Vor allem beim Zugreifen wird das Gelenk stark beansprucht und schützendes Knorpelgewebe kann sich schnell abnutzen.
In unserem Fachbereich führen wir unter anderem einen Entlastungseingriff durch, der wieder für mehr Beweglichkeit und weniger Schmerzen beim Greifen führt. Weiterhin besteht die Möglichkeit, ein künstliches Sattelgelenk einzusetzen. Wann welcher Eingriff sinnvoll ist, erklären wir Ihnen gern persönlich.
Künstliche Gelenke an Fingern und Handgelenken
Ob durch Verschleißerkrankungen oder durch Unfälle – in manchen Fällen sind Finger- oder Handgelenke so stark beschädigt, dass ihre Funktion nicht wiederherstellbar ist. In diesem Fall setzt unser Fachbereich Handchirurgie mit großer Erfahrung und überregionaler Anerkennung künstliche Gelenke an Fingern und Handgelenken ein.
Diese sorgen dafür, dass Betroffenen die Beweglichkeit zurückgegeben wird und eine Schmerzfreiheit eintreten kann.
Speziell der Wechsel künstlicher Handgelenke wird nur von wenigen Spezialisten durchgeführt, da er ein hohes Maß an Erfahrung erfordert. In unserer Abteilung werden Patienten aus ganz Deutschland beim Gelenkwechsel im Handgelenk beraten und betreut.
Wir haben viel Erfahrung in der Rekonstruktion von Nerven und Weichteilen an der Hand, die nach Unfällen oder Erkrankungen geschädigt sind. Zudem können wir mit gezielten Eingriffen Nerven ausschalten, um Schmerzen zu reduzieren ("Denervierung").
Nervenrekonstruktion
Gerissene oder durch Schnittverletzungen durchtrennte Nerven an Händen und Fingern bedürfen sofortiger Hilfe. Unsere kompetenten Handchirurgen führen Eingriffe zur Wiederherstellung der Nervenfunktion mit großer Erfahrung durch. Dabei kommen schonende mikrochirurgische Techniken zum Einsatz. Hierfür verfügen wir u.a. über ein modernes Operationsmikroskop.
Weichteilrekonstruktion
Nach Unfällen, Verbrennungen oder Tumorerkrankungen kann das Weichteilgewebe der Hand stark beschädigt sein. Um das optische Erscheinungsbild wiederherzustellen und um Beweglichkeit und Funktion zu unterstützen, kann eine Rekonstruktion des Weichteilgewebes der Hand helfen.
Diese Eingriffe führen unsere Handspezialisten mit großer Expertise durch. Lassen Sie sich zu den verschiedenen Möglichkeiten gern persönlich beraten.
Denervierung (Ausschalten von Nerven)
Die Nerven sorgen für Empfindlichkeit und Reizleitung in der Hand und im Handgelenk. In manchen Fällen sorgen Nervenimpulse jedoch auch für Schmerzen, die konservativ nicht zu behandeln sind.
Dann kann eine gezielte Ausschaltung einzelner Nervenbahnen helfen, die Schmerzen zu vermindern oder zu eliminieren. Die Empfindlichkeit der Hand wird dabei nicht beeinträchtigt. Die Funktionen und Beweglichkeit von Hand und Handgelenk sind auch nach der Denervierung vorhanden.
(03949) 935 445
64-jährige Patientin reist von Paderborn nach Oschersleben – Spezialist Dr. med. Hans-Georg Damert operiert erfolgreich
Eine seltene Erkrankung führte die 64-jährige Birgit J. aus Paderborn hunderte Kilometer nach Sachsen-Anhalt: Aufgrund eines Nervus Interosseus-anterior-Syndroms – einer seltenen Kompression eines motorischen Nerven des Nervus medianus im Unterarm – fand sie in Nordrhein-Westfalen niemanden, der die notwendige Operation durchführen konnte. Dr. med. Hans-Georg Damert, Chefarzt der plastischen und ästhetischen Chirurgie/Handchirurgie in der Helios Bördeklinik, übernahm als Spezialist die minimalinvasive Operation am Arm.
Schmerzen im Daumen können den Alltag erheblich einschränken – vom Schreiben übers Öffnen einer Flasche bis hin zum Händedruck. Doch was steckt hinter diesen Beschwerden? Chefarzt der Plastischen, Ästhetischen und Handchirurgie Dr. med. Hans-Georg Damert sowie Oberärztin Melanie Kober referieren am 7.Mai um 18 Uhr über moderne Therapiemöglichkeiten im Foyer der Helios Bördeklinik.
Die Helios Kliniken im Cluster Magdeburg und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund in Sachsen-Anhalt haben sich auf einen Tarifabschluss für tarifbeschäftigte Ärztinnen und Ärzte der vier Kliniken geeinigt. Unter anderem steigen die Gehälter in zwei Schritten um insgesamt 7 Prozent.