Ambulante geriatrische Behandlung

In enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Geriatrie und Frührehabilitation betreuen wir vor allem unsere geriatrischen und frührehabilitativen Patienten ambulant  vor und nach einem stationären Aufenthalt. Neben der umfassenden Nachsorge im Rahmen des geriatrischen Assessments und der Bestimmung ihres individuellen therapeutischen Behandlungsverlaufs, wird ein optimaler Heilungsverlauf  nach einem stationären Aufenthalt gefördert und an Ihre persönlichen Bedürfnisse angepasst.

Ziel der Rehabilitation ist es wieder fähig zu werden für das Leben zu Hause und die Bewältigung des Alltags. Die vielfältigen Möglichkeiten zur Rehabilitation werden von uns koordiniert und durch die Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams aus Ärzten und Therapeuten begleitet. In regelmäßigen Abständen werden die Behandlungserfolge überprüft und gegebenenfalls auf Ihre weiteren Bedürfnisse angepasst. Durch die umfassende Begleitung unserer Patienten während der Behandlung kann auf die persönlichen Anforderungen des Einzelnen individuell reagiert werden.

Weitere Behandlungsschwerpunkte der Ambulanz sind insbesondere Erkrankungen des Bewegungsapparates (Osteoporose) oder Schmerzen bei Gelenkverschleiß (Arthrose). Sie betreffen vor allem Menschen in höherem Lebensalter, sie entwickeln sich schleichend über Jahre und zunächst meist unbemerkt und sind spätestens im fortgeschrittenem Stadium für Betroffene mit Schmerzen, Bewegungsbeeinträchtigungen und anderen erheblichen Belastungen im Alltag verbunden. Gerade für ältere Menschen ist die mit den beiden Erkrankungen oft verbundene Einbuße an Mobilität problematisch, zu mal damit weitere gesundheitliche Probleme verbunden sein können.

In der Ambulanz am Zentrum für Geriatrie und Frührehabilitation wird so eine individuelle Behandlungsstrategie mit bewährten und innovativen Therapien, die sich sowohl am Stadium der Erkrankung als auch an den persönlichen Bedürfnissen der Betroffenen orientiert etabliert. Dazu gehört auch eine ausführlichen Beratung zu vorbeugenden oder unterstützenden Begleitmaßnahmen, die die Betroffenen im Alltag selbst umsetzen können, um den persönlichen Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Hierzu werden auch manuelle Untersuchungstechniken (manuelle Therapien) angewendet, die verschiedene Gewebe auf mögliche Dysfunktionen hin untersucht, mit dem Ziel der Linderung von Schmerzen und Wiederherstellung der Funktionen von Extremitätsgelenken und Gelenken der Wirbelsäule, sowie den dazugehörigen Strukturen. Typische Erkrankungen der ambulanten, teilstationären und stationären Versorgung am Zentrum für Geriatrie und Frührehabilitation sind Osteoporose, Schmerz im Alter, Arthrose, Inkontinenz, Harnwegsinfekt, Demenz sowie Schluck- und Ernährungsstörungen.