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Krallen- und Hammerzehen - die richtige Behandlung

Bei Schmerzen durch Hammer- und Krallenzehen kann oftmals nur eine operative Behandlung Abhilfe schaffen. Hier stehen verschiedene Behandlungsverfahren zur Verfügung. Auf diese sind wir spezialisiert.

Bei Hammer- und Krallenzehen handelt es sich um eine Fehlstellung, von der meist die zweite bis vierte Zehe betroffen ist. Oftmals ist ein Hammer-/Krallenzeh schmerzlos oder bereitet wenige Beschwerden. Allerdings kann die Deformierung fortschreiten und zu sehr schmerzhaften Druckstellen (Clavus, „Hühneraugen") auf dem betroffenen Zeh führen. Diese können das Tragen von normalen Schuhen nahezu unmöglich machen.

Behandlung von Hammer- und Krallenzehe
Bringen konservativen Behandlungsmaßnahmen nicht den gewünschten Erfolg, kann oftmals nur ein operativer Eingriff die Ursachen gezielt und dauerhaft behandeln. Wir sind auf die Durchführung von fußchirurgischen Eingriffen spezialisiert und entsprechend zertifiziert. 

Bei der operativen Behandlung der Krallen- und Hammerzehe stehen uns zwei Therpiekonzepte zur Verfügung, abhängig davon, ob die Deformität flexibel oder fixiert ist. 

Beim Operationsverfahren nach Hohmann wird der Knochen im Zeh verkürzt, um die Zehenstellung zu verändern. Die Entfernung führt zu einer Verkürzung der Knochenstrecke und damit zu einer Entspannung der Weichteile.

Bei flexibler Fehlstellung und begleitenden Mittelfußbeschwerden bietet sich die Operation nach Weil an. Hierbei wird eine  Knochendurchtrennung im Bereich des Mittelfußköpfchens durchgeführt. In Abhängigkeit der vorhandenen Fehlstellung der Zehe und der Reizsymptomatik unter dem Mittelfuß werden Verkürzungen und Seitverschiebungen am Mittelfußknochen vorgenommen und abschließend mittels einer kleinen Titanschraube befestigt. Beide Verfahren haben die schmerzfreie, natürliche Stellungskorrektur der Zehe zum Ziel.

Welches Verfahren für Sie in Frage kommt, besprechen wir mit Ihnen im Rahmen eines Termins in unserer Fußsprechstunde. Dieser ist Voraussetzung für die chirurgische Behandlung. Hier wird die Erkrankung eingehend erläutert und am Fußmodell dargestellt. Wir besprechen mit Ihnen auch die möglichen Risiken und die entsprechenden Nachbehandlungskonzepte.

Klinikaufenthalt und Nachsorge
Die Operationen können abhängig vom Schweregrad ambulant oder im Rahmen eines 2 bis 4tägigen stationären Aufenthaltes erfolgen. Nach der Operation muss für 2 bis 6 Wochen, abhängig vom durchgeführten Verfahren, ein Spezialschuh getragen werden. Nach dieser Zeit ist von einer knöchernen Heilung bzw. der Erholung des umliegenden Weichgewebes auszugehen.