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Vortrag am 31.03.2026: Herzrisiko Cholesterin

Cholesterin rechtzeitig erkennen – Herzgesundheit wirksam schützen: Am 31. März um 18.30 Uhr informiert Dr. Kiriakos Kirmanoglou in den Helios Kliniken Mittelweser über Risiken erhöhter Cholesterinwerte, mögliche Folgen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie moderne Behandlungsmöglichkeiten. Der Vortrag bietet verständliche Einblicke in Vorsorge, Diagnostik und Therapieoptionen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Plätze sind jedoch begrenzt.

09.03.2026 Lesedauer: - Min.
Kirmanoglou an seinem Schreibtisch

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Ein wesentlicher Risikofaktor ist ein dauerhaft erhöhter Cholesterinspiegel – oft unbemerkt und ohne akute Beschwerden. Bleiben erhöhte LDL-Werte über Jahre bestehen, können sich Ablagerungen in den Gefäßwänden bilden. Diese sogenannte Arteriosklerose führt zu Verengungen der Arterien und erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen der Beine. Auch die koronare Herzerkrankung ist häufig eine Folge langjährig erhöhter Cholesterinwerte.

Dr. Kiriakos Kirmanoglou, Chefarzt der Kardiologie an den Helios Kliniken Mittelweser, erläutert in seinem Vortrag am 31.03.2026 um 18:30 Uhr in der Nienburger Helios Klinik, welche Werte kritisch sind, wie individuelle Risiken richtig eingeschätzt werden und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen.

„Erhöhtes Cholesterin verursacht zunächst keine Schmerzen. Umso wichtiger ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und konsequent zu handeln“, erklärt Kirmanoglou. „Wer seine Werte kennt und einordnen kann, hat die Chance, schwerwiegenden Folgen vorzubeugen.“

Im Fokus stehen neben der Prävention auch die Therapieoptionen, wenn es bereits zu Gefäßverengungen oder akuten Ereignissen gekommen ist. An den Helios Kliniken Mittelweser stehen hierfür umfassende kardiologische Behandlungsverfahren zur Verfügung – von hochmoderner Herzkatheterdiagnostik über Ballondilatation und Stentimplantation bei verengten Herzkranzgefäßen bis hin zur strukturierten Nachsorge nach Herzinfarkt. Auch die interdisziplinäre Versorgung bei Schlaganfall oder peripheren Gefäßerkrankungen ist eng vernetzt organisiert.

Unser Ziel ist immer, einen Schritt früher anzusetzen: Risikofaktoren rechtzeitig zu erkennen und zu kontrollieren, damit es gar nicht erst zu Gefäßschäden kommt“, so der Chefarzt. „Sollten dennoch bereits Gefäßverengungen vorliegen, können wir auf seit Langem bewährte, etablierte Herzkatheter-Verfahren zurückgreifen wie Ballondilatation und Stentimplantation zur Wiedereröffnung verengter Herzkranzgefäße. Entscheidend bleibt jedoch, die Ursachen konsequent und dauerhaft zu behandeln, damit der Eingriff nicht nur akut hilft, sondern langfristig schützt.“

Neben der medizinischen Behandlung betont Dr. Kirmanoglou die Bedeutung eines gesunden Lebensstils: „Ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und der Verzicht auf Nikotin sind zentrale Bausteine, um Gefäßerkrankungen wirksam vorzubeugen.“

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, insbesondere an Menschen mit erhöhten Cholesterinwerten oder familiärer Vorbelastung. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und direkt mit dem Experten ins Gespräch zu kommen.