Für Ihren ersten Termin wenden Sie sich bitte immer direkt an unser Patienten-Service-Center. Hier erfolgt die zentrale Terminvergabe.
Telefon: 06652 987-123
Ihr Weg zu mehr Lebensqualität: Gemeinsam entwickeln wir umsetzbare Lösungen gegen chronische Schmerzen. Wir fördern Ihre Mobilität und Schlafqualität und vermitteln Ihnen gezielte Strategien zur Schmerzbewältigung. Unser stationäres Programm stärkt Ihre Kompetenz, den Alltag wieder mit Kraft und Zuversicht zu gestalten.
- Schmerzpsychotherapie (Einzeln und in Gruppe) zur Krankheitsbewältigung, Verbesserung des Umgangs mit Schmerzen und ggf. Behandlung seelischer Erkrankungen ist ein unverzichtbarer Baustein der Therapie.
- Seelische Erkrankungen sind kein Tabu und eine unzureichend behandelte Depression oder Ängste wirken häufig schmerzverstärkend.
- Entspannungsverfahren (Biofeedback, Progressive Muskelrelaxation), da die mangelnde Fähigkeit, sich zu entspannen, und unangemessenes „Durchhalten“ den Schmerz auf vielfältige Weise negativ beeinflussen.
- Patientenschulung zum Thema chronischer Schmerz
Chronische Schmerzen sind komplex und lassen sich selten mit nur einer Methode behandeln. Deshalb setzen wir auf ein multimodales Therapiekonzept. Das bedeutet: Ein spezialisiertes Team aus Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten und Pflegekräften arbeitet Hand in Hand, um Sie individuell zu unterstützen.
Statt nur die Symptome zu bekämpfen, betrachten wir den Menschen als Ganzes. Durch die Kombination aus medizinischer Behandlung, Bewegungstherapie, psychologischer Begleitung und Entspannungsverfahren entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen Strategien, die Ihren Alltag nachhaltig erleichtern.
Da chronische Schmerzen sehr vielfältige Ursachen haben und die Erkrankung durch viele Faktoren aufrechterhalten werden kann, hat sich in der Therapie chronischer Schmerzen ein multimodales Behandlungskonzept etabliert. Therapieziel muss also neben der Linderung von Schmerzen auch die Verbesserung der eingeschränkten körperlichen, psychischen und sozialen Fähigkeiten sein.
Auf körperlicher Ebene sind dies die Steigerung von Fitness, Belastbarkeit, Koordination und Körperwahrnehmung. Hierzu gehören auch der Umgang mit Funktionseinschränkungen und der meist geringeren Belastbarkeit. Von Psychotherapeuten werden Einstellungen und Befürchtungen in Bezug auf die Alltagbewältigung und Arbeitsfähigkeit hinterfragt sowie die persönlichen Bewältigungsstrategien auf ihre Sinnhaftigkeit hin geprüft. Ziel ist damit zum einen, das häufig auf Schonung ausgerichtete Krankheitsverhalten positiv zu beeinflussen, aber auch, Überforderung unter dem Eindruck unangemessener Durchhaltestrategien zu identifizieren und die Patienten dahingehend zu entlasten.
Multimodale Schmerztherapie verlangt daher ein multidisziplinäres Team, welches eine realistische Wertung der unterschiedlichen Einflussfaktoren vornehmen kann, um eine gezielte und individuelle Behandlung der chronischen Schmerzerkrankung zu gewährleisten.
In die Therapie sind Ärzte und Therapeuten verschiedener Fachbereiche eingebunden, um das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erreichen: Eine Reduktion des Schmerzniveaus und daraus folgend ein erfüllteres Leben mit einer spürbar höheren Lebensqualität. Auf diese Ziele arbeitet unser Team der Schmerzklinik gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten hin.
Verfolgt wird ein multimodaler (d. h. mehrgleisiger) Ansatz, bei dem die Patienten stationär betreut werden. Nach einer detaillierten Diagnostik setzt das Konzept auf vier wesentliche Bausteine: Medikamentöse Schmerztherapie, Psychotherapie, Bewegungstherapie / Physiotherapie / physikalische Maßnahmen und gegebenenfalls die interventionelle Therapie sowie komplementäre Verfahren aus der westlichen sowie der chinesischen Medizin (etwa Akupunktur).
Die meisten unserer Patienten werden in der Helios St. Elisabeth Klinik Hünfeld stationär aufgenommen und behandelt. Ob Sie hier behandelt werden, entscheidet der Arzt im Gespräch mit Ihnen.
Ihr Aufnahmetag bringen Sie bitte mit:
- Ihre Einweisung
- Ihren ausgefüllten Schmerzfragebogen, den wir Ihnen zuvor geschickt haben
- Röntgenbilder
- Medizinische Befunde aus dem ambulanten Bereich (niedergelassene Ärzte)
- Krankenhausberichte
- Reha-Berichte
- Berichte über schmerztherapeutische Verfahren, die bereits zum Einsatz kamen
- Gegenstände, die Ihnen den Schlaf erleichtern (bspw. spezielles Kopfkissen)
- Bequeme Kleidung - auch wetterfest - und feste Schuhe für Aktivität im Freien
- ggf. Nordic -Walking-Stöcke
Zumindest einen Tagesvorrat, idealerweise ein 3-Tagesvorrat Ihrer Medikamente (wir stellen Ihre medikamentöse Versorgung in der Klinik sicher, Ihr Vorrat dient nur der Versorgung bei nicht vorhersehbaren Engpässen)
Sind invasive bzw. Katheterverfahren geplant, sollten je nach Körperregion unter Umständen keine Blutverdünner eingenommen werden. Wenn es notwendig und vertretbar ist raten wir Ihnen diese nach Beratung durch Ihren Hausarzt umzustellen. Eine etwaige Umstellung kann aber auch ggf. während des Aufenthaltes vorgenommen werden.
Unser Team wird sich bemühen, Ihren Aufenthalt entsprechend Ihrer Bedürfnisse zu gestalten. Wichtig ist Ihre Erwartungshaltung. Wir laden Sie ein mit uns ein realistisches Therapieziel zu entwickeln. Ihr Ziel kann dann sein:
- bessere Beweglichkeit
- höhere Mobilität
- erholsamer Nachtschlaf
- selbstgestaltete schmerzlindernde Maßnahmen
- Entdeckung neuer Kompetenzen
- und natürlich Schmerzlinderung.
WIR EMPFEHLEN:
Denken Sie schon vor Ihrer Aufnahme mit Familie und Freunden über ein realistisches Ziel für Ihren stationären Aufenthalt nach.