Den Pfunden den Kampf angesagt
Pressemitteilung

Den Pfunden den Kampf angesagt

Siegburg

Adipositaschirurgie im Helios Klinikum Siegburg

Endlich die Kilos purzeln lassen, den Wunsch verfolgt Iris Müller-Sebisch seit Jahren. Unzählige Diäten hat die 40-jährige ausprobiert, regelmäßig Sportkurse besucht. Doch nach den ersten verlorenen Kilos setze schnell der berühmte Jo-Jo-Effekt ein und neue Pfunde kamen hinzu. Der Job im Kindergarten fiel der Kinderpflegerin merklich schwerer und sie wurde schnell von weiteren gesundheitlichen Problemen geplagt. Ihre Hausärztin überwies sie schließlich in die Abteilung für Adipositaschirurgie im Helios Klinikum Siegburg. Mit 60 Kilogramm Übergewicht unterzog sie sich hier im letzten August erfolgreich einer Operation zur Magenverkleinerung, über 30 Kilogramm hat sie seither verloren.

„Adipositas oder auch massives Übergewicht ist eine Erkrankung und bedarf einer umfassenden und interdisziplinären Behandlung“, erklärt Bente Petersen, Oberärztin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Helios Klinikum. Viele ihrer Patienten seien verzweifelt, unzufrieden und litten unter weiteren gesundheitlichen Problemen. „Adipositas schränkt die Lebensqualität der Betroffenen oft sehr stark ein, bis hin zur sozialen Isolation. Anstelle von Hilfe ernten sie oftmals noch Kritik. Es ist sehr schwierig, die Betroffenen zu erreichen. Die Angst, nicht ernstgenommen zu werden, ist sehr hoch.“ Viele Patienten hätten schon etliche Diät-Versuche hinter sich und auch durch Sport wurde das ersehnte Ergebnis nicht erreicht. „Wir bieten unseren Patienten jederzeit eine umfassende Beratung. Unsere Divise: Wir lassen keinen allein.“

Iris Müller-Sebisch litt durch ihr Übergewicht an einem Bandscheibenvorfall und hohem Blutdruck. Da konservative Maßnahmen nicht zum Erfolg führten, entschied sie sich für die Operation in der Siegburger Klinik. Hier erhielt sie einen sogenannten Omega-Loop-Bypass (Minibypass). Dabei handelt es sich um ein Operationsverfahren, bei dem der Magen verkleinert wird, um die Nahrungsaufnahme zu reduzieren. Zusätzlich wird eine Umgehung geschaffen, die einen Großteil der Nahrungspassage ausschaltet. Dies führt zu einem metabolischen Effekt, der nicht nur die Gewichtsabnahme beeinflusst, sondern zusätzlich große Auswirkungen auf Begleiterkrankungen wie zum Beispiel den Diabetes mellitus hat. „Wir führen in unserer Klinik alle gängigen Operationsmethoden durch, das geeignete Operationsverfahren wählen wir individuell mit jedem Patienten aus.“

Sieben Monate umfasst die Vorbereitung auf eine Operation, die das Team der Adipositaschirurgie gemeinsam mit den Patienten vornimmt. Hierfür bietet die Klinik eine Ernährungstherapie, ein spezielles Sportprogramm, zwei Selbsthilfegruppen und psychologische Betreuung an. Auch die Antragstellung bei der Krankenkasse wird übernommen. „Natürlich sind wir auch nach der Operation für unsere Patienten da und begleiten Sie ein Leben lang“, so Bente Petersen.

Für Iris Müller-Sebisch war das Unterstützungsangebot eine große Erleichterung „Anfangs kamen mir die sieben Monate Vorbereitung sehr lang vor. Wenn ich jetzt zurückblicke war das genau richtig. Man braucht die Zeit, um alles verarbeiten zu können. Schließlich ändert sich auch das komplette Leben danach, insbesondere das Essverhalten. Frau Petersen war in dieser Zeit immer für mich erreichbar und ist dies auch heute noch. Dadurch habe ich mich super aufgehoben gefühlt. Schon jetzt hat sich mein Leben vollkommen verändert. Die OP war für mich der richtige Weg und die beste Entscheidung.“ Iris Müller-Sebisch hat den Schritt in ein neues Leben gewagt und schon kurze Zeit nach der Operation neue Lebensqualität gewonnen. „Ich kann nur jedem empfehlen, der an massivem Übergewicht oder Adipositas leidet, seinen Mut zusammen zu nehmen und sich bei Frau Petersen beraten zu lassen.“

 

Pressekontakt:
Julia Colligs 
Unternehmenskommunikation
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