“Mein besonderes Engagement gilt der kultursensiblen Hospiz- und Palliativversorgung”, betont Dr. med. Siavash Babak Tehrani, der sich unter anderem in entsprechenden Initiativen als wissenschaftlicher Leiter engagiert. Zur praxisnahen Unterstützung von Patient:innen und Angehörigen hat der Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin sein umfangreiches Wissen zum Thema Palliativmedizin auch bereits im Buch “Der Palliativ-Ratgeber” veröffentlicht.
Ab Juli wird der neue Chefarzt seine breite Expertise aus allen Bereichen der Palliativversorgung an den Standorten Kassel und Kaufungen einbringen: Er war unter anderem leitender Oberarzt im Zentrum für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) sowie leitender Arzt des SAPV-Teams der GFO-Kliniken in Bergisch Gladbach. Zudem verfügt er über langjährige Erfahrung in der Anästhesie, Intensivmedizin sowie der ambulanten und stationären Schmerztherapie. Seine beruflichen Stationen führten ihn u. a. nach Köln, Hürth, Euskirchen und an die Universität zu Köln, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf der Palliativstation des Mildred-Scheel-Hauses tätig war.
Mit seiner Kompetenz als Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin sowie als qualifizierter Palliativarzt (QPA) will die Klinikleitung die stationäre Palliativversorgung der Helios Kliniken Kassel nachhaltig stärken – und die enge Zusammenarbeit mit Hausärzt:innen, Hospizdiensten, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Teams weiter ausbauen. „Mit Dr. Tehrani gewinnen wir nicht nur einen medizinischen Experten, sondern auch einen Menschen mit großem Herzen für die Belange unserer schwerstkranken Patient:innen“, sagt Klinikgeschäftsführer Michael Renziehausen, der den neuen Chefarzt am Dienstagmorgen höchstpersönlich gemeinsam mit der Klinikleitung an den Helios Kliniken Kassel willkommen heißt. „Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zukunft.“
Frischer Wind an neuem Standort
Im Frühjahr war die Verlagerung der Palliativstation an den Standort Kaufungen, außerhalb des Stadtzentrums Kassel, notwendig geworden. Umfangreiche Sanierungsarbeiten am Hauptstandort führten zu erheblichen Einschränkungen durch Lärm und Platzmangel – Bedingungen, die mit dem besonderen Bedürfnis nach Ruhe und Geborgenheit in der Palliativversorgung kaum vereinbar sind.
„Palliativmedizin lebt von Menschlichkeit, Ruhe und Vertrauen. Ich freue mich daher sehr, diesen besonderen Fachbereich an einem so geeigneten Standort auf- und ausbauen zu dürfen“, sagt Dr. Tehrani, der mit seinem Team künftig schwerkranke Menschen sowie deren Angehörige ganzheitlich begleiten wird. Unterstützt wird er dabei von einer idyllischen Umgebung: Eingebettet in eine weitläufige Parkanlage lädt der Standort zu Spaziergängen und Momenten der Stille ein – ein Umfeld, das die therapeutische Wirkung der Medizin ideal ergänzt.