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Farbe im Klinikalltag: Schulen stellen erneut ihre Kunstwerke aus

Bunte Graffiti, leuchtende Poolbilder und fröhliche Mini-Nanas auf Stationsfluren und in den Wartebereichen: Im Nienburger Krankenhaus hält erneut die Kunst Einzug. 91 Rahmen voller Ideen, Kreativität und Ausdruckskraft zeigen, wie vielfältig junge Kunst sein kann – und wie positiv sie den Klinikalltag bereichert. Schülerinnen und Schüler aus sieben Schulen aus Stadt und Landkreis verwandeln die Flure in eine Galerie, die Mut macht, inspiriert und ein Stück Leichtigkeit schenkt.

26.02.2026 Lesedauer: - Min.
Farbe im Klinikalltag: Schulen stellen erneut ihre Kunstwerke aus

Wo sonst der Klinikalltag im Mittelpunkt steht, sorgen jetzt wieder neue Meisterwerke mit leuchtenden Farben, fantasievollen Motiven und großen Namen der Kunstgeschichte für neue Perspektiven: Im Nienburger Helios Klinikum verwandelt erneut die Ausstellung „KiK – Kunst im Krankenhaus“ die Flure in eine lebendige Galerie.

Rund 91 Rahmen wurden in diesem Jahr gestaltet – darunter mehrere großformatige und besonders farbintensive Arbeiten. Beteiligt sind die GS Marklohe, GS Rodwald, GS Gretel-Bergmann-Schule (Eystrup), OBS Marklohe, OBS Nienburg, Rahn Schulen Nienburg sowie die Albert-Schweitzer-Schule. Die Werke zeigen eine beeindruckende Bandbreite: Kleinplastiken, erklärende Zeichnungen, Collagen und Malerei bilden eine bunte Mischung unterschiedlichster Techniken.

Inhaltlich reicht das Spektrum von Tieren und Jahreszeiten – vor allem bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern – bis hin zu freien, expressiven Themen wie Graffiti. Besonders spannend: Einige Arbeiten setzen sich kreativ mit bekannten Künstlerpersönlichkeiten auseinander. So entstanden Poolbilder in Anlehnung an David Hockney, farbenfrohe Häuser nach dem Vorbild von James Rizzi sowie Mini-Nanas inspiriert von Niki de Saint Phalle.

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Offenheit und Kreativität die Schülerinnen und Schüler arbeiten. Besonders die Auseinandersetzung mit großen Künstlerinnen und Künstlern zeigt, wie intensiv im Unterricht geforscht, ausprobiert und weitergedacht wird“, betont Franziska Frey, Kunstlehrerin der Albert-Schweitzer-Schule und langjährige Projektleiterin. „Für die jungen Menschen ist es etwas ganz Besonderes, ihre Werke außerhalb der Schule öffentlich präsentiert zu sehen.“

Auch Klinikstandortleiter Dennis Holtz hebt die Bedeutung der Ausstellung hervor: „Ein Krankenhaus mehr als ein Ort medizinischer Versorgung. Die Kunstwerke schenken Leichtigkeit, wecken Zuversicht und zaubern vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Dieses Engagement der Schulen ist für unser Haus ein großer Gewinn. Mein herzlicher Dank gilt Franziska Frey, allen involvierten Schulen und Lehrkräften sowie in erster Linie natürlich an die Schülerinnen und Schüler.“

Die Ausstellung ist wie immer frei zugänglich und lädt dazu ein, Kunst dort zu erleben, wo sie besonders guttut.

 

Foto: Dennis Holtz, kaufmännischer Standortleiter (1.v.l.) und Projektleiterin Franziska Frey (6.v.l.) mit beteiligten Lehrkräften und Schülerinnen und Schülerin vor den Mini-Nanas der OBS Marklohe

Farbe im Klinikalltag: Schulen stellen erneut ihre Kunstwerke aus