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Darmkrebsmonat März: Fortbildungstag im Darmzentrum der Helios Kliniken Mittelweser stärkt interdisziplinäre Versorgung

Ein ganzer Tag rund um das Thema Darmkrebs: Erstmals fand in den Helios Kliniken Mittelweser ein Fortbildungstag im Rahmen des Darmzentrums statt. Von Psychoonkologie über palliative und onkologische Pflege, Stomatherapie und Ernährungsberatung bis hin zur Anlage eines Port-Systems wurden die Informationen gebündelt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten. Die zertifizierte Qualität des Darmzentrums wurde im externen Überwachungsaudit in der vergangenen Woche erneut bestätigt.

13.03.2026 Lesedauer: - Min.
Fortbildungstag Darmzentrum

Anlässlich des Darmkrebsmonats März veranstaltete das Darmzentrum der Helios Kliniken Mittelweser einen umfassenden Fortbildungstag für seine Mitarbeitenden. Ziel war es, das Wissen rund um die Behandlung, Pflege und Begleitung von Darmkrebspatienten zu vertiefen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit im zertifizierten Zentrum weiter zu stärken.

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Eine hochwertige Versorgung erfordert das engmaschige Zusammenspiel von Chirurgie, Gastroenterologie, Radiologie, Onkologie, Pflege und Ernährungsberatung. Der erstmals ganztägig organisierte Fortbildungstag bot hierfür eine Plattform, die von den Mitarbeitenden sehr positiv aufgenommen wurde. „Eine gute Krebsversorgung lebt vom Austausch zwischen den Berufsgruppen“, betont Stefanie Klaas-Brake, Darmzentrumskoordinatorin. „Dieser Tag gab uns die Möglichkeit, neue Impulse für die tägliche Arbeit mitzunehmen.“

Expertise und Empathie im Fokus

Das Programm wurde von internen und externen Dozentinnen und Dozenten gestaltet, denen das Organisationsteam einen besonderen Dank aussprach. Den Auftakt bildete die Einheit „Wenn die Diagnose alles verändert“. Annette Schmidt, Psychoonkologin der Krebsnachsorge Nienburg e.V., verdeutlichte darin, wie eine Krebsdiagnose das Leben von heute auf morgen auf den Kopf stellt. Neben existenziellen Zukunftsängsten thematisierte sie praktische Sorgen, wie die finanzielle Absicherung bei Krankengeldbezug. Frau Schmidt ist zweimal wöchentlich in der Nienburger Klinik für Patientengespräche vor Ort.

Weitere fachspezifische Impulse setzten:

  • Palliative Pflege: Antje Hermerding vom Palliativstützpunkt
  • Onkologische Pflege: Britta Nohns, onkologische Pflegefachkraft aus dem Helios Klinikum Hildesheim
  • Stomatherapie: Lara Müller (Stomaberaterin) und Stefanie Klaas-Brake (Oberärztin Allgemein- und Viszeralchirurgie und Darmzentrumskoordinatorin)
  • Ernährungsberatung bei Darmkrebspatienten: Franziska Sperk, Diätassistentin
  • Anlage eines Port-Systems: Dr. Thomas Wagner, Chefarzt für Gefäßchirurgie

Auch Heidi Becker, Qualitätsmanagementbeauftragte, unterstreicht die Relevanz: „Fortbildungen sind fester Bestandteil unserer zertifizierten Strukturen. Erst vergangene Woche hat unser Darmzentrum erneut ein erfolgreiches Überwachungsaudit durch eine externe Stelle bestanden.“

Dennis Holtz, kaufmännischer Standortleiter, dankte dem Organisationsteam und den Referentinnen ausdrücklich für ihr Engagement. Der Tag zeige, wie entscheidend die kontinuierliche Weiterentwicklung für eine moderne Patientenversorgung sei.

 

Foto: v.l.: Antje Hermerding, Palliativstützpunkt, Franziska Sperk, Diätassistenin, Annette Schmidt, Psychoonkologin der Krebsnachsorge Nienburg e.V., Marlies Pulina, Case Management, Stefanie Klaas-Brake, Darmkrebszentrumskoordinatorin, Jenna Dreß, Casemanagement, Heidi Becker, Qualitätsmanagementbeauftragte, Lara Müller, Stomaberaterin