Suchen
Menü
Schließen
Stryker, OP-Roboter, Helios Fachklinik Vogelsang Gommern

Roboterassistierter Kniegelenkersatz

Patientinnen und Patienten, die im Helios Klinikum Meiningen ein künstliches Kniegelenk erhalten, können sich dabei nicht nur auf unsere erfahrenen Gelenk-Experten verlassen, sie profitieren zudem von neuester Technologie.

Als erste Klinik in Südthüringen führen wir Kniegelenksoperationen mithilfe des roboterassistierten OP-Systems Mako durch. Entscheiden Sie sich für einen Eingriff mit Roboterassistenz, kann dies eine Reihe von Vorteilen gegenüber einer koventionellen Operation bieten, wie etwa höhere Präzision und eine schnellere Genesung. Das System unterstützt unsere erfahrenen Operateure beim Einsatz künstlicher Kniegelenke. Dadurch ist es uns möglich, ein künstliches Kniegelenk exakt so einzusetzen, wie es zuvor am 3D-Modell Ihres Knies geplant wurde.

Bernhard Öhlein

Dr. med. Bernhard Öhlein, Chefarzt Orthopädie

Dies ist ein Meilenstein. Das roboterassistierte OP-System Mako ermöglicht eine präzisere Berechnung der Knieendoprothesen, was einen erheblichen Vorteil für die Patienten darstellt.

Mako SmartRoboticsTM Technologie

Vorteile auf einen Blick

  • Maßgeschneiderte Planung: Ihre individuelle Knieanatomie wird in einem 3D-Modell erfasst
  • Höhere Präzision: Die Robotik hilft dabei, die Prothese optimal und millimetergenau einzusetzen
  • Schonendes Verfahren: Weniger Gewebeschaden und Knochenverlust 
  • Schnellere Genesung: Sie sind schneller wieder mobil und benötigen weniger Schmerzmittel
  • Verlässliche Ergebnisse: Bestmögliche Wiederherstellung der natürlichen Gelenkfunktion
  • Langfristige Zufriedenheit: Optimale Ergebnisse für ein aktives Leben
Unsere Experten
Der Mako im Einsatz

Ihre Fragen rund um die roboterassistierte Kniegelenk-Operation

Wie ist der Operationsroboter Mako aufgebaut?

Es handelt sich um ein hochentwickeltes, robotergestütztes System, das dem Operateur hilft, präzise und individuell angepasste Eingriffe durchzuführen.

Das System besteht aus mehreren wichtigen Komponenten:

 

1. Roboterarm

Der Roboterarm ist das zentrale Element des Mako-Systems. Er ist präzise steuerbar und ermöglicht es dem Operateur, die exakte Position und Bewegung bei der Durchführung von Operationen zu steuern. Der Arm ist mit einem Instrumentenhalter ausgestattet, der chirurgische Werkzeuge wie Fräsen oder Bohraufsätze hält.

 

2. Steuerungseinheit

Eine benutzerfreundliche Touchscreen-Konsole dient als Steuerungseinheit, auf der der Operateur alle notwendigen Eingaben tätigt. Die Konsole zeigt präzise 3D-Modelle des betroffenen Gelenks, die auf den Bildgebungsdaten basieren, die vor der Operation erfasst wurden.

 

3. 3D-Bildgebungssystem

Vor der Operation wird eine CT-Untersuchung des betroffenen Gelenks durchgeführt. Die Bilddaten werden in das Mako-System eingespeist. Das 3D-Modell des Gelenks ermöglicht es dem Operateur, eine detaillierte präoperative Planung vorzunehmen, um die bestmögliche Platzierung der Implantate zu bestimmen.

 

4. Führungstechnologie

Der Roboter verwendet Führungstechnologie in Form von Sensoren und Kameras, die die Position des Arms und des Werkzeugs im Raum überwachen. Diese Sensoren kommunizieren ständig mit der Steuerungseinheit und ermöglichen eine hohe Genauigkeit. Die Technologie stellt sicher, dass der Arm sich nur innerhalb des sicheren, geplanten Bereichs bewegt und keine kritischen Strukturen verletzt.

Wie sicher ist eine Operation mit dem Mako?

Roboterassistiertes Operieren steht für maximale Sicherheit. Der Roboter führt keine eigenständigen Bewegungen aus. Vielmehr ist er auf die Befehle und Handlungen des Operateurs angewiesen. Dieser verwendet das von ihm gesteuerte Roboterarmsystem, um die Operation vorab zu planen und das Implantat zu positionieren. Der Roboterarm führt die Operation nicht durch und kann auch keine eigenen Entscheidungen treffen oder sich ohne Führung durch den Operateur bewegen. Das robotische System erlaubt es Ihrem Operateur zudem, den Plan während des Eingriffs nach Bedarf anzupassen.

 

Weitere Fragen

Das robotergestützte Operieren erfordert eine fundierte und umfangreiche Zusatzausbildung. Dazu gehören Kurse, Tests und Prüfungen sowie ausführliche Simulationstrainings.  Demnach dürfen nur ausreichend geschulte orthopädische Chirurgen eine robotergestützte Operation durchführen. 

Der Operateur befindet sich, wie bei einer herkömmlichen OP, direkt im Operationssaal und  in unmittelbarer Nähe zum Patienten.  

Das Operieren mit Hilfe des Mako kann potenziel die Dauer der Operation verkürzen. Somit verkürzt sich auch die Narkosedauer.

Sowohl der Roboter als auch die Instrumente sind sterilisiert und in einem speziellen Foliensystem verpackt.  

Ja, Sie als Patient entscheiden gemeinsam mit dem Operateur, nach ausführlicher und individueller Beratung, ob roboterassistiert operiert wird. So wird für jeden Patienten die für ihn sicherste und beste Behandlungsmethode entwickelt. 

Unabhängig von Ihrem Versicherungsstatus entstehen für Sie als Patient, durch den Einsatz des roboterassistierenden Operationssystems keine zusätzlichen Kosten.  

Der erste Mako Eingriff wurde 2006 durchgeführt. Seitdem wurden weltweit mehr als 850.000 Eingriffe mit Total Knee, Mako Partial Knee und Mako Total Hip durchgeführt.

Roboterassistierter Kniegelenkersatz

Präzision und maßgeschneiderte Behandlung mit Mako SmartRobotics

pdf | 2 MB