Erneuter Besuchsstopp im Helios Spital Überlingen
Pressemitteilung

Erneuter Besuchsstopp im Helios Spital Überlingen

Überlingen

Zum Schutz von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern reagiert das Helios Spital Überlingen auf die aktuell bundesweit steigenden Infektionszahlen. Ab Montag, 2. November 2020, sind erneut keine Besuche erlaubt. Geplante Eingriffe und die Sprechstunden laufen wie geplant weiter. Maskenscanner schärfen das Bewusstsein einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Cafeteria wird für externe Gäste geschlossen.

Besuchsstopp

Angesichts der bundesweit und auch in den Landkreisen der Region zuletzt wieder steigenden Infektionszahlen verschärft das Helios Spital Überlingen seine Vorsichtsmaßnahmen. Als Klinikbetreiber und Gesundheitsanbieter ist die Klinik den Patienten und Besuchern, aber auch den Mitarbeitern verpflichtet. Um kein unnötiges Risiko einzugehen und dem Eintrag von Infektionskrankheiten ins Haus vorzubeugen, gilt ab Montag, 2. November 2020, wieder ein Besuchsverbot ein. Patienten können nur noch in Ausnahmesituationen von Angehörigen besucht werden. Die Besuche müssen zuvor schriftlich von der jeweiligen Stationsleitung oder dem behandelnden Arzt genehmigt werden.

Sonderregelungen gelten für

  • Angehörige im Sterben liegender Patienten,
  • Betreuungspersonen von z.B. dementen Patienten oder Kindern sowie
  • werdende Väter (Genehmigung gilt für den Kreißsaal – nicht für die Station).

Auch bei einer Besuchserlaubnis werden weiterhin die Kontaktdaten und die Aufenthaltsdauer des Besuchers bzw. der Besucherin erfasst. Darüber hinaus sind keine Begleitpersonen in der Notaufnahme oder den Sprechstunden erlaubt.

Klinikbetrieb läuft weiter

Der Betrieb des Krankenhauses und der Notaufnahme sind durch die Sicherheitsmaßnahmen nicht beeinträchtigt: Geplante Aufnahmen, operative Eingriffe und Sprechstunden finden weiter statt.

Veröffentlichung der Patientenzahlen

Tagesaktuell und transparent veröffentlicht Helios von nun an die Belegung mit Covid-Patientinnen und Patienten in allen 86 deutschen Helios Kliniken. Über den Link www.helios-gesundheit.de/auslastung  erhalten Nutzer für alle Helios Kliniken eine Übersicht, wie viele Patienten tagesaktuell und im Wochenverlauf versorgt werden und wie viele davon eine Covid-19 Diagnose haben, jeweils für die Normalstationen und die Intensivstation/IMC.

Erweitertes Sicherheitskonzept: Maskenscanner

Seit Anfang Mai gilt im Helios Spital Überlingen eine generelle Maskenpflicht. Im Juli wurden weitere Maßnahmen zum Schutz der Patient*innen und Mitarbeiter*innen in einem umfangreichen Sicherheitskonzept aufgestellt. Dazu gehört unter anderem die Testung aller Patienten auf Sars-CoV-2 bei der stationären Aufnahme sowie eine umfangreiche Vorabanamnese. Ergänzend zu diesem Konzept sollen bei allen Personen, die die Klinik betreten, das Bewusstsein einen Mund-Nasenschutz zu tragen, gestärkt werden. Daher steht auch im Helios Spital Überlingen ein sogenannter Maskenscanner. Erfasst werden alle Personen, die über den Haupteingang am Maskenscanner vorbeilaufen. Das System reagiert in Echtzeit und gibt ein Feedback beim Tragen/Nicht-Tragen einer MNS-Maske. Daten werden nicht gespeichert. Das Ergebnis der Erfassung wird ebenfalls nicht gespeichert. Die Maskenscanner dienen zur Erinnerung an das Tragen einer MNS-Masken und haben damit eine Appellfunktion. „Der Mund-Nasen-Schutz ist neben der gründlichen Handhygiene, die wichtigste Präventionsmaßnahme, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Und gerade in Kliniken, in denen Patientinnen und Patienten mit diversen Erkrankungen behandelt werden, ist ein höchstmöglicher Schutz vor der Übertragung des Virus ganz besonders wichtig“, erklärt Dr. Christoph Miltenberger, Ärztlicher Direktor am Helios Spital Überlingen.

 

Ein Maskenscanner sensibilisiert für das richtige Tragen des Mund-Nase-Schutzes
Ein Maskenscanner sensibilisiert für das richtige Tragen des Mund-Nasenschutzes

Cafeteria für externe Gäste geschlossen

Die Cafeteria am Helios Spital Überlingen wird ab Montag, 2. November 2020, für externe Gäste geschlossen. Es gibt aber die Möglichkeit täglich von 11 bis 14 Uhr Mittagsessen über die Terrasse der Klinik zu kaufen und mitzunehmen.

Kontaktlos kommunizieren

Allen Patientinnen und Patienten steht kostenloses WLAN zur Verfügung. Darüber hinaus werden kostenlose Telefone für den Zeitraum des Besuchsstopps ausgegeben. Auf diesem Weg kann ohne Infektionsrisiko Kontakt gehalten werden. Wichtige persönliche Gegenstände können an der Rezeption abgegeben bzw. abgeholt werden.

Die neue Regelung gilt bis auf Weiteres, solange dies der Infektionsschutz erfordert: „Wir haben das Infektionsgeschehen weiterhin fest im Blick und passen uns flexibel der Herausforderung an“, so Geschäftsführerin Anthea Mayer.


Das Helios Spital Überlingen befindet sich in einer der schönsten Regionen Deutschlands am Bodensee. Das leistungsfähige Krankenhaus bietet rund um die Uhr kompetente medizinische Versorgung. Dazu gehören unter anderem die Versorgung von schwerverletzten Patienten im regionalen Traumazentrum undein zertifiziertes Gefäß- sowie Darm-Leber-Pankreas-Zentrum. In zehn medizinischen Fachrichtungen werden jährlich rund 10.000 stationäre und 20.000 ambulante Patienten versorgt. Rund 400 Mitarbeiter setzen sich jeden Tag für das Wohl der Patienten ein. Unsere Patientenzimmer mit Sicht über den Bodensee sowie die persönliche Atmosphäre helfen sich wohlzufühlen und schnell zu genesen.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:

Claudia Prahtel
Unternehmenskommunikation

Telefon:            (07551) 9477-5501
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