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Start der Vortragsreihe: Darmkrebs-Früherkennung - Klein anfangen, Großes verhindern

Im Rahmen der Frühjahrsreihe der Chefarztvorträge informiert Markus Bauer, Chefarzt der Gastroenterologie, am 19.02. ab 18:30 Uhr über moderne Methoden der Darmkrebs-Früherkennung und aktuelle Behandlungsansätze. Der Vortrag „Darmkrebs-Früherkennung: Klein anfangen, Großes verhindern“ zeigt, wie regelmäßige Vorsorge Leben retten kann und warum frühes Handeln entscheidend ist. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum (3. OG) der Helios Klinik Nienburg statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Plätze sind jedoch begrenzt. Der Vortrag ist der erste von insgesamt vier Vorträgen der Frühjahrsreihe.

27.01.2026 Lesedauer: - Min.
Start der Vortragsreihe: Darmkrebs-Früherkennung - Klein anfangen, Großes verhindern

Darmkrebs zählt in Deutschland zu den häufigsten Krebserkrankungen. Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen neu. Gleichzeitig gehört Darmkrebs zu den Tumorerkrankungen mit den besten Heilungschancen – vorausgesetzt, er wird frühzeitig erkannt. Anlässlich der Bedeutung der Vorsorge informieren die Helios Kliniken Mittelweser über moderne Möglichkeiten der Darmkrebs-Früherkennung und aktuelle Behandlungsmethoden.

„Darmkrebs entsteht meist langsam über Jahre hinweg aus gutartigen Vorstufen, den sogenannten Polypen“, erklärt Markus Bauer, Chefarzt der Gastroenterologie an der Helios Kliniken Mittelweser. „Wer regelmäßig zur Vorsorge geht, kann diese Veränderungen erkennen und entfernen lassen, bevor überhaupt Krebs entsteht. Früherkennung bedeutet hier echte Prävention.“

Zur Darmkrebsvorsorge stehen heute verschiedene Methoden zur Verfügung. Dazu zählen immunologische Stuhltests, die verstecktes Blut im Stuhl nachweisen können, sowie die Darmspiegelung (Koloskopie), die als Goldstandard gilt. Bei der Koloskopie lassen sich nicht nur Tumoren frühzeitig entdecken, sondern auch Krebsvorstufen direkt entfernen. Gesetzlich Versicherte haben ab 50 Jahren Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen; bei familiärer Vorbelastung wird eine frühere Abklärung empfohlen.

„Viele Menschen haben noch immer Angst vor der Untersuchung“, so Bauer. „Dabei ist die Darmspiegelung heute ein sehr sicheres Verfahren, das in der Regel schmerzfrei durchgeführt wird. Der Nutzen überwiegt die möglichen Unannehmlichkeiten bei Weitem.“

Wird Darmkrebs diagnostiziert, stehen je nach Stadium verschiedene moderne Behandlungsmethoden zur Verfügung. Dazu gehören minimalinvasive chirurgische Eingriffe, medikamentöse Therapien wie Chemotherapie oder Immuntherapie sowie individuell abgestimmte Behandlungskonzepte, die interdisziplinär festgelegt werden. Ziel ist es, die Therapie möglichst schonend und gleichzeitig effektiv zu gestalten.

Bauer und sein Team setzen dabei auf moderne Diagnostik, leitliniengerechte Therapie und eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen. „Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten bestmöglich zu begleiten – von der Vorsorge über die Diagnose bis zur Therapie“, betont der Chefarzt.