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Wenn eine Prothese gewechselt werden muss

Die hohe Qualität des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung wurde erneut bestätigt

27.08.2026 Lesedauer: - Min.
Endoprothetik - vorteilhaft leben

Ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk soll möglichst viele Jahre zuverlässig funktionieren. Doch manchmal wird ein Wechsel notwendig – etwa bei Lockerung, Verschleiß oder nach einem Unfall. Diese Revisionseingriffe gehören zu den anspruchsvollsten Operationen der Endoprothetik.

Das Helios Klinikum Meiningen ist auf solche komplexen Eingriffe spezialisiert. Ihr Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung wurde erneut erfolgreich rezertifiziert. Seit 2014 erfüllt es die hohen Anforderungen von EndoCert. Pro Jahr werden deutlich mehr als 600 Endoprothesen und Wechseloperationen durchgeführt.

Auch die aktuellen Auditergebnisse bestätigen die Qualität: Die Anforderungen an ein Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung werden nach Einschätzung der Auditoren vollumfänglich erfüllt.

Bei komplexen Eingriffen weist das Zentrum im Vergleich mit mehr als 500 Kliniken im Deutschen Endoprothesenregister EPRD überdurchschnittlich gute Ergebnisse auf. Auch Patientinnen und Patienten aus anderen Häusern werden zur weiteren Behandlung in das Meininger Klinikum verlegt.

Erfahrung bei komplexen Eingriffen

Zum Team gehören drei Ärzte mit der Zusatzbezeichnung „Spezielle Orthopädische Chirurgie“. Seit diesem Jahr wird auch der roboterassistierte Kniegelenkersatz mit dem Mako-Roboter in der Klinik durchgeführt und ist fest etabliert. Er unterstützt eine präzise, individuell geplante Implantation. Damit schafft das Verfahren gute Voraussetzungen für eine langfristige Versorgung und kann dazu beitragen, spätere Revisionen zu vermeiden.

Ist dennoch ein Wechsel notwendig, bleibt die Revisionsendoprothetik ein wichtiger Schwerpunkt des Helios Klinikums Meiningen.