Gesundheitstag

Schilddrüsentag

Schilddrüsentag

Das Team der Allgemein- und Viszeralchirurgie öffnet seine Pforten und lädt alle Interessierten zum Schilddrüsentag ein. Im Zeitraum zwischen 16.00 und 18.00 Uhr informiert Chefarzt Professor Wolfram Lamadé gemeinsam mit seinem Team über typische Krankheitsbilder, aktuelle Behandlungsmöglichkeiten sowie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in der Schilddrüsenchirurgie. Die Veranstaltung findet im Facharztzentrum am Helios Spital statt. Der Eintritt ist frei.

Datum Mittwoch, 18. September 2019
Uhrzeit 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Veranstaltungsort Helios Spital Überlingen, Facharztzentrum, 1. OG
Teilnahmegebühren kostenfrei
Fachbereich Allgemein- und Viszeralchirurgie
Zielgruppe Patienten und Interessierte, Medizinische Fachangestellte, Behörden, Polizei und Feuerwehr, Pflege/Pflegekräfte

Neben einem sich stündlich wiederholenden Vortragsprogramm (16:00 und 17:00 Uhr Start Vortrag) erwartet die Besucher am Schilddrüsentag eine Ultraschall-Demonstration der Schilddrüse.

Ein kleines Organ mit großer Wirkung: die Schilddrüse. In Form eines Schmetterlings sitzt das lebenswichtige Organ im vorderen Halsbereich und übernimmt zahlreiche Aufgaben im Körper. Schilddrüsenhormone beeinflussen fast alle Organe und Funktionen des Körpers. Insbesondere Stoffwechsel, Kreislauf, Wachstum und die Psyche.

„Zu wissen, ob die eigene Schilddrüse gesund ist, kann durch einfache Untersuchungen festgestellt werden“, erklärt Chefarzt Professor Wolfram Lamadé.

Ein vielfach unbekanntes Organ ist die Nebenschilddrüse. Noch kleiner als die Schilddrüse, ist sie verantwortlich für die Feinregulation des Kalziumhaushaltes im Körper. Schon leichte Störungen dieses Organs führen zu schwerwiegenden Schädigungen vieler anderer Organe, im Volksmund als Stein-, Bein- und Magenpein zusammengefasst. Auch Antriebslosigkeit und Depressionen sind Frühzeichen für eine Fehlfunktion der Nebenschilddrüse.

Prinzipiell lassen sich Schilddrüsenerkrankungen aus chirurgischer Sicht in Störungen der Textur (Knoten) und Störungen der Funktion (zum Beispiel Morbus Basedow, Autonomie) oder auch eine Kombination beider unterscheiden.

„Der häufigste Grund für eine Operation sind Knoten, die in ihrer Gefährlichkeit auch heute noch, trotz aller diagnostischer Maßnahmen, vor einer Operation nicht immer zuverlässig eingeschätzt werden können“, so Professor Lamadé.

Gelegentlich sind Knoten in der Schilddrüse bösartig. Mit den heutigen Behandlungsverfahren können diese aber meist geheilt werden - im Gegensatz zu vielen anderen Tumoren. Daher ist es besonders wichtig, dass Knoten in der Schilddrüse frühzeitig erkannt werden.

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Wolfram Lamadé

Chefarzt

Sekretariat

Sie erreichen das Sekretariat der Chirurgie unter der Telefonnummer (07551) 9477-3502